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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#583629
Meine vorweihnachtlichen Gedanken kreisten nun doch nochmals um das Thema Heckverdrahtung,-beleuchtung, Blinkanlage.
Die bislang angebauten, Unimog-untypischen Zweikammerleuchten wurden aufgrund suspekter Verdrahtung und teils Fehlfunktion bereits entfernt und mein Plan war, eine Zweikreisblinkanlage zu realisieren. Einfach, um etwas "originalnahe" der 50er Jahre -Technik entsprechend zu sein.

Andererseits möchte ich die Patina des Fahrzeugs, so wie aus dem Elsass geholt, weitestgehend aufrechterhalten. Hier kommt nun die angebaute Kugelkopfanhängerkupplung ins Spiel, die für evtl. PKW-Anhängerbetrieb erhalten bleiben soll. Damit verbunden also der Bedarf, die Steckdose für Dreikammerleuchten zu belegen (TÜV!).
Ein Anhänger mit Zweikreisblinkanlage ist zudem auch nicht vorhanden.

Man sieht, es ist immer etwas Bewegung im Projekt. So gesehen ist wohl nötig, Dreikammerleuchten / eine Einkreisblinkanlage am U2010 zu realisieren.
Womit ich nun mal schaue, welche Dreikammerleuchten optisch zum U2010 passen würden.
#583929
Nach etwas Winterpause ging es heute wieder etwas am 2010er weiter.

Um die Arbeiten an der Hinterachse etwas bequemer vornehmen zu können, habe ich heute die Pritsche abgenommen. Nächster Schritt ist damit das Abziehen der Naben, wofür ich das benötigte Werkzeug ausgeliehen bekommen habe. Danke vielmals an H.-P.
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#583932
Das Abziehen der Naben (mit Bremstrommeln) an der Hinterachse ging mittels 1m-Rohrverlängerung mit geringem Kraftaufwand.
Die Bremsbeläge sind nicht genietet, sondern bereits aufgeklebt. Nachdem sie vom Material optisch recht grob (und evtl. leicht verschmiert (?) aussehen, werde ich sie wahrscheinlich wie an meinem Bergtraktor zu Bremsen Schöbel (Nürnberg) zum neu bekleben absteuern.
Die äußeren Simmerringe sind auch sichtlich abgelaufen, werden aber sowieso ersetzt.
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#583934
Nun sind auch die Bremsbacken und die Naben-Simmeringe entfernt. Die Bremsbackenbolzen ließen sich auch ganz leicht ziehen, waren nicht festgegammelt.
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#583946
Heute habe ich die hinteren Bremstrommeln vermessen. Mit 351,1mm und 351,6mm kommt damit auf die Bremsbacken die Belagstärke 6,5mm.
Auch die Radbremszylinder habe ich ausgebaut und zerlegt. Nichts war festgegammelt, die Zylinderlaufflächen zeigen nur geringe Spuren, die ich bereits weitgehend ausgehohnt habe. Danach noch Feinschliff mit Körnung 1000.
Auch die Kolbendichtungen sehen erstaunlich gut aus und sind schön elastisch. Diese dürften noch vor nicht allzulanger Zeit eingsetzt worden sein. Einzig die äußeren Dichtmanscgetten und Druckbolzen sind erneuerungswürdig.
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#583952
Winni59 hat geschrieben: 22.01.2026, 17:05 Heute habe ich die hinteren Bremstrommeln vermessen. Mit 351,1mm und 351,6mm fallen sie in unterschiedliche Reparaturstufen. Damit Belagstärke 6,5mm und 7mm. Bin bereits dran, das Anpassen der Trommeln zu klären, damit beiderseits 7mm aufgeklebt werden können.
Auch die Radbremszylinder habe ich ausgebaut und zerlegt. Nichts war festgegammelt, die Zylinderlaufflächen zeigen nur geringe Spuren, die ich bereits weitgehend ausgehohnt habe. Danach noch Feinschliff mit Körnung 1000.
Auch die Kolbendichtungen sehen erstaunlich gut aus und sind schön elastisch. Diese dürften noch vor nicht allzulanger Zeit eingsetzt worden sein. Einzig die äußeren Dichtmanscgetten und Druckbolzen sind erneuerungswürdig.
#583984
Demontiert und zerlegt ist nun auch der Hauptbremszylinder. Den habe ich auspoliert und einen Dichtungssatz dazu bestellt. Mit entfernt habe ich auch die Bremsschläuche an Hauptbremszylinder / Hinterachse. Diese werden präventiv ersetzt.
Beim reinigen entdeckt, so was vergisst man leicht: Belüftungsbohrung in der Verschlußschraube des Hautbremszylinders.
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#584021
Der gehohnte, nachpolierte Hauptbremszylinder sowie die Radbremszylinder der Hinterachse sind wieder zusammengebaut.
Auch die ausgredrehten Bemstrommeln und neu beklebten Backen sind von Bremsen Schöbel zurück. Die Backen passen schön zum Trommeldurchmesser, mit Ausnahme eines Backens, bei dem die Passgenauigkeit momentan etwa nur auf ca. 80% der Belaglänge sauber passt. Dies ist lt. Bremsen Schöbel auf einen Geometriefehler des Trägers zurückzuführen. Das gleicht sich über die Zeit durch die Belagabnutzung dann aber noch an.
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#584044
Nun ist die Hinterachse von allem befreit, was für die geplanten, nächsten Arbeiten nötig ist:
- Betätigungshebel der Hebelstossdämpfer unten gelöst
- Untere Federbeinhalter gelöst
- Handbremsseile demontiert

Die anstehenden Arbeiten sind:
- Radvorgelege mit neuen Dichtungssätzen versehen
- Zwischengehäuse beiderseits ersetzen, nachdem an diesen die Aufnahmen für die Ackerschiene gebrochen sind. Dazu picke ich am Samstag eine Resteachse auf, an denen ich die benötigten Zwischengehäuse enntnehmen kann
- Handbremsseile auffrischen: neue Gummibälge ersetzen und schadhafte Ummantelung an den betroffenen Stellen mit Dichtband umwickeln. Züge bewegen sich noch gut, daher zum wegwerfen viel zu schade.
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Zuletzt geändert von Winni59 am 04.02.2026, 11:57, insgesamt 1-mal geändert.
#584049
Beide hintere Radvorgelege sind nun gezogen. Vorher natürlich die Differentialsperre eingeschaltet und am Vielkeil der Nabe solange gedreht, bis der Schaltstein hörbar einrastete. Mit demontiert habe ich auch schon die beiden, zum Austausch vorgesehenen, Zwischengehäuse.

Die Abdichtungsarbeiten an den Vorgelegen können nun im warmen Hobbyraum erfolgen.
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