Herzlich willkommen

Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#584411
Hallo Harry
ich gehe mal davon aus, dass du mit Sprengring einen Federring meinst. Die Norm für Sicherungselemente wie Federring, Zahnscheiben, Schnorrscheiben o.ä. ist seit Jahren zurrückgezogen und nicht mehr gültig. D.h. nicht, das Federringe unzulässig wären sondern als Sicherungselement nicht ausreichend wären. Hier wären Keilscheiben (Nordlock) oder Schrauben und Flanschmuttern mit Rippen die Wahl.
Bei der Kupplung ist das Flanschild an der Hecktraverse zu beachten, es gab für verschiedene Kupplungen verschiedene Lochbilder.
Ein weiterer Punkt in dem Zusammenhang ist die Anhängerbremsanlage. Bei Druckluftbremsanlage ist eine Zweiletungsanhängerbremsanlage notwendig. Einleitungsanlagen sind nur in der Landwirtschaft und nur bis 25Km/h zulässig. Ansonsten ist bei 3,5t mit Auflaufbremse schluss.
Harry Müller hat geschrieben:ehrlicherweisse, ich habe nie in die Papiere geschaut was da steht als AHK.
nochmal als freiundliche Erinnerung
Jeder!!!! Beitrag beginnt mit einem Gruß und jeder!!! endet mit einer Grußformel und Unterschrift des Klarnamen. Einfach eine Form der Höflichkeit.
#584418
Hallo Harry,
wenn dort eine Anhängerkupplung verbaut war gibt es auch eine Prüfnummer dafür in den Papieren.
Es gab / gibt verschiedene mehr oder weniger gleiche Kupplungen sowohl von Ringfeder als auch von Rockinger.
Was steht denn auf dem Typenschild der hier angesprochenen TK226J. Müßte eigentlich Rockinger sein.
Aber einlei was immer Du verbaust , das muss neu eingetragen werden wenn es nicht die Orignalkupplung mit der zugehörigen Prüfnummer ist.
Neue Löcher ist keine Option aber die hier genannte TK2226J sollte passen.
Allerdings ist Stützlast zu beachten wenn es keine Drehschemel Anhänger sind. Wie Helmut schon geschrieben hat ist dies eine Schlechtwegekupplung und hat ein Gelenk in der Querachse
#584419
vielen Dank für die Infos Herr Schmitt...

Hallo Jürgen,

die angesprochenen AHK war beim 411 dabei u wäre verfügbar.....bei dem 401 war eine mit gr. Maul dabei aber nicht montiert.... was daran gehört weiss ich noch nicht. Ob der so gefahren wurde weiss ich auch noch nicht.

In den Papieren steht was ich gepostet habe.

Eine passende AHK sollte dran sonst kann der Mog nicht ziehen.
Ein Paar andere gebrauchte Teile fehlen auch noch.

Natürlich kann man neu kaufen,
Will aber den mal nicht restaurieren... hat keine Rost u darf gelebt aussehen, muss nicht perfekt sein......habe das Modell schon in restauriert, das reicht dann auch.

VG HM
#584426
Hallo Harry,
mit großem Zugmaul meinst Du vermutlich so ein "normales" LKW Zugmaul. Dies ist bei den kleinen Unimogs eher ungewöhnlich, aber Unimog typisch nicht unmöglich.
Wie schon geschrieben, die TK226 war bei meinem 411 ab Werk.
Wenn also die Spender Kupplung noch gut ist und vor allem auch eine entsprechende Plakette hat, sollte ein normaler TÜVler diese auch eintragen. Vorteil dieser Kupplung ist, dass sie auch gegebenfalls die Verwendung des Oberlenker ermöglicht wenn ab geklappt.
#584430
Jürgen-Fahlbusch hat geschrieben:(...)Wenn also die Spender Kupplung noch gut ist und vor allem auch eine entsprechende Plakette hat, sollte ein normaler TÜVler diese auch eintragen.(..)
Hallo Jürgen,
ich wollte eine neue Plakette für meine Rockinger haben. Leider nicht mehr lieferbar, sagt der Hersteller. Der nette Kundenberater sagte, aber kein Problem solange die eingeschlage Zulassungsnummer (ABG) auf dem Kupplungskörper lesbar ist.

Gruß
Daniel
#584433
Hallo,

bin mir wieder absolut unsicher, was nun montiere.

Der Unimog hat eine Druckluft Bremsanlage.... bedeutet wohl, das damit auflaufgebremst wie Herr Schmitt schreibt bis max 3500 kg dranhängen kann u für die Luft Bremse dann bestimmt auch bis 3,5 Tonnen..... evtl mehr.
Aber so gross muss nicht sein, da wir den gr. Tiefglader o 3 Achser Kögel Anhänger nicht am Unimog haben wollen.

Den ziehen wir mit dem Uranus u dann ist das Gespann entgültig nicht mehr Kleinstrassen tauglich.....



Was würde Ihr denn montieren ggf wo bekommt man die her ?

Welche Vorteilke - Nachteile ergeben sich denn bei den verschiedenen Gweichstklassen, Bremssytemen u Ahk..... auch bez. auf die mit breiten Maul oder die Kleinen ?


VG
HM
#584434
Es gab beim UNIMOG 411 verschiedenen AHK je nach Anwendungsfall. Die ersten bis Anfang 411 b waren mit Vertikalgelenk und geringer Stützlast, hier kamen diverse Einrichtungen zur Erhöhung der Stützlast zum Einsatz.

Während der Bauzeit der 411b wurde zu einer starren drehbaren Kupplung gewechselt. Auf dieser wurde der Oberlenkerhalter montiert. Das Zugmaul war klein, damit man es unter der Pritsche drehen konnte und die Zapfwelle daneben noch nutzen zu können. Diese Kupplungen konnte nur bei Fahrzeugen mit verstärkter Hecktraverse nachgerüstet werden. Bei der BR411 konnten diese Kupplungen nicht nachträglich montiert werden.

Für reine Zugmaschienen gab es immer Zugmäuler mit großem Maul, um das Anhängen zu erleichtern. Hier sind dann Verstärkungsbleche erforderlich.
Dateianhänge:
AKH groß.jpg
AKH groß.jpg (21.36 KiB) 525 mal betrachtet
#584439
Hi und hi Markus,

diese FZ ist ein 401, er hat u.A. eine Bremsanlage... wie ich gehört habe war das Zubehör.
Bez. AHK werden da zum 411 keine Unterschiede sein.... wissen tue ich es aber nicht.

Für die AHK wird es wohl unerheblich sein wie gebremst wird.... weiss ich auch nicht sondern denke es ist so.

Dazu habe auch eine Frage.... was ist der Unterschied ob ein Druckspeicher oder einer löi + einer Re ist.
Ist das dann einkreis / zweikreis System abhängig?


Denke mal der Unterschied zwischen gross u kleine Kupplungstrichter ist wohl dass zielen einfaher wird....
In so fern wäre die Version also besser.


VG
#HM
Zuletzt geändert von Harry Müller am 20.03.2026, 23:26, insgesamt 1-mal geändert.
#584440
Der 401 hat den "schwachen" Rahmen, vergleichbar mit de BR411, nicht wie beim 411a,b.c.
Damit auch die schwächere Quertraverse.

Bei der Bremse war beim 401 der Einleiter Standard. Also schwarzer Kupplungskopf und Vorrat und Brmsen mit eine Leitung.

Bei der Zweileiterbremse ist der Vorrat (rot) von der Steuerleitung (gelb) getrennt.

Dabei ist es egal, ob das Anhängersteuerventil ölgesteuert (Bremsflüssigjkeit) oder luftgesteuert wird.

Mir ist nicht bekannt, ob es für den 401 auch die Kupplung mit großem Maul gab.
#584458
Hi,

es ist mir auch aufgefallen, dass der Träger von der AHK eher sparsam ausgefallen ist aber hatte es nicht ausreichend bewertet.

Dann stellt sich die Frage neu nach der passenden AHK zum 401.

Auflaufgebremst darf er ja bis 3500 kg ziehen.
Ich nehme an, das gilt auch für die Luftbremse mit nur einem Druckspeicher.

Kann - soll man die max Anhängelast dem Kleinen überhaupt zumuten ?
Was zieht Ihr mit den 1/4 100 PS aus den 50er Jshren ?
Relevant die bescheidene Leitung der Antriebes bes. wo Strassen nicht eben ist.
Ein Druckspeicher Einleiter = 1 gebremste Achse mögloch ?
Wäre es nicht sinnreich einen Einachser anzustreben auch bez des Handlings ?
Somit wäre doch in Logik ein gr. Zugmaul mit breitem Trichter überflüssig.... ausnahme evtl als Fahrzeig zum Hänger rngieren.....


Der Uranuss bietet mit 16 Liter Hubraum, 12 Zylinder, 250 PS... den grosse Tieflader dran u er zieht den mühelos weg......
Eine ganz Andere Nummer auch bez. Dimension u Verbrauch.
Der 401 muss also nicht konkurieren u hätte ein völlig anderes Einsatzfeld.

Bitte Eure Meinungen u Emphehlungen dazu.

VG HM
#584459
Hallo Harry,

ich vermute, du kommst nicht aus Deutschland. Hier ist der UNIMOG eine Zugmaschine und die Zugleistung berechnet sich aus der Antriebsleistung.

In den alten Unterlagen finden sich Angaben bis 40t (Gewicht des gesamten Zuges) mit 6km/h im 2. Gang auf ebener fester Straße. Bei 7,5t schafft er im 6. gang angeblich noch 50km/h.

Bei 30t werden sogar noch 5% Steigung im 1. Gang angegeben. Das sind Werksangaben aus dem UNIMOG-Handbuch für Land- und Forstwirtschaft von Juli 1961, also BR 411 mit 32PS.

Einleiter-Bremse bedeutet nicht nur eine gebremste Achse, es können auch mehrere Achsen gebremst sein. Allerdings ist in Deutschland dann max. 25km/h erlaubt.

Die Vorschriften für die AHK weichen in den europäischen Ländern teilweise ab. So waren automatische Kupplungen in Italien an Landmaschinen lange Zeit nicht zulässig und es gab daher extra eine Version mit Steckbolzen, ähnlich den ersten Boehringer UNIMOG.

Für einen Einachs-Anhänger benötigt man eine AHK ohne Vertikalgelenk oder einen E&S Stützbock zur Erhöhung der Stützlast. Ansonsten ist man mit 50-80kg Stützlast sehr eingeschränkt.
AHK

Hallo Harry, ich vermute, du kommst nicht aus Deu[…]

U411 Kipperzylinder nachrüsten

Zylinder und Kardanring gibt`s bei den üblich[…]

Suche Schmidt Streutrichter

Hallo Andreas, meinst du so einen Streuer? Gru&[…]

Moin, ich bin für die Restauration unseres Un[…]