Unimog beim Holzmachen

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Moderator: -Martin.Glaeser-

Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon schnullercruser » 27.02.2020, 10:05

amuell hat geschrieben:Servus Jörg,

offensichtlich haben wir ähnliche Gedanken und Wertvorstellungen. So ein Bauwagen steht auch bei mir im Wald ... ist meine "Villa Sorgenfrei". Da ist alles drin was mich glücklich macht, ein kleiner Ofen, eine Liege, etwas Notwerkzeug, etwas zum Trinken. Da gibt es auch keinen Strom, kein Handyempfang, nix!
Holzmachen macht den "Kopf frei" ist ein toller Ausgleich von den Autobahnkilometern, ich kann das machen wie ich will, in der Zeit die mir passt, mir redet keiner rein. Und...das reicht mir völlig aus! Ich brauche nicht mehr. Glockenläuten von der keinen Kirche, aus der Ortschaft, ein paar Vögel die pfeifen - absolut ausreichend.
Und Du hast Recht...Geld, oder Wirtschaftlichkeitsrechnungen sollte man bei diesem Geschäft nicht aufstellen. Es gibt hier genug nicht messbare Werte.

Viel Spaß weiterhin mit Mog, Holz und Bauwagen
Axel


Hallo Axel, kann ich alles nur Unterschreiben. Geht mir genauso. Das Vergügen dabei im Wald sein zu dürfen kann man gar nicht mit Geld aufwiegen. Den Begriff "Villa Sorgenfrei" find ich klasse.

Bild

Da hatte ich am 21. Dez. noch schnell vorm spalten einen Weihnachtsbaum beim Förster geholt.

Bild

Und dann Mittags im Bauwagen ein leckeres Steak. Hier allerdings auf dem Gasgrill, weil der mehr Power hat, als der Holzofen.
Der Bauwagen gehört meinem Nachbarn. Mir ist leider noch keiner über den Weg gelaufen. Sonst hätte ich schon längst einen bei mir im Garten stehen. Mit dem Restaurieren haben wir inzwischen Erfahrung. Auf den Bauwagen ist mitlerweile schon 2x eine Fichte drauf gefallen. Aber nach der Reparatur war er immer besser als vorher. :D

@bambo :spitze
Viele Grüße aus Nordhessen,
Jörg
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(2019 - 253 km, 60,7 h, 55 Li/100km, Ø2,33 Li/h, Ø4,17 km/h) :shock: :D
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon Alteisen » 27.02.2020, 11:16

Servus Jörg und Axel!

Es ist eine Freude eure Zufriedenheit und Entspannung nach anstrengender Arbeit zu spüren.
Vermutlich wünscht sich jeder UNIMOG-Pilot diesen von euch beschriebenen Freiraum.
Im Wald, beim Holz machen und vor allem danach, sollte man das auch vorfinden und genießen.
Da geht mir nur eine Frage durch den Kopf, die ich an euch richten möchte.
Von Vorschriften und Regeln gibt es sinnvolle und weniger sinnvolle ja genug.
Überall im täglichen Leben...
Wie hält man es bei euch in Germanien mit Beschränkungen im Grünland/Forst bei campen
oder aufstellen von "Jagdhütten", "Bauwagen"?
Gibt es damit keine Schwierigkeiten?
Nun wenn das Grundstück pers. Privateigentum ist fällt ein Hindernis weg.
Aber hier im -wie man sagt- schlampigen, lockeren Österreich hat man nachzuweisen,
das eine noch so kleine Hütte (außerhalb Bauland)
für einen konkreten landwirtschaftlichen Betrieb existenziell unumgänglich ist!
Und schlafen oder kochen darin geht gar nicht.
Jagdbehörde, Forstaufsicht, Gemeindeverwaltungen...
auf exakt offiziellem Weg hab ich sehr deprimierende Erfahrungen.
Gut, möglicherweise wenn es transportabel, d.h. auf Rädern steht?
Wird nicht jemand dann z.B. Brandrisiko vorgeben? Freiraum adios!

Tschuldigung, euch damit lästig zu fallen.
Gruß
Norbert
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon Bobber » 27.02.2020, 12:47

Moin Jörg,

richtig starke Bilder, macht Bock auf mehr :party :spitze

So sah das bei uns früher auch mal aus. Bis es losging mit der Klauerei.
Samstags das Holz auf dem Holzplatz gespalten und aufgesetzt, montags fehlten 2 Ster.
Deswegen sind wir dazu übergegangen, das Holz als Stammholz aus dem Wald zu fahren.
Dann bleibt es auf dem Holzplatz liegen, bis es gespalten und gebündelt wird.
Die Bündel werden dann zuhause um Haus und Hof gelagert und bei Bedarf, wenn der Schuppen leergebrannt ist, vor die Bandsäge zum Schneiden gesetzt und anschließend als Scheit in den Schuppen eingelagert.
Ist klar, geht mit Bagger und Holzgreifer einfach im Vergleich zum rein manuellen Prozess.

Bauwagen hatten wir auch mal, musste täglich mit in den Wald gezogen werden und unterjährig stand er im Weg rum. Wobei auch naheliegende Oldtimertreffen konnten damit zur Übernachtung besucht werden.
Die Zeiten ändern sich, man macht Dinge irgendwann anders.

Nun geht es wieder wie früher beim Opa, er hat häufig ein Feuer gemacht zum Aufwärmen/Hecken verbrennen, und zu Mittag gabs ein Ring Fleischwurst am Stock... :party
Zuletzt geändert von Bobber am 28.02.2020, 08:46, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Florian

-Woran erkennt man einen Dreher? - An den Stahllocken in den Haaren.

:mog4 Krailing Rückeaggregat auf U411.112 :mog4

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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon schnullercruser » 27.02.2020, 14:10

Hallo Norbert,

wir machen unser Holz im Privatwald. Dort haben wir die Genehmigung den Bauwagen ganzjährig zu nutzen bzw. haben für den Sommer einen Standplatz im Wald. Im Gegenzug räumen wir aber auch mal Wege frei, wenn Bäume drüber gefallen sind oder mein Nachbar rückt den Privatwaldbesitzern mal Kleinigkeiten, wenn gerade keine Holzrücker im Wald unterwegs sind oder die keine Zeit haben. Vor einiger Zeit hat sogar der Förster den Bauwagen auch selbst mal genutzt für eine Treibjagd. Wir habe ein sehr gutes Verhältnis zu unserem Förster.

Ansonsten hast du im Staatswald schneller die Naturschützer an der Backe als dir lieb ist, mit Busgeldandrohungen die jenseits von Gut und Böse liegen. Ist bei uns einem Bogenschützenverein e.V. so gegangen. Im Saatswald gibts eh kaum mehr Möglichkeiten Brennholz zu machen. Leider.

Hallo Florian,

zum Glück ist das bei uns noch nicht mit dem klauen. Wir sind allerdings auch oft bei uns im Wald unterwegs. Mein Nachbar ist Rentner und betreut noch ein Selbstversorgerhaus am Waldrand. Ich selbst bin auch oft einmal die Wocher unterwegs und schau nach dem rechten und ob alle Planen noch auf dem Holz liegen. Vor allem jetzt nach den stürmischen Tagen. Ich klopf mal auf Holz, dass das so bleibt.

Starkes Bild mit dem Langholzanhänger. Da bräuchte ich mit meinen 32PS hier in den Nordhessischen Bergen gar nicht erst anfangen :D .

Bild

Hier Anfang 2019 beim Polderholz herbeiziehen, dass ich dann in Meterstücke geschnitten habe.
Viele Grüße aus Nordhessen,
Jörg
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon amuell » 27.02.2020, 15:14

Servus Norbert,

Danke für die netten Worte.
Wegen "Bauwagen, Campen, ... usw. - ganz ehrlich...weiß ich nicht konkret. Ich habe selbst ein paar Waldgrundstücke und da steht auf einer Fläche meine "Villa Sorgenfrei" in Form eines Bauwagens. Falls hier jemand was sagen sollte, hänge ich ihn einfach an und ab in den nächsten Wald. Soweit ich weiß, ist auch nur ein Hütte, etc. pro Grundstücksfläche erlaubt.
Sicherlich gibt es hier genaue Vorschriften, aber es hat bei mir noch niemand was gesagt, wenn er nur vorübergehend abgestellt wird sagt sicherlich auch niemand was, zumal wenn er als Schutzraum für die Waldarbeit dient.
Ein Bekannter hat an einem See (seinem eigenen See) eine sehr schöne, kleine Hütte errichtet, da hat er einige Auflagen zu erfüllen gehabt. Keine Fenster, nur eine gewisse Größe, Antrag ... . Gilt nur als Abstellhütte für Fischfutter und Werkzeug. Für das Errichten von Unterstellhütten, Scheunen, "Schupfen" im Wald ist federführend die Forstverwaltung zuständig. Sicherlich auch LRA, Gemeinde, Untere Nat.schutz.behörde. Geht aber nur bei Vollerwerbslandwirten, als Nebenserbslandwirt geht hier eh nichts, zumal die Zersiedelung der Natur eh ganz "oben" angesiedelt ist und auch immer wieder Thema bei Diskussionen auf politischer Ebene ist.
Bei fahrbaren Objekten drückt man bei uns (Nordbayern) "ein Auge zu". Wie es in anderen Gegenden ist, kann ich nicht sagen.
Es gibt sicherlich genaue Vorschriften, man sollte es nicht übertreiben, es kommt darauf an, ob es Eigentum ist oder nicht. Bei kleineren Jagdhütten hat bei uns auch noch niemand was gesagt. Werden halt als "Erdkanzeln" deklariert.
Viele Grüße
Axel
PS: Kannst ja mal kommen und im Bauwagen Probeschlafen!
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon donmb407 » 27.02.2020, 19:45

Hallo zusammen,
finde beim Holzmachen auch einen Ausgleich zur Arbeit. Nach 8 Stunden im Wald ist der Kopf frei und das
Feierabendbier schmeckt um so besser. Man merkt richtig wie im Winter nach dem 3 oder 4 Tag im Wald die
Fitness immer besser wird.
..Übrigends, unsere beiden Helfer auf dem Bild verstehen sich super und machen eine gute Arbeit.

Gruß Matthias
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon hansi262262 » 27.02.2020, 20:13

Norbert, ich habe Dir ne PN zu Wald in Österreich geschickt;-)
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon Alteisen » 28.02.2020, 00:21

Hallo Axel und alle Freunde der Holz-Wald-MOG-Arbeit!

Jeder, der sich mit ehrlicher Arbeit durch das Leben bringt,
hat es sich verdient danach Freude zu haben.
Vögel anzuhören und nicht nur Motorsägen.

Es geht ja nicht darum sich Burgen und Schlösser in die schönste Landschaft zu setzen.

Politiker und andere Verantwortungsträger haben kaum Skrupel,
jedes Jahr zehntausende ha. grüne Wiese mit Beton zu überziehen;
aber wie du so schön sagst:
"kleine Hütte errichtet, ... Keine Fenster, nur eine gewisse Größe, Antrag ... . Gilt nur als Abstellhütte für Fischfutter und Werkzeug".

Nun ja Leute, ich wollte es euch keinesfalls vermiesen,
die Bürokraten könnten das.
Ball flachhalten!
l.G. Norbert
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon Waldmonster » 29.02.2020, 19:30

im Moment ist mein Unimog auch wieder aktiv.
Das alljährliche holzmachen ist im Gange, dieses Jahr in etwas feuchterem Gelände. Der langanhaltende Regen der letzten Wochen hat den Grundwasserspiegel deutlich angehoben, gut für den Wald, schlecht für die Holzmacherei. So bleibt in manchen Rückegassen eben nur das warten auf trockenere Zeiten. Und wenn es trocken genug ist wirds abends auch mal später bis Feierabend ist. Aber wozu hat man Arbeitssscheinwerfer am Unimog

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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon sebastien.janlin » 20.03.2020, 14:53

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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon sebastien.janlin » 20.03.2020, 14:57

zweiflinger hat geschrieben:Moin

Die montagevon kleinen Forstkränen macht auf jeden fall Mode ;) Ich würde die montage des kranes am heck befohrzugen alleine wegen der Optik aber das kann ja jeder so halten wie er Möchte hier noch ein kleines Video aus Frankreich wo jemand einen Ähnlichen kram am Heck montiert hat.
Das Problem mit der Deichsel Kann man lösen wenn man die AHK am Dreiecksrahmen Montiert. da macht aber auf jeden fall mehr Aufwand wenn man das Mit TÜV haben möchte.





Hallo,

Der Franzose ist Belgier.
Hier ist ein Foto von hinten.
Der Kran ist am Fahrgestell des Unimog befestigt.
Die Kupplung ist nicht zugelassen. Das Risiko ist jedoch begrenzt
Das Set ist sehr stabil.

Bonjour,

Le Français est Belge.
Voici une photo de l'arrière.
La grue est fixée au chassis de l'Unimog.
L'attelage n'est pas homologué. Mais le risque est limité
L'ensemble est très stable.


[album]https://photos.google.com/photo/AF1QipPSVdHtpvPCZWn5XNIdTOlaTcY6PJF3Ux9C_Upm[/album]
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon sebastien.janlin » 20.03.2020, 14:59

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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon Alteisen » 21.03.2020, 11:11

Hallo Sebastian;
Die "Oberlenker" Befestigung würde mich nicht glücklich machen.
Grüße Norbert
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon bambo » 23.03.2020, 08:24

Hallo Holzer,

ich war am Samstag trotz bescheidenem Wetter im Wald, da ist die Welt noch in Ordnung.
Hatte einige dürre Buchen und eine abgebrochene Krone die mir Sabine hinterlassen hat.

5:30 Uhr die Seilwinde holen... War früh dran wegen dem angesagten Regen.

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Erst mal Absperren...

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Da soll Sie hin... Da die Krone jede Menge Totholz hatte, habe ich mich dazu entschieden
die Buche anzubinden und umzuziehen damit ich nicht Keilen muss.

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Unimog in Position...

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Schnitt mit Halteband...

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Dieses dann unterschnitten und umgezogen...

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Zweimal sechs Meter...

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Ganz schön schwer für den Kleinen :wink:

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Sabine Ihr Geschenk noch Entfernen

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Lagerplatz

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Doch einiges zusammen gekommen...

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Unimog Abspritzen...

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Nachbereitung Mog und Sägen...

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Alles wieder gut...

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Bleibt alle gesund!!!
Viele Grüße Carsten
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