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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#297295
hallo jürgen ,


danek für deine schnelle antwort...

werd heute abend mal in die tiefen meiner scheune absteigen... ich mein ich hätte eine PES4A50...... mal schaun...

weißt du denn auch wie hoch dein motor jetzt dreht??? evtl. mehr als 2500 oder 2800 upm???


klar habe ich deinen "paarallelbericht" mit verfolgt... und werd mir die ein oder anderen tips für meinen "wiederaufbau" da noch hohlen...

aber das dauert ja noch ein bischen... solange bleibt der lustige mittelumbau bestehen... bzw. muß momentan im wald arbeiten...

kannst du mal bitte auf der rückseite der EP nachsen was da über den regler auf dem schild steht????


viel spaß beim moggen....

magnus
#297312
Hallo,

ich habe gerade überlegt mir einen Unimog zu zu legen. Hier wird vom Recyclinghof einer verkauft.
Aber wenn ich mir das auf den Fotos so ansehe traue ich mir das nicht zu. Da bleibe ich doch besser bei meiner Elektronik Reparatur :-)

euer
Westinghaus
http://www.ersatzteil-tip.com/westinghouse-ersatzteile/
Zuletzt geändert von westinghouse am 05.05.2010, 15:30, insgesamt 2-mal geändert.
#297399
hallo jürgen,

hab mal nach der EP geschaut.... leider habe ich nur noch ein "paar" pumpen mit RQV regeler für nen hanomag liegen.. also PE4a60...410..... und noch eine PES4a50.... von nem OM636....mit unterdruckdose
aber genau diese pumpe ist auseinandergebaut....

ich überlege nun den regler und die pumpenelemente von den "hanomag pumpen" auf die PES4A... umzubauen....

aber das wird dauern... also ne kreuzung von zwei pumpen
wie es eben beim traktorpulling ja auch gemacht wird... ... mal sehn...

eine andere sache ist mir aber aufgefallen...

die EP an meinem 411er hat keine ölleiung zur pumpe.. statt dessen einen kleinen messstab... denke die ist gekapselt..
gab es diese ausführung auch bei den mogs.. oder ist das eines der ominösen "umbauten" bei meinem mog???

vielleicht hat ja jemand hier ahung...


grüße aus BN


magnus
#297412
Hallo Magnus,
die ESP mit Ölmeßstab, sprich eigenem Ölhaushalt, ist kein Umbau, sondern die Normalausführung. Die Umlaufschmierung am OM 636 kenne ich persönlich nur von einem Schweizer "Panzermotor". Allerdings ist zu beachten, daß beim eigenen Ölhaushalt das Motoröl in der Pumpe, bedingt durch Kraftstoffeintrag, verdünnt wird. Deshalb ist an der Ölmeßstabbohrung (laut BA alle 200 Bh) solange Motoröl nachzufüllen, bis am Überlauf an der Pumpenrückseite reines Motoröl austritt. Auch sollte bei dieser Gelegenheit der Regler über den oben sitzenden Klappöler ein paar Spritzer Motoröl bekommen.

Gruß Franz
#298182
Hallo MOGler,

heute kann ich wieder mal von einem guten und schnellen Erfolg berichten. Innerhalb 5 Stunden erledigt: Entwurf, Teilesuche, Bearbeitung, Montage eines High-Tech-Sport-Gaspedals für meinen 411 mit Panzermotor (mechanischer Drehzahlregler).

Wie das aussieht, könnt Ihr auf den folgenden 3 Fotos sehen.

Von links nach rechts:
Gaspedal, geklemmt auf Welle (alte Kolbenstange eines Hydraulikzylinders)
Rückstellfeder (Schenkelfeder) für Gaspedal
Schottverschraubung mit Wellenlagerung
Handgasverstellung, wirkt über Mitnehmer (Schwerspannstift) auf Gaspedal
Mitnehmerscheibe über Schwerspannstift mit Hebel (verschraubt auf Welle) verbunden

Die Motorabstellung möchte ich so wie z. B. beim 406 über die Handgasverstellung machen. Dazu habe ich mir am Hebel Anpassungsmöglichkeiten vorbehalten.

Die Bowdenzüge und Anlenkung an Handgasverstellung und Einspritzpumpe sind für morgen vorgesehen.
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#298297
Hallo Christoph,

die integrierte Lagerung mit Schenkelfeder ist sehr schön gelöst.
Die Feder sollte aber nur so stark sein um den Seilzug stramm zu halten, alleine die Schwenkfeder im Regler ist schon heftig. Am besten schau mal die Federanordnung und Bestückung beim 421 oder 406 an.
Seit ich meine originale Übertotpunktfeder wieder drinn habe geht das Pedal wie von selbst. Da ich meine Federr verloren hatte, habe ich mit diversen Federn aus meinem Fundus probiert, nur die originale Übertotpunkt-Federin der korrekten Anordnung brachte den Erfolg.
#298308
Hallo Helmut,

danke für Deine Anerkennung.

Die Schenkelfeder ist sehr schwach und sollte nach meiner Planung auch nur eine Lose in der Betätigung verhindern.

Es gibt ja nichts, was sich nicht noch verbessern ließe. So auch mein tolles Gaspedal. Auf dem Foto sieht man schon die versenkten Schrauben und den Verschleißbelag aus Edelstahl auf dem Alu-Profil. Nach Aufnahme des Fotos habe ich noch die Schenkelfeder besser gelagert und Schmierbohrungen angebracht. Nun fällt mir aber nichts mehr ein.
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#298361
Hallo Christoph,

sieht schon toll aus, Dein Sportpedal. :D

Die Schenkelfeder kannst Du meinerMeinung nach völlig entbehren. Sie soll ja wenn ich es richtig verstehe, das Gaspedal in die Nullstellung bringen. Würde nun auf der anderen Seite die Rückstellfeder an der EP nicht am Bowdenzug ziehen, würde duch diese Schenkelfeder nicht Lose verhindert sondern genau das Gegenteil wäre der Fall.
Die Rückstellfeder der EP ist stark genug das Pedal zurück zu ziehen und noch viel mehr, wie ich leidvoll am Wochenende auf meiner 350km Testtour erfahren durfte.
Daher hier noch ein weiterer Tipp.
Ich nehme an Deine Achse soll durch das vorhandene Loch im Fussraum gehen. Dieses Fussraumblech muss unbedingt verstärkt werden und die Lagerung der Gaspedalwelle muss steif mit der Lagerung des Bowdenzugmantels verbunden werden.

Es bleibt spannend,

bis dene
#298433
Hallo Jürgen,

man merkt, daß Du schon länger am Gaspedal tüftelst als ich. Deshalb hast Du meinen Denk- und Baufehler gleich entdeckt. Die Feder war falsch herum eingebaut. Ich habe sie einfach umgedreht. Nun unterstützt sie die Betätigungskraft ein wenig.

Deine Hinweise auf eine möglichst steife Anbringung des Pedals und der Festpunkte der Bowdenzüge werde ich beherzigen - danke!

Möglicherweise werde ich dem Pedal auf der linken Seite noch ein Gegenlager spendieren. Damit wird auch die Lagerreibung auf ein Minimum reduziert werden.
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#298479
Hallo Jürgen,

nun war ich noch mal in der Werkstatt und habe mit meinem Gaspedal ein paar Trockenübungen gemacht. Bis zu 5 kg bzw. 50 N am langen Lasthebel sind überhaupt kein Problem. Die maximale Betätigungskraft im äußersten Loch am Einspritzpumpenhebel beträgt ja nur ca. 30 N.

Der Lagerflansch meines Pedals nur einseitig in einem 2 mm dicken Blech verschraubt ist auch steif genug.

Für das reine Gasgeben sehe ich bei meiner Konstruktion überhaupt keine Schwierigkeiten.

Jedoch bei der Handgasverstellung, die am Handhebel nicht mal 3 cm Verstellweg schafft, benötigt man einen wesentlich kleineren Hebel am Gaspedal und/oder dem Einspritzpumpenhebel, um den gesamten Bereich bedienen zu können. Meine kleine Seilrolle mit Mitnehmer kann ich also vergessen, weil wegen des Hebelverhältnisses die Kräfte mindestens 10 mal so hoch werden würden.

Welchen Hub macht bei Deiner Konstruktion der Gashebelzug und wie viel der Handgaszug, bzw. welche Hebelarme hast Du jeweils genutzt?
Wie hast Du das Abstellen realisiert, bzw. ziehst Du beim Abstellen Gaspedal und Handgashebel über die Standgasposition hinaus noch weiter zurück? Dann bleibt ja für den eigentlichen Stellbereich des Handgashebels noch weniger übrig. Wie kannst Du dann mit dem Handgashebel v max erreichen?
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