- 26.09.2009, 10:31
#272924
25092009438klein.jpg (98.77 KiB) 13775 mal betrachtet
25092009437klein.jpg (93.93 KiB) 13775 mal betrachtet
25092009436klein.jpg (98.77 KiB) 13775 mal betrachtet
Nachdem ich viel Spaß mit ihm hatte, wird nun Ernst daraus. Dem Motto "immer am laufen halten" folgend bin am Ende angelangt: Zylinderkopf und 2. Zylinder sind defekt, der Motor muß raus, das Fahrerhaus runter.
Bei dieser Gelegenheit will ich gleich das Fahrerhaus restaurieren, denn im Bereich der Kotflügel und Seitenteile gibt es etliche Rostschäden.
1. Frage: Sollte man für größere Trenn- und Schweißarbeiten das Fahrerhaus mit seinen 3 Befestigungspunkten fest auf ein Gestell schrauben, oder genügen lokale Fixierungen, z. B. mit Schraubzwingen?
Beim Motorwechsel werde ich voraussichtlich die vorhandene Schwungscheibe auf den neuen Motor setzen müssen.
2. Frage: Sind Kurbelwelle und Schwungscheibe separat gewuchtet, so daß ich den Umbau ohne weiteres machen kann?
Als Einspritzpumpe soll eine mit mechanischer Regelung verwendet werden, die mit Bowdenzug betätigt wird, und auch bei Verwindung zuverlässig am Gaspedal "hängt".
3. Frage: Wer hat das schon mal gemacht und kann Tipps geben?
Da bekanntlich die Kühlung ein Engpaß beim 636 im 411 ist, möchte ich die Gelegenheit nutzen und diesbezüglich optimieren. Stichworte: Zusatzkühler, 2. Kühlkreislauf im Bypass, anderer (elektrischer?) Lüfter, andere oder zusätzliche Wasserpumpe
4. Frage: Gibt es hierzu praktikable und wirksame Lösungen?
Ich habe die Befürchtung, daß die bevorstehenden Arbeiten sich noch etwas hinziehen werden. So werde ich bestimmt noch auf viele Fragen stoßen und auf Eure Unterstützung hoffen. Andererseits will ich auch meine Erfahrungen und Erkenntnisse weitergeben und damit gleich mal anfangen:
1. Tag: Fahrerhaus abnehmen
Mit einem Helfer und zwei Kettenzügen, eingehängt in das Gebälk meines Carports, klappte das eigentlich ganz gut. Gegenüber der lapidaren Beschreibung im Werkstatthandbuch gab es aber doch ein paar Schwierigkeiten.
Allrad- und Handbremshebel ließen sich nicht hoch genug ziehen. Deshalb habe ich den gemeinsamen Bolzen gezogen, und damit die beiden Hebel über ihren eigentlichen Arbeitsbereich hinaus senkrecht gestellt.
Das untere Pedalerie-Abdeckblech bzw. seine Befestigungsschrauben waren festgerostet und die Schraubenköpfe mußten abgeflext werden, wegen der schlechten Zugänglichkeit natürlich mit etwas Kollateralschaden. Das Kupplungspedal ließ sich trotzdem nicht gleich ausfädeln, weil der rechte Kotflügel bereits innen am Kompressor anstand und sich nicht weit genug nach links bewegen ließ. Nach Aushängen des Kupplungsgestänges ließ sich das Pedal weiter nach vorne drücken und dann ging es.
Das Masseband und einen Hydraulikschlauch hatte ich im Gewirr übersehen und abgerissen bzw. geschädigt.
So weit für heute
Bei dieser Gelegenheit will ich gleich das Fahrerhaus restaurieren, denn im Bereich der Kotflügel und Seitenteile gibt es etliche Rostschäden.
1. Frage: Sollte man für größere Trenn- und Schweißarbeiten das Fahrerhaus mit seinen 3 Befestigungspunkten fest auf ein Gestell schrauben, oder genügen lokale Fixierungen, z. B. mit Schraubzwingen?
Beim Motorwechsel werde ich voraussichtlich die vorhandene Schwungscheibe auf den neuen Motor setzen müssen.
2. Frage: Sind Kurbelwelle und Schwungscheibe separat gewuchtet, so daß ich den Umbau ohne weiteres machen kann?
Als Einspritzpumpe soll eine mit mechanischer Regelung verwendet werden, die mit Bowdenzug betätigt wird, und auch bei Verwindung zuverlässig am Gaspedal "hängt".
3. Frage: Wer hat das schon mal gemacht und kann Tipps geben?
Da bekanntlich die Kühlung ein Engpaß beim 636 im 411 ist, möchte ich die Gelegenheit nutzen und diesbezüglich optimieren. Stichworte: Zusatzkühler, 2. Kühlkreislauf im Bypass, anderer (elektrischer?) Lüfter, andere oder zusätzliche Wasserpumpe
4. Frage: Gibt es hierzu praktikable und wirksame Lösungen?
Ich habe die Befürchtung, daß die bevorstehenden Arbeiten sich noch etwas hinziehen werden. So werde ich bestimmt noch auf viele Fragen stoßen und auf Eure Unterstützung hoffen. Andererseits will ich auch meine Erfahrungen und Erkenntnisse weitergeben und damit gleich mal anfangen:
1. Tag: Fahrerhaus abnehmen
Mit einem Helfer und zwei Kettenzügen, eingehängt in das Gebälk meines Carports, klappte das eigentlich ganz gut. Gegenüber der lapidaren Beschreibung im Werkstatthandbuch gab es aber doch ein paar Schwierigkeiten.
Allrad- und Handbremshebel ließen sich nicht hoch genug ziehen. Deshalb habe ich den gemeinsamen Bolzen gezogen, und damit die beiden Hebel über ihren eigentlichen Arbeitsbereich hinaus senkrecht gestellt.
Das untere Pedalerie-Abdeckblech bzw. seine Befestigungsschrauben waren festgerostet und die Schraubenköpfe mußten abgeflext werden, wegen der schlechten Zugänglichkeit natürlich mit etwas Kollateralschaden. Das Kupplungspedal ließ sich trotzdem nicht gleich ausfädeln, weil der rechte Kotflügel bereits innen am Kompressor anstand und sich nicht weit genug nach links bewegen ließ. Nach Aushängen des Kupplungsgestänges ließ sich das Pedal weiter nach vorne drücken und dann ging es.
Das Masseband und einen Hydraulikschlauch hatte ich im Gewirr übersehen und abgerissen bzw. geschädigt.
So weit für heute
Dateianhänge:
Zuletzt geändert von OPTI-MOG am 16.05.2010, 16:49, insgesamt 4-mal geändert.
Liebe Grüße
Christoph (schreibt hier nicht mehr)
https://youtu.be/aDXokacl6Cc Bilder einer Werkstatt
https://youtu.be/dxRgsTAtpCs - Feinmechanische Arbeiten auf einer alten Drehmaschine
https://youtu.be/NkdJCcsWyds - Kombipresser mit neuer Zahnradpumpe
optimog@gmx.de
Christoph (schreibt hier nicht mehr)
https://youtu.be/aDXokacl6Cc Bilder einer Werkstatt
https://youtu.be/dxRgsTAtpCs - Feinmechanische Arbeiten auf einer alten Drehmaschine
https://youtu.be/NkdJCcsWyds - Kombipresser mit neuer Zahnradpumpe
optimog@gmx.de

