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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#402049
Hey,

zum Thema youtube, hier hat man das Gewicht wohl falsch berechnet Bild

Auch ich bin schon seit Jahren auf der Suche nach den beiden Ausschüben, ohne Erfolg Bild

Nur, braucht man sie Bild

Wenn man bedenkt, dass ich beim Ersten manuellen Ausschub nur noch 550 kg und beim Zweiten nur noch 280 kg heben kann Bild

Mit selber bauen wäre ich sehr vorsichtig, 280 kg können auch viel Schaden anrichten :!:

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Bei meinen Kranarbeiten bin ich jetzt schon oft am Ende Bild


Thomas
#402055
Also bei meinem Hiab 650 A Baujahr 1984 sind drei Handausschübe laut Lastdiagramm vorgesehen. Oder habe ich da was am Auge).

Könnte mir schon vorstellen, dass man die ab und an mal braucht.

Bin sehr gespannt auf Martins Fotos und Zeichnungen.

Als Anhang habe ich mal ein Foto von meinem Lastdiagramm beigefügt. Da ich das bisher noch nicht praktiziert habe, hoffe ich, dass es klappt.

Schöne Grüsse aus dem Oberweserbergland.

Wilhelm
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#402057
Hallo @all,
ich möchte auch etwas dazu beitragen :)
zum St37 möchte ich sagen, das ist allgemeiner Baustahl. Für in den Beton. Da er die selbe Ausdehnung hatt.
was den benötigten Stahl für den Kran betrifft, so muss es der gleiche sein der verbaut wurde. Sonst verändert sich ja die Belastungslinie.
Und nur zur Info: Im Kranbau bewegt sich der Stahl heute bei über 1000 Nm
Etwas selbst bauen ist schlichtweg Mord. Ich bin Autokranfahrer bis 300 Tonnen. Und weis von was ich rede.
Im Kranbetrieb, gibt es eine Berechnungsformel mit den Betriebsstunden. Wenn die Zeit um ist, ist der Kran verbraucht. Generell müssen nach 10 Jahren alle Leitungen raus. usw.Komplett Überholung und Materialprüfung ist zu teuer. Es kommt ein neuer Kran. Der in deutschland verbrauchte Kran geht dann ins Ausland...und arbeitet weiter... :?

Hier mal eine Adresse eines Reparaturbetriebes der alles richtet und bauen kann...
http://www.koehler-kran.de/de/index.php

Ist bei Heppenheim - Mannheim.
Im Kranreparieren wird Geld verdient.... also Hobbypreise... weis ich nicht.
Vieleicht solltet ihr mal überschlagen wieviele ihr braucht und dann einfach mal anrufen oder E-Mail. Also nicht alle einzeln.
#402061
wasserkraftmogler hat geschrieben:...Also bei meinem Hiab 650 A Baujahr 1984 sind drei Handausschübe laut Lastdiagramm vorgesehen. Oder habe ich da was am Auge)...
Hallo Wilhelm,

wie bereits auf Seite 1 geschrieben....: :wink:
Wir unterscheiden zuerst zwischen dem 650A und dem 650AW.

Der 650A hat nur einen einfach Teleskopausschub und eine Reichweite von 5m.
Der 650AW hat einen doppelten Teleskopausschub und somit eine Reichweite von 6,5m.

Dazu gibt es jeweils 2 manuelle Handausschübe auf 8,1m und 9,8m.
Da Du den kleineren 650A mit nur einem einfach Telekosausschub hast, kommst Du auf die gleiche Nutzlänge nur mit einem zusätzlichen Handausschub... Der AW bringt das von Haus aus mit, allerdings hydraulisch.

Die minimalen Differenzen in Gesamtlänge und Nutzlast sind der zusätzlichen doppelten Ausschubhydraulik geschuldet.


Gruß Michael
#402074
Das nette Video zeigt schlichtweg einen Bedienerfehler!
Die Ausschübe der meisten Krane sind 6-Kant Profile. Diese sind ideal, wenn eine Last nach unten zieht. Je steiler aber der Kranarm steht umso weniger wird das Profil nach unten belastet, sondern auch quer - und das ist tödlich für das Profil! Man sieht im Video, dass der Arm sogar nach hinten bricht (da wo die Profile geschweißt sind) - so steil darf man niemals fahren!
Hinzu kommt noch, dass die Überlastsicherung, die ja in der Regel den Hubzylinderdruck als einen der Werte nimmt, natürlich gefälschte Ergebnisse bekommt, je höher der Arm steht (weil dann nicht mehr nur der Zylinder die Last heben muss, sondern immer mehr in die Bolzen und Gelenke abwandert)

Deshalb steht sowas auch in der Bedienungsanleitung!!

Bei den modernen Kranen kann auch so etwas nicht mehr passieren weil es nun eine Steilstellungsüberwachung gibt, die solche Fahrmanöver nicht mehr zuläßt!

Christian
#402305
Hallo Christian,

also ich glaube den Bedienern ist eher der auffrischende Wind zum Verhängnis geworden... :?:

Mir ging es aber eh nur darum auf mögliche Folgen eines "selberbauens" hinzuweisen, wenn schon geprüfte Teile zu so einem Schaden führen können :wink:


Gruß Michael
#402319
also ich glaube den Bedienern ist eher der auffrischende Wind zum Verhängnis geworden...
Hallo Michael,
ja der Wind und die zu große Last. In Fachkreisen hört man zu dem Video folgendes! Waaaahnsinn was das Material aushält. :lol: :lol:

Sollten die Handausschübe an einem Kran verwendet werden, so müssen sie ja auch die UVV bestehen.
#402348
Und hier die Maße: Länge der Profile: 1500mm Der Ring vorne hat abmaße(mitte bis mitte) 155x95mm mit Durchmesser 20
Die Bohrung ist von hinteren Ende 480mm entfernt, Durchmesser 20. und ein Hülse ist eingeschweißt. IM ganzen besteht der AUsschub aus 2 Stabstählen 30x30mm und 2 links und rechts angeschweißten 85x8mm Flachstählen.

Material: Vermutlich St52 (oder S355J2 laut Tabellenbuch Metall)

der erste ausschub wurde bei mir auch schon, wie gesagt, selbst gemacht aus einem Fomrohr mit seitlich angeschweißten Flacheisem, dass der vorbessitzer jedoch verbogen hat. Habe einmal einen Originalen Ausschub gesehen, der hatte keine runden Ecken wie Formrohre sondern waren im rechten Winkel, vermutlich überfräst oder eine spezialanfertigung.

Habe den Kran bei Pappas in Amstetten gesehen, vielleicht findet man hier mehr über die mechanischen Ausschübe heraus.

mfg Martin
Dateianhänge:
Ausschub.jpg
Ausschub.jpg (19.26 KiB) 4013 mal betrachtet
#406543
Hallo in die Runde,

@ Christian: In Deinem ersten Beitrag zu diesem Thema hast Du eine interessante Bemerkung gemacht, bezüglich der Situation, wenn alle hydraulischen Verlängerungen eingefahren sind und die Last dann nur noch an der letzten ausgefahrenen mechan. Verlängerung hängt.
Heisst dass, dass die letzte Verlängerung, mechan. oder hydraulisch so berechnet / dimensioniert ist, dass die bei dieser Ausladung bestehende Hubkraft eingesetzt wird?
Ich habe auch einen Hiab 650 (A?) mit 2 mechan. und 1 hydraulischen Ausschub. In der kürzesten Auslage hebt der Kran gem. Diagramm ca. 3,5 t. Wenn ich jetzt nur die letzte mechan. Verlängerung ausschieben würde, ergibt sich immer noch eine geringe Ausladung. Würde die Verlängerung die hierbei bestehende Hubkraft aushalten?

Beste Grüße und noch Allen ein Frohes Neues Jahr,

Guido
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