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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

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#563528
Hallo,

nach längerer Zwangspause geht's jetzt im Sommerurlaub mal weiter.
Ich habe schonmal den Rahmen, die Spinne und ein paar Kleinteile abgeschliffen, grundiert und jetzt auf der ersten Seite auch schon mit der Farbe versehen.
Die ganzen Ecken und Kanten sind natürlich eine schöne Geduldübung, aber man tut's ja für seinen Unimog. :mog4

Gruß
Sebastian
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#563837
Hallo Mog Gemeinde,
Mein Name ist Uli und ich bin seit einiger Zeit stolzer Besitzer eines U65 Baujahr 1964. ich komme aus der Landwirtschaft und unser Opa hatte damals einen Unimog in Besitz und da wurde mir dieser Virus eingepflanzt. Jetzt mit 60 bin ich in Besitz eines Unimog gekommen. Da dieser auch hier bei und noch Pflege Arbeiten übernehmen muss, gilt es diesen noch zu Vervollständigen es fehlen noch Front und Heckhdraulik sowie andere Kleinigkeiten. Ich freue mich auf Konstruktive Diskussionen hier im Forum und baue auf eure Erfahrung sollte ich mal Fragen zur Technik oder sonstigem haben. Als Landwirt bin ichzwar nicht ganz Unwissend aber da der Unimog bisher nicht zu unserem Fuhpark gehörte, gibt es bestimmt hier und da Fragen .
Ich wünsche euch allen noch einen schönen Abend
Uli
#563847
Guten Morgen,

hier einfach nochmal ein kleines Update zum Stand an meinem Mog:
Kipperspinne, Rahmen und Bremstrommeln sind soweit fertig "lackiert" - eigentlich eher gerollt - und auch wieder aus der Werkstatt gewandert.
Zunächst ging es dann mit den Achsen weiter. Die gute Nachricht dabei ist: in der Lenkung und dem Antriebsstrang ist eigentlich kein Spiel, da ist alles noch topp. Auch eines der Kreuzgelenke scheint schonmal neu gekommen zu sein.
Allerdings hat der Rost gerade der Hinterachse zugesetzt. Jedoch haben die sich ziemlich gegen das Auseinanderbauen gewehrt. Aber mit dem Griesheimer Schlüssel gings dann auch.
Leider sind die Augen für den Exzenter entweder gerissen oder waren schon gerissen und sehr schlecht angeschweißt. Da steht also noch einiges an Arbeit an das zu überarbeiten.
Eine der Federn ist unten im Teller auch gebrochen, da muss also auch Ersatz her.
Die kleine Ölleitung (?) vor dem Differential zum Lager ist leider auch an beiden Achsen löchrig. Da weiß ich noch nicht so wirklich, was ich da mache. Hat da einer einen Tipp oder Erfahrungen?
An der Vorderachse sieht es da schon was besser aus. Die hat deutlich weniger Rost, obwohl oder gerade weil die nicht zentimeterdicke Farbschichten hat. Die kleine Leitung ist da auch durch und die Dichtung zwischen Kreuzgelenk und Vorgelege ist da auf der Beifahrerseite undicht. Nachdem ich die Achse umgedreht habe, war da auf einmal eine Pfütze auf dem Boden. Naja, wenigstens war Öl drin. :mrgreen:

Die Hinterachse ist schon gesandstrahlt, aber bei der Vorderachse hat das Wetter noch nicht mitgespielt. Also habe ich mir gestern schonmal die Stoßstange und den Tank dazwischen genommen und grundiert.

Die Radbremszylinder habe ich mir auch mal näher angeguckt. Vorne hingen beide fest und hinten sind die nur leicht undicht. Bei FTE konnte ich den Repsatz für die großen Zylinder finden, aber nicht für den 20,6er hinten, der ist beim 421 bei denen nicht aufgelistet, nur der Zylinder selbst. Kennt wer die FTE Teilenummer oder eine andere Quelle neben den DB-Teilenummern?

Aber im Großen und Ganzen bin ich jetzt schonmal froh den schönen schwarzen Rahmen daliegen zu haben und etwas Fortschritt zu sehen. Der Plan ist es es jetzt eigentlich die Fahrgestellteile soweit fertig zu machen, dass ich wieder ein rollendes Chassis da stehen habe. Danach kann ich mich dann in Ruhe um Kabine und Pritsche kümmern.


@geosjoggen
Vielen Dank für deinen Kommentar Roland! Den Spaß habe ich schon die ganze Zeit und der Erfolg kommt dann hoffentlich auch. Die Werkstatt ist wirklich toll, wenn auch nicht meine. Ich bin quasi nur "Untermieter", aber es ist sogar besser. Neben dem Platz und den Werkzeugen habe ich auch entsprechendes Fachpersonal da, was immer sehr hilfreich sein kann.

@ulili
Hallo Ulli,
Ich heiße dich dann einfach mal Wilkommen in der Unimog Community! Herzlichen Glückwunsch zu deinem 406! Da scheint der Unimogvirus ja nun vollkommen ausgebrochen zu sein.
Ich würde dir nur den Tipp geben doch einfach mal ein eigenes Thema/Thread zu dir und einem Unimog zu erstellen. Das Thema hier ist nur eines von vielen und handelt mehr oder Minder von mir und meinem 421. Hier fällt deine Vorstellung wahrscheinlich leider nicht so stark auf und geht dann unter. Das wäre schade.



Mit besten Grüßen

Sebastian
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#564878
Hallo,

nach einer viel zu langen Pause hatte ich heute mal wieder Zeit was am Mog zu machen.
Ziel war es einen undichten Achsschenkel an der Vorderachse abzubauen.
Erstaunlicher Weise war der 421 sogar mal kooperativ und lies sich ohne weiteres auseinander nehmen.
Die Lager am Achsschenkel und auch die Zahnräder in der Achse sehen soweit alle gut aus und zeigen auch kaum Verschleiß auf. Allerdings ist eines der Kegelrollen Lager hin und der Wellendichtring zum Eingang am Vorgelege. Da ist auch die Welle darunter etwas eingelaufen.
Die Undichtigkeit scheint mir u.a. daher zu kommen, dass das Kreuzgelenk doch etwas Schwergängig ist und 2 der Nadellager darin komplett kaputt sind. Also auch da noch eine weitere Baustelle.
Zusätzlich ist der Deckel vom Vorgelege innen rostig, was ich merkwürdig finde, da dort ja eigentlich öl sein sollte.


Grüße
Sebastian
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#564881
Hallo Sebastian,

ich kenne leider die "neuen" Achsen vom 411 / 421 nicht im Detail.
Bei der alten Achse 411 / 404 kann durchaus über die Entlüftung bei tiefen Wasserdurchfahrten Wasser eindringen. Daher ist nach solchen Spielerein immer ein Ölwechsel angeraten. Vielleicht kommen die Korrosionsspuren daher.
Haltet Abstand, lasst Euch impfen und bleibt gesund
Bis dene
Gruß
Jürgen von der hessischen Kinzig

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