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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#490061
hallo Micha

vieleicht kann ich dir etwas weiter helfen.
ich hab einen 119 hier mit Doku im fast orginalzustand.
leider wurde im jahr des ersten betriebs eine Lenckhilfe von ZF nachgerüstet.
der Mog hat keine 10000Km auf dem Tacho und auch wircklich nicht!!!
aber da Lenkhilfe nachgerüstet etwas schwierig.

im Fahrerhaus wie ohne Doppelkupplung.
am Anlasser garnicht befestigt.
an der Ölwanne auch nicht wie normalerweise, geht sogar aussen am Entlüftungsrohr vorbei.
saublöde verlegt, müsste ich eigentlich Fotos für einstellen, kann ich zur zeit aber leider nicht :cry:
aber auf der Beifahrerseite ist der halter mit der Klemmschelle, die sonst am Anlasser sitzt
an der ersten Glocke für die Kupplung der einen Schraube unterhalb des Schlitzes vom Motor aus gesehen befestigt.
läuft über die Glocke richtung Fahrerseite.
am Getriebe aussen am Rohr für den Messtab vorbei.

tut mir leid, würd es gern besser beschreiben weiss nur nicht wie!!!
die welle ist tatsächlich eine längere, 2100mm lang!!!
eine Teilenummer hab ich auch für dich.
könnte eventuell sogar Bei DB noch erhältlich sein.
Nummer:075532 000001
also, selbe Nummer,nur am ende eine 1 statt der letzten 0

ich hoffe das hilft dir weiter.

liebe grüsse kater,schatzi und arne
#490064
Blätter, Blätter, such und Finde:

Bild

Es gibt also 4 verschiedene Längen:
168cm Standard-Getriebe Tachometer
200cm Standard-Getriebe Tachograf (Fahrtenschreiber)

210cm Doppelkupplung Motorzapfwelle Tachometer
285cm Doppelkupplung Motorzapfwelle Tachograf


Gruß
Jochen
#490069
Hallo miteinander,

die Praxis bestätigt die Aussage der anerkannten Experten: auch an meinem 1963er (höchstwahrscheinlich originalen) DoKu-Getriebe mit 411er-Gehäusenummer befindet sich der Anschluss für die Tachowelle neben dem Ölmessstab.

Die Tachowelle müsste doch bei Doppel- und Einfachkupplung gleich lang sein, da die Einbauposition des Getriebe(gehäuse)s im Fahrzeug exakt die gleiche ist. Ein Unterschied besteht ja, wie beschrieben, nur in dem Bereich zwischen Motor- und Hauptgetriebegehäuse, und zwar in der Ausführung und Form des mehrteiligen Kupplungsgehäuses.
Edit: Jochen war schneller, die ET-Liste belegt tatsächlich unterschiedliche Längen.

Allerdings scheint mir bei deinem Mog, Micha, der Weg der Verlegung über die linke Motorseite (in FR gesehen) unter dem Anlasser her tatsächlich ein falscher und ein Umweg zu sein. Bei mir, so habe ich beim Ausbau festgestellt, ging es rechts herum, und zwar in etwa parallel mit den Kraftstoffleitungen (irgendwo da war die Welle auch im Bereich der Einspritzpumpe an der Ölwanne/am Motorblock mit einer Schelle befestigt) und dann vorne um den Motor herum zum Anzeigeinstrument. Davon habe ich leider keine Fotos gemacht.

Die Länge meiner Tachowelle werde ich noch ausmessen und nachreichen.
#490071
Hallo Arne, Jochen und Thomas,

erst einmal vielen Dank für eure Bemühungen. Da lag ich also doch richtig mit meiner Annahme, dass man für das Doppelkupplungsgetriebe eine längere Tachowelle benötigt.
Die Verfügbarkeit einer 210cm langen Welle muss ich erst einmal prüfen.
Ich vermute ja mal, dass sie eventl. auch im 421 verbaut ist und daher auch noch verfügbar ist.

Jetzt muss abschließend noch der Einbauweg geklärt werden. Es gab da ja bisher von Arne und Thomas zwei völlig unterschiedliche Wege. Vielleicht kann noch jemand den einen oder anderen Verlegeweg bestätigen.

Bis dahin Gruss


Micha
#490072
Hallo Thomas,

die Wellen müssen unterschiedlich lang sein, da ohne DoKu der Abgang unter der Getriebeeingangswelle (stinseitig) ist und bei der DoKu an der Seite, viel weiter hinten am Öleinfüllstutzen. Ich hatte neulich ein 404 Getriebe mit Einfachkupplung, da war neben dem Öleinfüllstutzen eine Verschlussschraube. An meinem 411er Getriebe ist dort gar keine Öffnung.

Gruß,
Markus
#490105
hallo Jochen

ich glaube du must erst noch das Fussnotenblatt mit der 1 hier einstellen,damit jemand das glaubt.

gruss arne und heut nicht mehr.
wegen verlegung der Welle kann man mich gern besuchen und am orginal mit mir diskutieren.

fast vergessen,hallo Markuss
die Getriebe gehäuse mit der Verschlusssraube kenne ich auch,habe sogar mindestens eines hier.
#490117
Hallo!

@ Jochen und Micha
Auch bei der Tachowelle bestätigt selbstverständlich wieder die Praxis die Theorie: meine Welle ist 210 cm lang, also genau die richtige für meinen Mog (DoKu/Tachometer). Da der Zustand nicht mehr der beste ist (mehrere Knicke, Umhüllung beschädigt) würde mich die Verfügbarkeit eines passenden Neuteils auch brennend interessieren :?:

@ Arne
Falls meine Zweifel an der Länge und deren abweichende Verlegung Deinen Unmut in dem anderen Thread zum Doppelkupplungs-Pilotlager verursacht haben, so war das nicht böse oder als Infragestellung Deines Wissens gemeint. Nur ist es ja so, dass bei einem 53 Jahre alten Fahrzeug so manches eben nicht mehr ist, wie es die Ersatzteillisten und der Auslieferungszustand vorsehen. Der abweichende, falsche Verlegeweg bei mir z. B. resultiert sicher daraus, dass das Fahrerhaus irgendwann schonmal runter war und es damals noch kein Community-Forum mit Arne, Jochen und Markus gab ;-)

Ich kann hier immer nur meine Eindrücke aus der Praxis schildern, mit der ich mich gerade gründlich beschäftige. Die Theorie dazu liefert Ihr und Euer Wissen/Archiv - wofür ich Euch (man kann es nicht oft genug sagen) dankbar bin. Ich finde es übrigens wirklich spannend, auf diese Art bei einem so alten Fahrzeug die Frage nach der Originalität an verschiedenen Details zu klären.

Sowieso gilt ja: "Jede Mog is anders" (wie der Kölner sagen würde...).

@ Markus
mhame hat geschrieben:die Wellen müssen unterschiedlich lang sein, da ohne DoKu der Abgang unter der Getriebeeingangswelle (stirnseitig) ist und bei der DoKu an der Seite,
Dieser Zusammenhang hatte sich mir aus dem bisher hier Geschriebenen noch nicht erschlossen (und als Anschauung kenne ich ja nur mein DoKu-Getriebe inzwischen sehr genau...), ich hatte das jetzt gedanklich irgendwie an dem Unterschied, ob 406er- oder 411er-Gehäuse festgemacht (wobei meiner dann ja nicht ins Schema passen würde) Danke also für die Klarstellung :idea:
#508350
Liebe Freunde,

vor fast 14 Monaten schrieb ich selbst hier:
thomas-406 hat geschrieben: aber alles soll auch irgendwann fertig werden. Mein selbst gesetztes Zeitfenster endet mit dem UVC-Treffen 2017, denn da soll der Unimog hin.
Daraus wurde leider nichts :( :( :( und passiert ist eigentlich auch nicht mehr viel ... aber jetzt :D :D :D

Ihr erinnert Euch: die Doppelkupplungs-Ausrückgabel war gebrochen, der Unimog musste komplett auseinander. Seit dem Frühjahr stehen neben dem sowieso schon vorhandenen revidierten Motor das überholte Getriebe und die ebenfalls überholte Doppelkupplung zum Einbau bereit, Fahrerhaus und Pritsche sind nach auswärts zur Überholung vergeben.

Was sich zur Hänge- bzw. Zitterpartie entwickelte, war die Geschichte um die Ausrückgabel selbst, die ja der Grund für die Generalreparatur meines U 411 war. Originales Neuteil: Fehlanzeige :( Nichts aus irgendeinem anderen Unimmog passte :( Irgendwann tauchte sogar mitsamt einem zum Verkauf stehenden Doku-Getriebe eine solche Gabel im Gebrauchtzustand auf, aber die zu erwerben und einzubauen, erschien mir zu heikel - sie hätte ja ebenfalls brechen können :roll:

Nein: ich wollte eine Nachfertigung, das hatte ich mir in den Kopf gesetzt - und bereitete damit dem "Unimog-Papst" und demjenigen, der sich die Nachfertigung zutraute, reichlich Kopfzerbrechen. Das Kernproblem war - neben der Stückzahl - die Feinverzahnung im Auge der Gabel, welche ja genau auf die Welle passen muss.

Letzte Woche erfolgte dann ein "päpstlicher" Anruf und zwei Tage später ein Päckchen:

die Nachfertigung der Gabel ist da :party :party :party

Heute erfolgte der lang ersehnte Probe-Einbau, und was soll ich sagen: besser und stabiler als das gusseiserne Original - und es passt auf Anhieb :) :)

Bilder sagen mehr als 1000 Worte ... nur mein begeistertes Gesicht müsst Ihr Euch selbst dazudenken. Endlich geht es weiter ... und mal sehen: vielleicht wird es ja 2018 was mit 411er auf dem dem UVC-Treffen in Wolfgarten (Eifel) :P

Bild 1: Original und Fälschung nebeneinander auf dem Küchentisch
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Bild 2: Die schwierig herzustellende Innenverzahnung im Detail
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Bild 3: Die neue Gabel sitzt erstmals im Kupplungsgehäuse auf der Ausrückwelle...
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Bild 3: ... und hier ist die Ausrückhülse mit dem Ausrücklager davormontiert
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#508369
Hallo Thomas,ich bin sehr beeindruckt von der Gabel mit der innenverzahnung! Darf nach dem Namen des Unimog-Pastes fragen? Es ist nicht leicht jemanden zufinden der soetwas kann.
VG ULI
#508373
Hallo Uli

das wird Walter Huhn sein. Der ist kein unbekannter in Sachen Unimog-Getriebe.
#508388
scatman hat geschrieben:Hallo Thomas,ich bin sehr beeindruckt von der Gabel mit der innenverzahnung! Darf nach dem Namen des Unimog-Pastes fragen? Es ist nicht leicht jemanden zufinden der soetwas kann.
VG ULI
Hallo Ulli machst du https://www.u-v-c.de/UVC/index.php/bild ... effen-2012 Bist du im Bilde.
#508433
Hallo Uli,

der von mir sehr geschätzte "Unimog-Papst" ist in der Tat > Walter Huhn <, welcher mein DoKu-Getriebe überholt hat und bei dem sich derzeit Fahrerhaus und Pritsche zur Überarbeitung befinden.

Die Gabel hat er allerdings nicht selbst nachgefertigt, sondern dafür > Matthias Binner < gewonnen, der bereits zahlreiche andere Nachfertigungen umgesetzt hat. Mit Herrn Binner hatte ich zwar keinen direkten Kontakt, aber wie Walter mir berichtete, war wohl in der Tat die von Dir gelobte Verzahnung der Knackpunkt zum Verzweifeln, zu dessen Überwindung es mehrere Anläufe brauchte. Jetzt hat es aber funktioniert, und die Gabel passte exakt und stramm auf die Welle. Ich bin sehr angetan von dieser wirklich guten Arbeit.

Es stellt sich mir nebenbei die Frage, warum die Gabeln statt aus Guss nicht schon damals als Frästeil hergestellt wurden?
#508454
Hallo Thomas
Es stellt sich mir nebenbei die Frage, warum die Gabeln statt aus Guss nicht schon damals als Frästeil hergestellt wurden?
damals waren die Schneidwerkzeuge noch aus Werkzeugstahl. die Maschinen waren nicht so "stark" und wurden manuell bedient. Das Teil muss bei dieser Bauweise aus einem vollen Klotz hergestellt werden, also jede Menge Zerspanarbeit. Um so ein Teil herzustellen war ein Fräser einen ganzen Tag damit beschäftigt. Da war es günstiger, ein Holzmodell in einen Gießkasten zu legen und 20 Abgüsse auf einen Schlag zu machen und nur die Endbearbeitung zu machen.
Die meiste Arbeit heute ist die Maßaufnahme und umsetzen in CAD, den überwiegenden Rest macht der Rechner und das CNC-Bearbeitungscenter.
#508455
Thomas,

hinzu kommen die Werkstoffe, die heute mit anderen Materialgüten zu bekommen sind. Ein weitere Grund ist sicherlich, dass die Serie mit den Einfachkupplungen und Gussteilen schon lange lief und man hier eine Variante für kleine Stückzahlen leicht ableiten konnte. Man hatte Erfahrung mit den Gießern, die kannten das Teil und da ist es naheliegend sich für die gleiche Herstellungsart zu entscheiden.

Keiner von denen hat sicher mit einer Nutzungsdauer von 50 Jahren gerechnet.

Gruß
Markus
#508466
@ Helmut + Markus: Danke für die Erklärung, die mir als Laien einleuchtet :wink:
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