Bergstütze für Unimog 411

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

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Bergstütze für Unimog 411

Beitragvon Rolf_Lieber » 11.03.2019, 12:40

Hallo,


aus aktuellem Anlass namens Eberhard möchte ich nochmal einen Versuch starten, Informationen oder bestenfalls (aber doch eher unwahrscheinlich und deshalb auch nicht im Kleinanzeigenmarkt gepostet) sogar ein Verkaufsangebot über eine Bergstütze für den 411 zu bekommen:

befestigung-hintere-seilwinde-db-u411-t77018.html

Bild

Mich würde sehr interessieren, ob die abgebildeten Halterungen für die Bergstütze an die "neue" Achse meine Unimogs passen würden:

Bild

Ohne Bergstütze und Standketten und nur mit den schweren Windenkeilen:

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 6-276-7692

schafft der 411 einfach deutlich weniger als der deutlich kleinere Holder C30 mit Bergstütze:

Bild

Bild



Herzliche Grüsse

Rolf
Zuletzt geändert von Rolf_Lieber am 11.03.2019, 15:22, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Bergstütze für Unimog 411

Beitragvon Bobber » 11.03.2019, 14:54

Hallo Rolf,

interessant, kannte ich auch noch nicht, hier ein Teil einer Rückeeinrichtung:
Interessant hierbei ist für dich die Aufnahme für die neue Achse, die bei dir verbaut ist. An die äußeren Enden wurden noch Erdsporne gesteckt. Vom Prinzip her ähnlich, vielleicht kannst du dies auch zum Ändern verwenden:

Bergstütze

Anbei noch ein Bild von der ursprünglichen Verwendung mit den aufgesteckt Erdspornen, wie gesagt als Rohling zur Veränderung :
WhatsApp Image 2019-03-05 at 11.35.01.jpg
Gruß Florian

- Woran erkennt man einen Dreher? - An den Stahllocken in den Haaren -

:mog4 Im Aufbau: Krailing Rückeaggregat auf U 411.112 :mog4
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Re: Bergstütze für Unimog 411

Beitragvon mc.lean » 16.03.2019, 09:42

Hallo Rolf,
du hast eine PN
Gruß Oliver
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Re: Bergstütze für Unimog 411

Beitragvon Bredan » 16.03.2019, 16:50

Hallo Rolf,
deine 3500H braucht zwingend die Standketten beim Ziehen...!!

Die Winde ist nur oben richtig befestigt und wird nur mittels zweier dicker Winkel unten gehalten.


Die Standketten sind beim Zugvorgang dann die untere Befestigung!
Gruß Olli :technik

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Re: Bergstütze für Unimog 411

Beitragvon Jochen.Schäfer » 16.03.2019, 19:00

Mit der oben gezeigten roten Bergstütze geht das Ziehen auch ohne die Standketten, wenn! man die auf diesem Bild fehlenden Zugstreben vom Rahmenheck zur Windenschiene eingebaut oder die Spuleinrichtung angebaut hat.
Man muß eben nur die auftretenden Kräfte ableiten.

Gruß
Jochen
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Re: Bergstütze für Unimog 411

Beitragvon Rolf_Lieber » 04.08.2019, 21:41

Hallo Jochen,


die auf Deinem Bild umrahmten Abstützungen waren beim Kauf meiner Winde mit dabei.

Und ausserdem hat meine Winde (siehe Foto ganz oben) auch die schmale Ackerschiene.

Es handelt sich bei meiner Winde also offensichtlich um ein Exemplar, daß für den Betrieb mit Bergstütze vorgesehen war.


Gruß

Rolf
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Re: Bergstütze für Unimog 411

Beitragvon Rolf_Lieber » 08.10.2019, 14:40

Hallo,


in diesem Bild sind links und rechts neben dem Seil jeweils 2 Halter für die Bergstütze zu sehen:

Bild

Würden diese Halter an einen Unimog mit neuer Achse passen und wie würden sie montiert?

Handelt es sich um die gleichen Halter, die es auch für die bodenkonstante Ackerschiene auch für den 421 bis einschliesslich 140/141 als Sa 35 255 gegeben hat?

Bild

411-ackerschiene-und-oberlenker-t60729.html

bodenkonstante-ackerschiene-ahk-t95429.html

wo-feste-ackerschiene-montieren-t67629.html

Gibt es für die Montage der Halter bereits Bohrungen oder Gewinde im hinteren Vorgelege?

Wer hätte denn noch solche Halter für mich?

halter-fur-bodenkonstante-ackerschiene-unimog-411-gesucht-t97912.html

Gibt es die Gummilager (5) für die Haltebolzen noch:

Bild

frage-zur-alten-achse-411-t78199.html

Die umgestürzten Bäume von Eberhard sind zwar mittlerweile bereits alle gerückt - aber im Sommer sind bei uns jetzt ettliche Fichten vertrocknet und / oder vom Borkenkäfer erledigt worden...


Mit freundlichen Grüssen

Rolf
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Re: Bergstütze für Unimog 411

Beitragvon Rolf_Lieber » 18.10.2019, 10:55

Hallo,


ich hätte tatsächlich alle notwendigen Teile zusammenbekommen - aber nun plagen mich folgende Zweifel:

Die Bergstütze ist ja dann definitiv bis auf das horizontale Drehgelenk fest mit der Hinterachse verbunden.

Schlägt dann nicht bei maximalem Einfedern auf der einen und entsprechendem Ausfedern auf der gegenüberliegenden Seite die Sütze gegen die Winde?

Ich sehe da eigentlich keinen ausreichenden Bewegungsspielraum sondern nur einen ganz schmalen Schlitz zwischen Reifen und Heckwinde.

Betrieb also nur noch in flachem Gelände?


Gruß

Rolf
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