Herzlich willkommen in der Unimog-Community

  • Bild der Woche: MB-trac pflügt vorn und hinten

    UCOM MB-trac zwei Pfluege

    Zu diesem Mercedes-Foto heißt es: Die Kombination von Arbeitsgeräten erhöht die Flächenleistung und spart Kraftstoff ein. So wird der MB-trac in Frankreich beispielsweise mit zwei Pflügen eingesetzt. Hinten ist der vierfurchige Heckanbaupflug montiert, an der Front ein dreifurchiger Stosspflug. Der Frontpflug wird am Frontkraftheber angebaut und führt sich mit einem Stützrad in der Vorfurche. Das Gewicht des Pfluges und des Erdbalkens wird über den Frontkraftheber auf die angetriebene Vorderachse übertragen. Sie wird an den Boden gedrückt, die Kraftübertragung verbessert und der Schlupf vermindert. Auf diese Weise wird der Kraftstoffverbrauch für die bearbeitete Fläche reduziert.

    Im Gegensatz zu den herkömmlichen Ackerschleppern in Blockweise ist diese Methode der Bodenbearbeitung mit dem MB-trac problemlos möglich. Seine elastische Rahmenkonstruktion ist für die Aufnahme hoher Kräfte besonders geeignet. Selbst beim Anbau besonders starker Frontkraftheber ist ein zusätzlicher Hilfsrahmen nicht erforderlich.

    Text und Bild: Daimler AG

    Merex Unimog
  • Unimog-Museum und UCG: Rückblick zum Aktionstag

    epaper_detail_20150818_4122281b-f5fa-48b4-8d61-bb7785d5c6a4_thumbnailBadisches Tagblatt vom 18. August 2015:

    Selbst 34 PS reichen im Wald aus

    Dass ein Museum mit einem Konzept erfolgreich sein kann, demonstrierte wieder einmal das Unimog-Museum. Wenn die traditionelle Aufgabe, die Sammlung und Präsentation von Gegenständen, regelmäßig mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten besetzt und um Vorführungen erweitert wird, dann steigt auch sofort das Interesse an einem Besuch. So wurde am Sonntag bereits kurz vor 16 Uhr die Zahl von 1000 Besuchern überschritten. Über 250 erlebten hautnah eine Mitfahrt auf dem Geländeparcours.

    Neben der noch bis 11. Oktober laufenden Sonderausstellung “Von der Straße auf die Schiene – der Unimog im Zweiwegeeinsatz” präsentierte die Regionalgruppe Mittelbaden-Ortenau-Elsass des Unimog-Clubs Gaggenau einen Aktionstag auf dem Freigelände neben dem Museum an. Unter dem Titel “Die Unimog-Gerätewelt – Seilwinden, Kräne, Bergstützen und mehr” zeigten Mitglieder der Regionalgruppe rund 30 Fahrzeuge mit unterschiedlichen Anbaugeräten. Die Museumsgäste hatten Gelegenheit, Fahrzeuge mit historischen oder modernen Seilwinden, mit Baggern und Kränen auf der Ladefläche oder mit einem Rückeschild ausgestattet, beim Einsatz zu beobachten. Die Idee, nicht nur tote Gegenstände anzuschauen, sondern sie zu er”leben”, und Leben bedeutet immer, dass sich etwas bewegt, wurde anschaulich umgesetzt. Die Vorführungen wurden fachkundig moderiert, und die Besucher hörten als erstes immer die vorweggenommene Antwort auf eine häufige Frage. “Nein, das Fahrzeug ist nicht serienmäßig; insbesondere beim Einsatz im Forst handelt es sich fast immer um individuelle Ausstattungsvarianten. Zum Teil wurden diese von Zulieferfirmen für den Geräteträger Unimog angeboten, oft wurden sie auch mit Hilfe eines ortsansässigen Landmaschinenschlossers auf die gewünschten Anforderungen des Benutzers aufgerüstet. Wichtig war aber immer, dass der Unimog mit seinem geringen Gewicht und der kleinen Spurweite das ideale Fahrzeug auf schmalen Waldwegen oder in schwierigem Gelände darstellt. Selbst 34 PS reichen aus, um Stämme zu rücken, aufzuladen, als Langholz zu transportieren oder gleich vor Ort zu spalten.”

    Genau diese Arbeiten wurden dann auch mit Fahrzeugen demonstriert. Stämme wurden mit einer Forstzange aufgeladen oder gespalten, mit Kipperanhänger ein paar Meter nach vorn gefahren und wieder abgeladen. Ein danebenstehender Unimog 411 hatte als Anbaugerät an der Frontzapfwelle einen Stromgenerator. Wenn man dann noch auf einem am Unimog angebrachten Werbeschild lesen kann, dass der Besitzer des Fahrzeugs Inhaber eines Friseursalons ist, entstehen völlig neue Ideen für weitere Einsatzmöglichkeiten. Vielleicht sollte Paul Westermann, Vorsitzender der Regionalgruppe, mal darüber nachdenken, ob er seine Dauerwellen im Sommer in Zukunft im Schatten der Bäume am Eichelberg anbietet. Selbst hier könnte der Begriff Universal-Motor-Gerät seinem Ursprung wieder gerecht werden.

    Text und Foto: Hans-Peter Hegmann

     

     

    Buch und Bild Unimog Literatur
  • Videos der Woche: 2 x Unimog-Geländefahren in Brigachtal

     

    14 interessante Minuten: Geniale Geländefahrschule in Brigachtal am 20. September 2014 mit Gisbert Hindennach im Rahmen des Fahrens mit Kindern des Fördervereins für krebskranke Kinder e. V. Freiburg.

    Gisbert Hindennach hat sich in der Unimog-Szene durch seine Veröffentlichungen und Vorträge insbesondere zu Fahren im Gelände einen Namen gemacht.

    Das Gelände ist unter anderem vom Jahrestreffen 2013 des Unimog-Club Gaggenau vielen Unimog-Fans in angenehmer Erinnerung. Hier davon das zweite Video – ebenfalls von MrMPZVIDEO – aus Youtube.:

    https://youtu.be/yvQIFMAkSn4

    Beutlhauser Unimog Kommunaltechnik
  • Unimog-Museum: Aktionstag am Sonntag, 16. August

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    „Die Unimog-Gerätewelt – Seilwinden, Kräne, Bergstützen und mehr“

     

    Der Unimog wird im Unimog-Museum am 16. August von 10 bis 17 Uhr von einer seiner schönsten Seiten gezeigt: als Alleskönner mit Anbaugeräten. Gemeinsam mit dem Unimog-Club Gaggenau, Regionalgruppe Mittelbaden – Ortenau – Elsass, bietet das Museum den Besuchern einen Aktionstag der besonderen Art. Um 11 und 15 Uhr wird es Vorführungen auf dem Freigelände des Museums geben, moderiert und erläutert von Unimog-Experten. Vorgeführt werden unter anderem Fahrzeuge mit historischen und modernen Seilwinden sowie MB-trac mit Kran, Frontlader und Rückewagen,

    Als besonderer Gast wird ein „Weltrekord-Zetros“ erwartet. Sein Besitzer Frank Tschuschke erzählt den Besuchern an diesem Tag, welche besonderen Anbaugeräte man benötigt, um einen Höhenweltrekord von 6675 Metern aufstellen zu können. Willkommen sind zudem alle Unimog- und MB-trac Fahrer mit und ohne Anbaugerät(en).

    Natürlich lohnt auch ein Rundgang durch die aktuelle Sonderausstellung. „Von der Straße auf die Schiene – Der Unimog im Zweiwege-Einsatz“ – so lautet das Schwerpunktthema 2015. Das Museum zeigt Zweiwege-Fahrzeuge verschiedener Generationen: vom Spezialfahrzeug auf Basis eines U 416 Triebkopfes mit gelenkter Hinterachse für den Schmalspurbetrieb bis hin zu Zweiwege-Fahrzeugen der neuesten Generation von Zagro, die diese Ausstellung großzügig unterstützt hat. Im Außengelände wurden rund 80 Meter Schiene verlegt, um Unimog verschiedener Baureihen im Zweiwege-Einsatz vorführen zu können.

    Um 12 und 16 Uhr nehmen unsere Museumsexperten interessierte Besucher mit durch die Sonderausstellung und anschließend auch mit auf die Schienen.

    Die Fahrzeugschau auf dem Außengelände inklusive Museumseintritt, Führungen und Vorträgen ist für 5,90 €/Person (ermäßigt 4,90 €, Familienticket 12,90 €) zu besichtigen. Bitte beachten Sie, dass am Sonntag alle Parkplätze am Museum für die Unimog-Ausstellung benötigt werden. Daher werden die Tagesgäste gebeten, auf die Parkplätze der Akademie Schloss Rotenfels bzw. auf die der Firma Swarco auszuweichen.

    Museum Aktionstag 2

     

    Informationen und Termine zu allen weiteren Veranstaltungen finden Sie auf der Museums-Homepage unter: www.unimog-museum.de.

    Pressemeldung Unimog-Museum

    Buch und Bild Unimog Literatur