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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Spezial-Forum zur Unimog-Baureihe U 404 S.

Moderatoren: stephan, krahola

#574912
Hallo Jürgen,

Wenn Du den Umbau noch nicht kennst und Du dir ein Bild vom Alumog machen möchtest:

https://www.offroad-forum.de/viewtopic. ... 3510fe43ef
37197528uw.jpg
37197528uw.jpg (117.76 KiB) 1135 mal betrachtet
Das Projekt läuft schon ein paar Jahre und hat hier auch schon 2-3 Forenwechsel mitgemacht, deshalb sind hier kaum noch Bilder hinterlegt.

Gruß
Jochen
#574917
Hallo Szolt
um den Leerhub zu reduzieren könntst du die Bremsbeläge mit den Exenter soweit anlegen, dass die Beläge schon spürbar schleifen.
Wie ist denn die Federspeicherbremse, die zieht ja mechanisch?
@Jochen.Schäfer & Jürgen-Fahlbusch Das Projekt hat Szolt schon 2011 hier im Forum mit seinen diversen Evolutionsphasen vorgestellt bw mit uns diskutiert.
#574918
Hallo Jürgen,
dein Bemerkung ist überhaupt nicht laienhaft. Ich habe nachgeschaut und es stehen folgende Angaben auf den Hauptbremszylinder:
Typ: FAG H-38949.0.1
Ø 38,1
Hub 34/26
Ich gehe davon aus, dass es mm Angaben sind. Könnte mir jemand hier sagen, wie sind die vergleichbaren Hub und Kolben-Ø bei der original 404 Hauptbremszylinder. Dann könnte man direkt vergleichen velche Füllvolumen für die Trommelbremsen vorhanden sein müssen.
Der Bremszylinder (technische Angaben siehe Anhang) hat ein Hub von 60 mm.
Ausserdem habe ich nach dem Hauptbremszylinder in jeder Kreis ein Vordruckventil eingebaut. Diese hält ein Restdruck von ca. 1 bar aufrecht, damit die Trommelbrems-Backen unter Vorspannung bleiben. Das ist bei Scheibenbremsen
(U 1300) nicht erforderlich.
Danke für die konstruktiven Bemerkungen.
Grüße an Alle: Zsolt
Dateianhänge:
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#574932
Hallo Zusammen,
ich habe ein anschauliches Video auf folgender Webseite über ein Bremsueberdrehmaschine gefunden.

https://www.pfistertech.ch/portfolio_pa ... hmaschine/

Es gibt monströse Werkstatt-Maschinen für den LKW-Bremsenservice, aber dieses handgetriebenes Gerät erscheint noch einigermaßen handhabbar. Aber woher nehmen!

Die Robur Leute wurschteln mit Tuschierkreide und Bandschleifer herum, aber das erscheint mir nicht besonders professionel.

http://www.robur.de/smf/allgemeines/bre ... n-zustand/

Grüße: Zsolt
#574935
Hallo Zsolt
es gibt zwei grundverschiedene Verfahre. Einmal werden die Bremsbacken auf einer separaten Maschine auf den entsprechenden Radius geschliffen. Dazu gibt es bei YT einge Beispiele

Bei der zweiten Methode wird an der Achse selber überdreht.
Das Thema haben wir vor einigen Jahren sehr ausführlich diskutiert. Damals habe ich schon das von dir genannte Video verlinkt.
Mit ein wenig Geschick kannst du einen Aufnahmeflansch für ein Drehmaschinen bauen.Dazu reicht auch ein altes Vorgelegegehäuse. Wichtig ist die korrekte Anordnung der beiden Backenaufnahmen für die Lagerbolzen. Den Drehmeißel genau auf den Trommelradius fest einstellen und die Backen mit einer Klemmvorrichtung so einstellen das der gesamte Belag ganz leicht bearbeitet wird.
#575182
Hallo zusammen,
wie Helmut es empfohlen hat, habe ich die Hydraulischen Drücke aller Radbremszylinder durchgeführt. Ein freundlicher Unimog und Landmaschinen Werkstatt hat mir ein ATE-Manometer zur Verfügung gestellt. Wie man auf den Bild sieht, habe ich Werte zwischen 90 und 100 Bar gemessen. (Hinten 100 Bar, Vorne 90 Bar)
PXL_20240417_130640978.jpg
PXL_20240417_130640978.jpg (1.87 MiB) 697 mal betrachtet
Das ist ein Wert, mit dem man nach Aussage von Helmut leben kann. Heute habe ich eine vordere Bremstrommel abgebaut und es hat mich dann gar nicht mehr verwundert, dass ich Räder nicht zum Blockieren bringe. Es ist alles tropfnass gewesen. Belege und Trommel waren sauber geschmiert.
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Wie man auf den Bild erkennen kann ist der Radbremszylinder undicht. Es ist insofern merkwürdig, dass ich bei der Überholung der Achsen neue Radbremszylinder aus der Originalverpackung verbaut habe.
Die Frage ist, sind die Ersatzteile schon so alt, dass die Dichtungen durchpfeifen, oder ist ein Hydraulischer-Druck von 100 Bar für diese Radbremszylinder konstruktionsbedingt zu hoch? Ist ein neuer Rep-Satz fällig und wo bekommt man „frische“ Ware?

Mit Dank und Grüßen: Zsolt / Alumog
#575185
Hallo Zsolt,
Nein selbst mit neuen RBZ hat man diese Undichtigkeiten wenn das Fahrzeug lange Standzeiten hat.
Du kannst gerne neue Dichtsätze einbauen, wenn der Mog nicht regelmäßig bewegt wird lassen die Dichtmanschetten wieder Bremsflüssigkeit durchsickern, weil sich der Haltedruck in der Rohrleitung abbaut. Haltedruck wird durch das Bodenventil im HBZ vorgegeben.
Ich versuche dies zu verhindern, indem ich zwischendurch regelmäßig die Bremspedale kräftig durchtrete, um die Manschetten wieder anzulegen.
Bei deiner langfristigen Restauration wird dir dies häufiger passieren.

Deine Bremsbeläge wirst Du eventuell tauschen müssen.

Gruß
Jochen
#575190
Hallo Zolt,ich sehe es wie Jochen. Ich würde zunächst die Bremszylinder zerlegen und prüfen. Ist kein Hexenwerk. Ein Repsatz ist nicht zwingend notwendig. Ich mache diese Arbeit jährlich in der Zwischensaison (Winterpause) . Allerdings würde ich die Belege auf jeden Fall tauschen. Diese saugen das Öl etwas ein
#575196
Hallo zusammen,

die Undichtigkeit am RBZ kann auch noch eine andere Ursache haben, das ist hier ganz gut beschrieben:

aerger-mit-den-radbremszylindern-t96111 ... 52Bundicht

Die Reinigung vom verölten Bremsbelag mit Wasser hat übrigens sehr gut funktioniert.

Viele Grüße
Günter
#575198
Hallo in die Runde,
Günthers Beitrag und der Link zu Christoph's Versuchen hat mich wieder ins Grübeln gebracht. (Siehe meine Signatur unten)

Nach meinen früheren Reparaturen mit Schwäbischen Spuren von Kosteneinsparung, habe ich auch alte RBZ wiederaufgearbeitet, gehont und "neue" Dichtsätze ATE (aus BW Lager) eingebaut. Mit der notwendigen dünnen Bremspastenschicht.
Bei diesen Zylindern ist dann auch das Durchsickern schnell wieder aufgetreten. Das war früher.

Jetzt verwende ich nur noch neue originale FTE/ATE Bremsenersatzteile, welche beim Einsatz auch mit Bremsenpaste behandelt/geschützt werden. Wenn möglich werden keine Nachbauteile verwendet.
Aber auch hier tritt dieses Durchsickern bei längerer Nichtbenutzung schon mal auf.
Wahrscheinlich durch diese von Christoph beschriebenen Montagefehler, das Überschieben der Manschetten an den inneren Bohrungen. Das kann ich nicht ausschliessen, wer schon mal die Bremsbacken montiert hat, weiß das auch.


Gruß
Jochen
#575201
Hallo in die Runde,

noch eine kleine Ergänzug: Wenn die freiliegende Bohrung durch zu tief sitzenden Kolben die Ursache ist, dann ist das kein geringfügiges Leck sondern da tritt richtig viel Bremsflüssigkeit aus, selbst bereits bei dem geringen Druck vom entlüften (was bei einer freiliegenden Bohrung ja kein Wunder ist). Evtl. tritt auch durch die Schwerkraft im Stand schon etwas aus, wenn aber bereits bei ca. 1 Bar Druck vom Entlüftungsgerät konstanter Austritt sichtbar wird dann wäre das ein deutlicher Hinweis auf o.g. Ursache. Wie tief der Kolben im RBZ sitzt lässt sich dann ggf. von außen ja auch leicht nachmessen.

Viele Grüße
Günter
#575260
Hallo Zusammen,
ich suche neue Beläge mit 6,5 mm Stärke( ev. weiche Ausführung).
Es werden z.Z. nur Beläge mit 7,5 mm angeboten. Solche habe ich selber, aber ich möchte nicht soviel aus der Trommel ausdrehen.
Aus der Not heraus, damit ich auf die Bremsprüfstand fahren kann, habe ich etwas probiert damit ich die eindiffundierte Bremsflüssigkeit aus den Belägen herausbekomme.
Ich habe die Beläge mit einer Heißluftfön mit einer Schlitzdüse erwärmt. Man sah, dass die Oberfläche der Bremsbeläge erstmal glänzend wird und nachdem die Flüssigkeit hinausgeraucht ist, wieder matt wird.
Man braucht etwas Geduld. Pro Bremse würde ich mal eine halbe Stunde schon schätzen.
Ob diese Methode den Belägen zuträglich ist weiß ich nicht, aber ich möchte sie ersetzen, wenn ich welche, passende, finde.

Grüße: Zsolt / Alumog
#575262
Hallo Zsolt
das mit der Hißluft kannst du vergessen. Wenn die Beläge beim Bremsen warm werden, schwitzen die ie innen im Belag sitzende Bremsflüssigkeit immer wieder aus.
Es werden immerD die Bremsbacken auf den Trommeldurchmesser angepasst und nicht umgekehrt.
Jürgen-Fahlbusch hat geschrieben: werden gerade als 10er Satz von Gentas1 auf eBay angeboten.
du braust sowie 4 Stück, der Reibwert variiert von Charge zu Charge, mit rechts und links unterschiedlichen Belägen bekommst du nie ein sauberes Bremsbild.
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