Unimog beim Holzmachen

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Moderator: -Martin.Glaeser-

Beitragvon Bernd-Thomes » 03.02.2009, 14:31

Hallo,
sicher ist eine aufgebaute Winde mit anderen Sachen nicht zu vergleichen. Wurde aber ja auch für den professionellen Einsatz entwickelt. Und dabei war dann auch die Aufgabe des Fahrzeugs in diesem Bereich.
Auch sieht eine solche Ausrüstung top aus. So etwas hat nicht jeder.

Aber, wie oft muss Holz gemacht werden. Sind es nur einige Wochen oder benötigt man den ganzen "Klimbims" das ganze Jahr über. Die Ausstattung wiegt, wenn komplett, auch einiges. Am 406 merkt man dies wohl nicht so sehr aaaaber der 411 und auch der 421 hat dann noch mehr zu kämpfen seine Spitzengeschwindigkeit zu erreichen. Auch wenn der 421 schon mit dem OM616 und 52PS ausgestattet ist.
Auch ist die Pritsche um einige cm höher die, falls kein Anhänger benutzt wird, jedesmal um diese Mehrhöhe beladen werden muss.

Eine Dreipunktwinde (so etwas gibt es bei uns fast gar nicht) ist in 5 Minuten an oder abgebaut und es kann losgehen.
Ich habe nur eine Frontseilwinde die ich in diesem Jahr nur zweimal benötigt habe. Einmal um einen Baum zu sichern - verhindern dass er in die falsche Richtung fällt und einmal etwas Zug auf einem Stamm geben weil sich die Motorsäge etwas unglücklich verklemmt hatte.

Will man sich eine Winde für einen Notfall fest einbauen würde ich leiche hydraulische nehmen. Diese benötigt dann auch keine Anlenkung von der Zapfwelle und es muss nicht ganz viel verändert werden. Für Forsteinsätze dann aber wohl weniger brauchbar wegen fehlendem Schild.
Schöne Grüße aus dem Emsland
Bernd Thomes
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Beitragvon kinzigsegler » 03.02.2009, 18:41

Hallo Jürgen,

da ich ja auch eine Mercedes Frontwinde kann ich Deine Frage nach voll ziehen.

Meine hat allerdings eine "Rutschkupplung" mit allerdings veränderlichem und unbekanntem Wert. :D
Die vier Reifen.

Zum Ziehen einer Wurzel, eines Baumes oder eines 1300er Mogs, steige auf die Bremse und kann dann ziehen bis mein Mog sich dem anderen Objekt annähert.
Ohne Belastung auf der Pritsche und auf trockener Strasse denke ich kann ich so eine Zugkraft von höchsten 1to umsetzen. Auf unbefestigtem Boden weniger.
Ich halte nichts davon durch hinternisse vor den Rädern hier die Zugkraft zu erhöhen.
Das bisher extremste für meine Winde war, als ich mich selbst einen Berg von bis zu 70° (über 100%) hochgezogen habe.
Dies entsprach einer Zugkraft von etwa 2,3to * sin(70) = 2,16 to.
Und hierbei war eindeutig meine angebliche 34 Ps Maschine der limitierende Faktor.
Bis dene
Gruss
Jürgen von der hessischen Kinzig

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Beitragvon Tobi406 » 03.02.2009, 20:11

Hallo zusammen!

Waren am Wochenende auch im Wald. Der Mog musste als Transportgerät herhalten...

Tobias
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Beitragvon UncleBenz » 04.02.2009, 03:17

@JürgenPB:

die momentane Zugkraft einer Winde zuverlässig einzuschätzen, ist vermutlich kaum möglich. Die MB-Winden kenne ich nicht, bei den Forstwinden von Glogger und Werner dürfte die Einstellung der Kupplung Einfluß auf die maximale Zugkraft haben.
Bei meiner Adler-Winde muß man den Kupplungshebel um so stärker betätigen, je größer die erforderliche Zugkraft ist. Mit dieser Winde habe ich schon ein 8mm Stahlseil zerrissen. Daß es für diese Winde zu schwach war, wußte ich, aber ich dachte auch, ich hätte das im Gefühl...
Zu diesem Thema habe ich auch hier schon einmal geschrieben:

http://www.unimog-community.de/index.ph ... highlight=

Letztendlich bleibt wohl nur, das Seil mehr als ausreichend stabil zu dimensionieren - dann gibt die Winde oder das schwächste Glied in deren Antriebsstrang als nächstes auf, im besten Fall rutscht einfach die Kupplung der Winde durch.

Einen Baum mit dem Mog auszureißen ist leichter gesagt als getan. Ich hatte mich vor Jahren schon einmal an einem frischen Weidenbaumstumpf im einem Nachbargarten versucht (ca. 25-30 Jahre Baumalter). Er war schon weitgehend freigegraben - der Unimog ist trotzdem noch mit Allrad auf Asphalt / Betonplatten durchgerutscht.

@Hans und die anderen:

Daß für viele unter uns noch nicht einmal der nackte Unimog finanziell wirtschaftlich ist und eine Winde für Dreipunktanbau dann noch die vernünftigste der unvernünftigen Lösungen ist, ist mir klar.

Aber Hans hatte ursprünglich die Frage gestellt, ob denn eine Winde für Dreipunktanbau besser für die Bodenfreiheit ist, als eine Rahmenwinde und war zudem offenbar der Meinung mit Rahmenwinde müßte man auf die Pritsche verzichten.
In meinem Beitrag dazu wollte ich mit "wirtschaftlich" nicht die finanzielle Wirtschaftlichkeit betrachten, sondern die des praktischen Gebrauchswertes.
– Gemeint war: Kein ernstzunehmender Hersteller von Forstausrüstungen für den Unimog kann es sich leisten, den Gebrauchswert des Unimog als geländegängiges Forstfahrzeug durch Reduzierung der Bodenfreiheit nennenswert einzuschränken!

Falls Hans jedoch mit "Rahmenwinde" die hinter der Hinterachse unter dem Rahmen angebrachte MB-Heckseilwinde meinte, wundert es mich nicht mehr, warum er den Eindruck hatte, Rahmenwinden würden die Bodenfreiheit einschränken.
Gruß

Christian

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Beitragvon dulle » 04.02.2009, 09:38

Hallo UncleBenz,
UncleBenz hat geschrieben:@Hans...
Daß für viele unter uns noch nicht einmal der nackte Unimog finanziell wirtschaftlich ist
Du, nichts für ungut: Vermutlich macht genau das diese gefährliche Viruserkrankung hier aus! :oops:
...
Hans hatte ursprünglich die Frage gestellt, ob denn eine Winde für Dreipunktanbau besser für die Bodenfreiheit ist, als eine Rahmenwinde und war zudem offenbar der Meinung mit Rahmenwinde müßte man auf die Pritsche verzichten.
...
Falls Hans jedoch mit "Rahmenwinde" die hinter der Hinterachse unter dem Rahmen angebrachte MB-Heckseilwinde meinte, wundert es mich nicht mehr, warum er den Eindruck hatte, Rahmenwinden würden die Bodenfreiheit einschränken.
Ich dachte dabei wirklich an die hinten unten angebrachten. Denn die war in dem Beitrag von MaRa vor meiner (Antwort/)Frage auf dem Bild zu sehen. Mißverständnisse sollten ausgeräumt werden. ;-)

Deine Beiträge und die der anderen hier haben mir dennoch viel Spass bereitet, da die Fotos nicht nur schön sondern auch erklärend sind. :!:

Wie du an meiner Signatur erkennen kannst suche ich einen Mog. Ich habe also noch keinen und durfte in letzter Zeit auch keinen begrabbeln. :-D Daher meine durchaus ernst gemeinte Neugier auf alles, was auch nur im Entferntesten mit Unimogs zusammenhängt. Und ich suche einen für das Holzmachen. Wenn mir ein Mog mit einer wie von dir gezeigten Rahmenwinde "günstig" oder gar einer mit vollständiger Forst-Ausstattung angeboten würde, würde ich ihn auch nicht von der Bettkante stoßen, versprochen. ;-)

Und damit das keinesfalls untergeht: Umso mehr freue ich mich über Beiträge, wie die deinen. Im Übrigen macht es mich auch nachdenklich, denn mit einer "leichten" Winde steht man möglicherweise beim nächsten Kyril vor einem Problem, das man mit einer Rahmenwinde, wie der von dir gezeigten vermutlich lösen könnte...

Wie gesagt: Hat man noch keinen Mog, sucht man einen - nur Welchen? Alle haben ihren Charme.
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Grüße, Hans
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Beitragvon dulle » 04.02.2009, 09:53

Hallo Christian,

um noch einmal auf deinen Bodenpanzer zu kommen:
War der schon dran? Läßt er sich nachrüsten? Wie aufwändig (Std. & ¤) kann das in etwa sein?

Danke schon mal im Voraus
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Grüße, Hans
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Beitragvon UncleBenz » 04.02.2009, 13:08

- dann lag es an der Terminologie - unter einer Rahmenwinde verstehe ich eine Winde, die zwischen Kabine und Pritsche verbaut ist. Das andere sind Frontwinden, Heckwinden oder Winden für Dreipunktanbau.
Selbst mit einer Heckanbauwinde sollte die Bodenfreiheit bei einer vorausschauenden und vernünftigen Fahrweise für den Hobbybereich ausreichen. In Verbindung mit Standketten dürfte das für den Brennholzeigenbedarf eine vernünftige Lösung sein und man sollte damit zudem noch wendiger wie mit einer Winde für Dreipunktanbau sein.

Mattes 1980 hat auch eine Rahmenwinde an seinem Unimog. Im Gegensatz zu meinem Polderschild läuft an seinem Unimog die Polderschildschwinge etwas auf Kosten der Bodenfreiheit unter der Ha hindurch nach vorn bis in Windennähe und stützt damit die Kräfte dort ab, wo sie entstehen. Diese Winde hat allerdings nur eine Seiltrommel, dafür kann er aber auch die lange Pritsche verwenden - hat alles seine Vor- und Nachteile...

Die Unterbodenpanzerung war, wie der größte Teil der Forstausstattung bei meinem Unimog dabei, als ich ihn gekauft habe. Sie läuft unter SA 35433 "Sonderteile für Aggregatschutz Forstfahrzeuge" im EPC. Dazu gehören auch die Scheinwerfergitter, der runde Forsttank und der hochgezogene Auspuff, den es ab Werk nur in Verbindung mit der kurzen Pritsche gab.
Ob diese Teile noch erhältlich sind, weiß ich nicht. Nachrüsten kann man am Unimog so ziemlich alles, was es einmal gegeben hatte, mit den üblichen, vor allem finanziellen Konsequenzen.

Ich könnte mir Vorstellen, daß einige dieser Teile inzwischen stärker gefragt sind, als jemals Forstfahrzeuge ausgeliefert wurden und dabei noch ähnlich stark ernsthaft benötigt werden, wie der Unimog an sich - Hobby eben...
Gruß

Christian

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Beitragvon Mattes1980 » 04.02.2009, 21:11

Hallo,
Uncle Benz hat recht mit der Panzerung!!
Das Problem ist aber wirklich der Preis.
Der Um und Anbau kostet bestimmt 2000¤+ oder du bekommst sowas gebraucht.
Ich habe damals solange gesucht, bis der richtige Mog gefunden war.
Die Druckluftsteuerung der großen Winden ist schon super! Es ist aber wichtig, einen Druckminderer einzubauen, um die Zugkraft zu beschrenken.
Das Polterschild kostet auf grund des Rahmens ca. 15cm unter der Achse.
Das sind etwa 8cm tiefer wie das Differential.
Mir ist es halt wichtig gewesen, Immer einen Anhänger mit nehmen zu können und die volle Ladefläche zu haben.
Deshalb habe ich mir diese Ausstattung ausgesucht.

mfg. Mattes
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Beitragvon juergen.haeg » 04.02.2009, 21:45

Hallo,

mir war es bei meiner Lösung wichtig das ich mir mit der Winde hinter dem Fahrerhaus nicht alles andere verbaue, durch die Seilwinde als Wechselpritsche mit Staufächern brauche ich die Ladefläche nicht fürs Werkzeug, das Holz wird auf den Anhänger geladen. Den Rest vom Jahr habe ich die normale Ladefläche drauf, dadurch das das Rückeschild an der Seilwinde hängt ist im abgebauten Zustand auch der Heckkraftheber verfügbar.

Jürgen
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Beitragvon MoniMog » 04.02.2009, 23:16

Hallo Jürgen
Super Sache das mit deinem Aufbau habe eine Frage ist die Winde in dem Aufbau? Ich habe gesehen das du Anbauböcke für einen Frontlader dran hast wird dort die Fronthydraulik eingehangen? Ich wollte dort mal eine Seilwinde einhängen habe aber den Plan aufgegeben habe die Winde jetzt an der Fronthydraulik und in der Heckhydraulik die Zange geht ganz gut.Bei Dir ist es ja anders herum wie bist du damit zufrieden?

Mfg Ramon
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Beitragvon juergen.haeg » 04.02.2009, 23:26

Hallo Ramon,

die Winde sitzt im Aufbau, der Aufbau sitzt an den Befestigungen vom Klaus Bagger 215.
Die Fronthydraulik ist in den FL4 Platten eingehängt, funktioniert gut, nur der Frontkraftheber an sich ist noch nicht optimal ( zu schwach ), aber man braucht ja noch was zum Basteln.
Zange vorne ist nicht schlecht, man sieht gut hin zum aufnehmen und absetzen, muss dann eben rückwärts fahren.

Jürgen
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Beitragvon MoniMog » 04.02.2009, 23:53

Jürgen
Kannst du mal ein paar bilder von dem Aufbau machen?
Am Samstag hat Wir noch das thema seilwinde als Ich mit meinem Kumpel Boris am Rückewagen umbau war da habe Ich ihm gesagt das die Winde auf ein Mulagrahmen müsste dann könnte man den Rückewagen noch mit nehmen.Mit dem Antrieb waren wir uns nicht einig ob Hydraulisch oder Kette wie hast du es gelöst?

Ramon
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Beitragvon juergen.haeg » 05.02.2009, 19:57

Hallo Ramon,

anbei noch ein Bild vom "Rohbau".
Ich bin mit einer Kette nach oben, Ritzel auf eine Zapfwellenmuffe geschweißt und hinten auf die Zapfwelle geschoben, im Seilwindenrahmen eine Lagerung mit Ritzel und Zapfwellenstummel eingebaut, dann mit Zapfwelle ( mit Rutschkupplung zur Sicherheit ) nach vorne auf die Seilwinde, dort auf einen gedrehten Adapter mit Zapfwellenprofil.
Habe erst überlegt, von dem mittleren Lagerbock nach oben zu gehen, habs dann aber verworfen wegen der Verwindung. Steuerung Elektropneumatisch, rechts und links vom Fahrzeug, oder über Funk.

mfg

Jürgen
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Beitragvon lugge » 06.02.2009, 00:29

Ich find die Idee zwar gut, aber...
Ich glaube, das ist ein wenig zu "labil". rein Optisch.

Die wernerwinde ist doch relativ knapp am Rahmen, mit recht starkem Hilfsrahmen montiert. wird doch nicht ohne grund so sein.
Wie hast du das Gelöst, dass die Stabilität weiterhin gegeben ist?
Wie leitest du die Kräfte weiter ( wodurch)
Lukas

Auf Dauer hilft nur Power- darum einfach PTPTTM :D

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Beitragvon juergen.haeg » 06.02.2009, 11:06

Hallo Lukas,

ich denke die erste Frage ist wozu will man es verwenden. Meine Anforderungen waren, Brennholz rücken für den Eigenbedarf (50m / Jahr), kein Starkholz ( 60cm Durchm. und mehr ), keine Bäume mit Wurzeln umziehen, die säge ich vorher ab. Mir ist klar das ein Werner Aufbau andere Leistugnsmerkmale hat als mein Aufbau, war auch so gewünscht.

Die Winde sitzt auf einem stabilen Rahmen aus 80 x 80x 5 mm Rohr, der Zug der Seilwinde wird als Schubkraft nach hinten in die Anbauböcke geleitet, durch den Versatz ( ca 20 cm ) nach oben entstehen Verdrehkräfte die den Aufbau vorne anheben wollen, dies wird vorne in den Hilfsrahmen vom Klausbagger eingeleitet und somit auf den Rahmen übertragen. Das Rückeschild stützt sich über einSchubrohr ( 80 x 80 x 10 mm) nach vorne an einem Hilfsrahmen der ebenfals an den Befestigungsschrauben des Hilfsrahmen vom Klaus Bagger angeschraubt wird, also wieder in der Rahmen.

Ich arbeit nun seit 3 Jahren damit, und ist für meine Anwendung so ok, würde es wieder so machen. Die Winde ist in 15min aufgebaut und auch wieder abgebaut, die winde war diesen Winter ca.6 Wochen aufgebaut, nun steht sie wieder in der Ecke, und ich kann die anderen An und Aufbauten nutzen, ist ja schließlich ein UNIversalMOtorGerät.

Jürgen
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