Etwas zum Schmunzeln – der Lindwurm

Gerhard Hinrichs, langjähriger Werkstattleiter der früheren Unimog-Generalvertretung Hans-Henning Endres in Berlin, sowie Christoph Lehmann und Hans-Rüdiger Endres verdanken wir interessante Geschichten aus den ersten Unimog-Jahren. Der Cartoonist Dirk Meissner hat sie illustriert.

Wir freuen uns, dass Hans-Rüdiger Endres uns diese Reihe für eine monatliche Veröffentlichung im Newsletter zur Verfügung gestellt hat.

1953: Ein Lindwurm zieht durch Berlin

Man stelle sich vor, ein Unimog zieht drei andere im Schneckentempo mitten durch Berlin – am helllichten Tag, im normalen Straßenverkehr! Die Fahrt über den Ernst-Reuter-Platz via Zoologischer Garten bis hin zum Columbiadamm dauert gut eineinhalb Stunden. Und niemand regt sich auf!

So war es auch noch in den 1960er-Jahren. Der Grund: Damals musste jedes Fahrzeug zur Zulassung beim Kraftverkehrsamt vorgefahren werden. Jeder einzelne Unimog brauchte somit ein rotes Kennzeichen für diese Fahrt. Da hatte man in der Berliner Unimog-Generalvertretung Endres die „Lindwurm-Idee“: Vorne fuhr ein zugelassener Unimog mit schwarzem Kennzeichen, hinten einer mit roter Nummer – und dazwischen die weiteren Neulinge ohne Kennzeichen. Einfach genial! Nur schnell war dieser Zug nicht.

Der Lindwurm in Berlin 1953

Copyright Text und Bilder: Hans-Rüdiger Endres

 

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