Announcement: Herzlich willkommen in der Unimog-Community

  • Announcement: Herzlich willkommen in der Unimog-Community

    Herzlich willkommen auf der  Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln – vom U 2010 über den U 411/U 421 über den U 404 und U 406 bis zu den aktuelle Mogs wie U 5000.

    Du möchtest einen Unimog kaufen? Dann suche deinen Unimog oder ein passendes Ersatzteil in unserem Kleinanzeigenmarkt für gebrauchte Unimog, Original-Ersatzteile oder Zubehör. Infos zu Anbaugeräte wie Kran, Frontlader oder Schneepflug gibt es in unseren diversen Foren. Fans von Expeditionsfahrzeugen oder Bundeswehrausführung haben ihre eigene Foren – genauso die Fans und Mitglieder des Unimog-Clubs und des Museums.

    Du suchst einen Unimog-Händler, eine Unimog-Generalvertretung oder einfach nur eine Service-Station? In unsere Händlerübersicht wirst Du bestimmt fündig.

    Viel Spaß auf unserer 4×4-Plattform wünschen Andre & Thilo

    Unsere Premium-Partner

    Buch&Bild – Literatur und Accessoires für Ihre Unimog & MBtrac
    Unimog-Museum – den Unimog-Mythos live erleben
    Unimog-Club Gaggenau – offizieller Mercedes-Benz Markenclub

  • Unser Kalendermotiv November 2018

    Gleich in den ersten Jahren nach dem Umzug des Unimog von Göppingen nach Gaggenau schwärmten die Mitarbeiter des Vertriebs aus in alle Welt. Dies symblisiert die Zeichnung von Hans Liska für den Unimog-Kalender 1957 mit der Kautschukernte. Hier noch einige weitere Beispiele:

    Unimog Baureihe 411 bei der Zuckerrohrernte in Haiti, aus MB in aller Welt Nummer 55/Seite 26 von 1962

    Verschiedene Mercedes-Benz Fahrzeuge, darunter einige Unimog der Baureihen 401 und 411 bei einer Ausstellung in Finnland im Jahr 1958

    Unimog Baureihe 411 Voführzug aufgenommen auf den Philippinen

    Unimog Baureihe 411 mit Aufbaubohrgerät, eingesetzt in der Sahara

    Unimog Baureihe 411 mit Vorbauseilwinde im landwirtschaftlichen Einsatz

    Unimog Baureihe 411 mit Anhänger beim Baumaterialtransport für eine Missionskapelle

    Unimog U30, Baureihe 411, Zugmaschine für einen Clinomobil Behandlungsanhänger

  • Bilderbogen zum Aktionstag MB-trac im Unimog-Museum

    Hans-Peter Hegmann hat im Badischen Tagblatt vom 31. Oktober über der vorausgeganenen Aktionstag MB-trac im Unimog-Museum berichtet. Hier noch einige Fotos aus seiner Ausbeute des Tages von den Trac rund um das Museum und drinnen. Hartmut Diekmann hatte einen Mini-MB-trac mitgebracht. Der Traum eines jeden Jungen.

    In der Werkstatt erläuterte der Technische Leiter des Museums, Karl Leib, die wesentlichen Schritte beim Ausbau eines Getriebes beim MB-trac und was dabei zu beachten ist.

     

     

    Copyright: Hans-Peter Hegmann

  • Unser Kalendermotiv Oktober 2018

    Am letzten Oktober-Tag hier aus dem Unimog-Kalender von 1957* das Motiv des genialen Zeichners Hans-Liska. Vor mehr als 60 Jahren gab es offensichtlich weniger Bedenken, Ackerbau in Sichtweise der Schwerindustrie zu betreiben.

    *versehentlich haben wir bei der Veröffentlichung früherer Kalenderblätter das Jahr 1956 genannt.

    Und hier noch ein paar Bilder, auf denen der Unimog ebenfalls pflügt:

     

    Unimog Baureihe 411 mit 3-Schaar Pflug bei der Bodenbearbeitung

     

    Unimog Baureihe 411 mit Pflug bei der Bodenbearbeitung. Im Hintergrund Schloss Rotenfels beim Unimog-Museum

     

    Unimog Baureihe 411 mit Pflug bei der Bodenbearbeitung

     

    Unimog Baureihe 411 mit Pflug bei der Bodenbearbeitung

    Fotos: Daimler AG

  • MB-trac-Treffen beim Unimog-Museum

    Der „geistige Vater“ des MB-trac, Gustav Krettenauer, mit seiner Patentschrift. Links der damalige Praktikant in der Konstruktionsabteilung und spätere Entwicklungsingenieur Karl-Heinz Gießner aus Bischweier – Foto Hans-Peter Hegmann

    Hans-Peter Hegmann schreibt am 31. Oktober 2018 im Badischen Tagblatt:

    Erfolgreich, aber gescheitert

    Rückblick auf die Geschichte des MB-trac

    Beim letzten Aktionstag im Rahmen der Sonderausstellung zum Thema „Der Unimog in der Landwirtschaft“ stand im Unimog-Museum der MB-trac im Mittelpunkt. Bereits bei der Matinee am Vormittag, als diverse Vorträge zur Geschichte des Kult-Traktors mit dem Stern im Mittelpunkt standen, war ein großes Besucherinteresse zu verzeichnen.

    Anschließend konnte in der Museumswerkstatt zugeschaut werden, wie das Getriebe des museumseigenen MB-trac ausgebaut und für die Revision teilzerlegt wurde. Im und rund um das Museum waren im Rahmen der Sonderausstellung die verschiedenen Baureihen und Ausstattungsvarianten des Mercedes unter den Traktoren zu bewundern oder konnten im Einsatz beobachtet werden.

    Mit Vorträgen von Zeitzeugen und Beteiligten aus der Entwicklungszeit des MB-trac über ehemalige Pläne zur Weiterentwicklung begann ein interessanter Abschnitt des Aktionstages im Museum. Roland Kaufmann und Werner Schmeing, beide langjährige Mitarbeiter in Gaggenau und inzwischen aktive Ehrenamtliche im Museum, referierten zunächst über die Entwicklungsgeschichte: In den 60er Jahren reduzierte sich das Transportvolumen landwirtschaftlicher Betriebe durch Spezialisierungen und der rückläufigen Viehhaltung. Dies machte sich beim Absatz des Unimog bemerkbar. Der damalige Verkaufsförderer Gustav Krettenauer entwickelte in einem Arbeitskreis die Idee einer langsamfahrenden Arbeitsmaschine für die Landwirtschaft mit den bekannten Vorteilen des Unimog.

    Wie bei Veranstaltungen im Museum üblich, befand er sich natürlich unter den Gästen und erhielt die Gelegenheit, ein paar Erinnerungen und Details aus diesen Tagen zu erzählen. Ein erster Prototyp mit der Bezeichnung A60 fuhr 1969. Ebenfalls anwesend war Karl-Heinz Gießner, der als Praktikant während seines Studiums in Gaggenau die Idee der Hangscheibe entwickelte. Sie verhinderte das Abrutschen an Neigungen.

    Neben Entwicklungsgeschichte und anschließender Entwicklung einer ganzen Baureihe mit immer höherer Motorleistung wurde die bisher oft gestellte Frage beantwortet, warum die Produktion des technisch ausgereiften MB-trac wieder eingestellt wurde: Mitte der 1980er Jahre wurde immer deutlicher, dass sich mit dem MB-trac nicht das angepeilte Ziel erreichen ließ. Geplant war, einen neuen Standardtraktor mit 10000 verkauften Einheiten pro Jahr zu entwickeln.

    Die Produktion mit den bisherigen Stückzahlen brachte keine Wertschöpfung für das Unternehmen. Mehrere Versuche, mit weiteren renommierten Traktorenherstellern durch die Gründung einer Deutschen Landmaschinenunion eine existenzfähige Basis für alle zu schaffen, waren nicht erfolgreich. Ende 1986 übernahm die Klöckner-Humboldt-Deutz AG die Traktorensparte der Daimler-Benz AG. Es gelang jedoch auch dort nicht, aus der Kombination mit dem Intrac ein erfolgreiches Tracmodell zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Am 17. Dezember 1991 lief der letzte MB-trac vom Band. Der ehemalige Werksleiter und Gesamtverantwortliche für die Produktion des Unimog und MB-trac, Hans-Jürgen Wischhof, stellte anschließend noch seine persönlichen Thesen zur Entwicklung des Traktors bis 2025 vor. Abhängig von den zu erzielenden Erlösen in der Landwirtschaft, den Anforderungen der EU und der Landtechnik-Industrie mit der fortschreitenden Digitalisierung werden nach seiner Meinung immer mehr modulare, autonom selbstfahrende Maschinen die Bewirtschaftung übernehmen.

    Soweit der Bericht von Hans-Peter Hegmann. Hier noch weitere Fotos von Michael Wessel:

     

     

    Der kleine MB-trac 65/70 hat im Laufe der Jahre viele große Brüder bekommen.

    … und auch diesen kleinen Bruder!

    Unimog- und MB-trac-Experte Charly Detlefsen bei der Führung durch die Ausstellung

    Der technische Leiter des Unimog-Museums, Karl Leib, in der Werkstatt mit einem zerlegten  Getriebe