Category Archives: Allgemein

  • Unimog verkaufen: Tipps & Infos

    UCOM Weltenbummler 3 Hollaender 1
    Gebrauchten Unimog verkaufen: Was gibt es zu beachten?

    Es gibt kaum ein robusteres Fahrzeug als einen Unimog. Deshalb finden die Geräte nicht nur in der Land- und Forstwirtschaft sondern auch im Winterdienst Verwendung. Aktuell gehen die Temperaturen immer weiter nach unten. Sobald der Winter kommt, stehen die Kommunen in Deutschland jedes Jahr wieder vor einer großen Herausforderung, die vereisten Straßen wieder befahrbar zu machen. Mit Modellen wie dem Mercedes-Benz U 435 ist dies kein Problem.

    Geringer Wertverlust beim Unimog

    Obwohl ein Unimog sehr kompakt und robust ist, sollte der Besitzer eines solchen Fahrzeuges nicht die Pflege vernachlässigen. Besonders in den Wintermonaten, wenn der Unimog als Streufahrzeug eingesetzt wird, ist es empfehlenswert, das Fahrzeug regelmäßig zu reinigen. Das Streusalz, welches hier zum Einsatz kommt, ist sehr aggressiv und kann unter anderem den Lack, Dichtungen und den Unterboden des Unimogs angreifen. Rost, der vor allem durch eine mangelhafte Pflege verursacht wird, gehört zu den häufigsten Schäden bei diesen Fahrzeugen. Ebenso wie ein herkömmlicher PKW ist auch der Unimog einem ständigen Wertverlust ausgesetzt, der bereits nach der Erstzulassung beginnt. Im direkten Vergleich ist der Unimog allerdings wesentlich wertbeständiger. Ein herkömmlicher PKW verliert bereits ein Jahr nach der Erstzulassung im Durchschnitt 24,4 Prozent an Wert, in den Folgejahren liegt der Wertverlust noch bei fünf bis sechs Prozent. Ein Unimog ist dagegen selbst nach zehn Jahren noch rund die Hälfte des Neupreises wert.

    Probleme beim Verkauf

    Wenn ein Unimog regelmäßig gepflegt und durchgecheckt wird, ist das Fahrzeug in der Regel sehr zuverlässig. Doch auch der robusteste Wagen wird eines Tages nicht mehr gebraucht und muß verkauft werden. Der Verkauf eines Unimog kann ganz vielfältige Gründe haben: Die Insolvenz eines Betriebs, die Anschaffung eines neuen Modells oder auch ein Schaden am Fahrzeug. Während es in Deutschland zahlreiche Anbieter für einen Autoankauf bis 3,5 Tonnen Leergewicht gibt, ist der Verkauf eines Unimog nicht ganz einfach. So kaufen viele Gebrauchtwagenhändler ausschließlich PKW auf, da es für diese eine größere Nachfrage gibt. Auch die sogenannten Kärtchenhändler, die ihre Visitenkarten an den Windschutzscheiben parkender Autos verteilen und damit werben, jedes Fahrzeug sofort zu einem Top-Preis anzukaufen, haben kein Interesse an einem Unimog-Ankauf.

    Unimog im Internet anbieten

    Damit bleiben einem Unimog-Besitzer vor allem die wenigen Händler, die sich auf den An- und Verkauf von Unimog spezialisiert haben, sowie der private Verkauf über eine der zahlreichen Fahrzeugbörsen im Internet. Zwar fordert die Einstellung eines Inserates zunächst die Produktion eines detaillierten Anzeigentextes und die Produktion von ansprechenden Bildern, dafür bietet das Internet die Möglichkeit, eine sehr große Zielgruppe von potentiellen Käufern zu erreichen. Selbst Interessenten aus dem Ausland erhalten so die Möglichkeit, aus einer großen Datenbank an Unimog das passende Gerät zu finden. Allerdings wird das Thema Klimaschutz bei vielen EU-Nachbarn weniger liberal umgesetzt als in Deutschland. Während hier sogar auf kommunaler Ebene noch alte Unimog mit der Schadstoffklasse Euro 0 zum Einsatz kommen, werden im EU-Ausland nur noch Fahrzeuge genutzt, die der Euro 3 Norm entsprechen. Somit kommen viele in Deutschland angebotene Wagen für den Verkauf ins Ausland nicht mehr in Frage.

    Restwert bestimmen lassen


    Die Preise für Unimog in den Online-Fahrzeugmärkten variieren stark. Das liegt unter anderem daran, dass ihre Besitzer den aktuellen Restwert des Wagens nicht richtig einschätzen können. Da es jedoch zahlreiche Faktoren gibt, welche den Fahrzeugwert beeinflussen, empfiehlt es sich, im Vorfeld eines Verkaufs eine professionelle Fahrzeugbewertung durchführen zu lassen. Einige Unternehmen bieten solch einen Service kostenlos im Internet an, allerdings nur für PKW bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht. Der Wert eines Unimog kann durch die richtige Ausstattung noch gesteigert werden, selbst wenn das Fahrzeug aufgrund eines Unfalls nicht mehr verkehrstüchtig ist, kann mit dem Verkauf der Anbaugeräte noch Geld verdient werden. Besonders begehrt sind Ausstattungen aus dem Bereich Wintertechnik, wie etwa ein Schneepflug oder ein Streugerät.

     

    Checkliste für Unimog

    Marco Wensauer hat vor Jahren für die Unimog-Community eine Checkliste erstellt. Sie soll beim Kauf eines Unimog weiterhelfen. Die Liste ist sehr universell anwendbar, um möglichst alle Typen abzudecken. Ebenfalls sind auch sehr viele Sonderausstattungen enthalten, um auch nichts zu vergessen.  Tipp für UCG-Mitglieder: Über die Geschäftsstelle gibt es auch eine Checkliste für den Unimog-Kauf. (mehr …)

    Buch und Bild Unimog Literatur
  • 50 Jahre Unimog 416 – Bilder – Teil 4 – Kommunal

    Unimog Baureihe 416 Triebkopf mit Ries Kanalreinigungsaufbau

    Unimog Baureihe 416 Triebkopf mit Ries Kanalreinigungsaufbau

     

    Unimog Baureihe 416 mit Doppelkabine und Ries Kanalspülgerät bei Wartungsarbeiten am Kanalnetz

    Unimog Baureihe 416 mit Doppelkabine und Ries Kanalspülgerät bei Wartungsarbeiten am Kanalnetz

    Unimog Baureihe 416, Triebkopfversion Rillenreinigungsfahrzeug mit Schörling Aufbau für Straßenbahngleisnetze

    Unimog Baureihe 416, Triebkopfversion Rillenreinigungsfahrzeug mit Schörling Aufbau für Straßenbahngleisnetze

    Unimog Baureihe 416 Sattelzugmaschine mit Frontanbaubohrgerät

    Unimog Baureihe 416 Sattelzugmaschine mit Frontanbaubohrgerät

    Unimog Baureihe 416 mit Doppelkabine und Ries Kanalspülgerät bei Wartungsarbeiten am Kanalnetz

    Unimog Baureihe 416 mit Doppelkabine und Ries Kanalspülgerät bei Wartungsarbeiten am Kanalnetz

    Unimog Baureihe 416 Triebkopf mit Ries Kanalreinigungsaufbau bei Arbeiten am Kanalnetz

    Unimog Baureihe 416 Triebkopf mit Ries Kanalreinigungsaufbau bei Arbeiten am Kanalnetz

    Und als “Zugabe” noch vier weitere Bilder:

    Unimog Baureihe 416 Trockenlöschfahrzeug TroLF 1000 mit Minimax Aufbau für den Flughafen in Essen/Mühlheim

    Unimog Baureihe 416 Trockenlöschfahrzeug TroLF 1000 mit Minimax Aufbau für den Flughafen in Essen/Mühlheim

    Unimog Baureihe 416 Trockenlöschfahrzeug TroLF 750 mit Minimax Aufbau

    Unimog Baureihe 416 Trockenlöschfahrzeug TroLF 750 mit Minimax Aufbau

    Unimog Baureihe 416 Trockenlöschfahrzeug TroLF 1000 mit Minimax Aufbau für den Flughafen in Essen/Mühlheim

    Unimog Baureihe 416 Trockenlöschfahrzeug TroLF 1000 mit Minimax Aufbau für den Flughafen in Essen/Mühlheim

    Unimog Baureihe 416 mit Plattenverdichter und Wasserfaß bei der Wegeunterhaltung untertage

    Unimog Baureihe 416 mit Plattenverdichter und Wasserfaß bei der Wegeunterhaltung untertage

    Copyright aller Fotos: Daimler AG

    Sackmann Unimog
  • Video des Monats: Unimog 411 beim Kiestransport

    Das Video “Unimog 411 beim Langholztransport” von Andreas Burren wurde in fünf Wochen 13.000 mal aufgerufen und erhielt auf facebook in dieser Zeit 258 Likes – ein Spitzenwert! Aber Andreas Burren hat nicht nur im Heft’l des Unimog-Club Gaggenau Interessantes veröffentlicht, sondern weitere Videos produziert. In diesen Video “Unimog 411 beim Kiestransport” ist an einer Stelle zu lesen: “Andreas, der alte Unimog-Fahrer …”. Hier klären wir es auf: Am 18. Oktober 2015 ist er 70 Jahre alt geworden. Die gesamte Unimog-Community gratuliert herzlich und dankt für die tollen Beiträge.

    Glückwunsch auch an die Kamerafrau Margit Moser für die eindrucksvollen Szenen mit dem Unimog im Einsatz.

    Als kleines Geburtstagsgeschenk für Andreas bitte auch dieses Video auf facebook  Alles rund um den Unimog   liken oder auch teilen.

     

    Buch und Bild Unimog Literatur
  • Fotos der Woche: Unimog 416 für Ägypten und Pakistan

    UCOM U 416 100 PS Aegypten mil DaimlerAls Fotos der Woche diesmal zwei Unimog 416 in Militärausführung.

    Beim ersten Foto handelt es sich um einen U 100 für Ägypten.

     

    Die beiden folgenden Fotos zeigen eine Musterfahrzeug UCOM U 416.114 100 PS Radstand 3440 mil Daimler416.114 mit 100 PS  für Pakistan mit dem außergewöhnlichen Radstand von 3 400 mm.

     

    Als “Zugabe” noch ein Unimog 416 mit verlängertem Fahrerhaus auf dem Sauberg.

    Copyright aller Fotos: Daimler AG

     

    UCOM U 416.114 100 PS Radstand 3440 mil Heck Daimler

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    UCOM U 416 90 100 verl FHS - Sauberg Daimler

    Buch und Bild Unimog Literatur
  • Mercedes-Benz Unimog Kalender 2016 ab sofort lieferbar

    Unimog-Kalender finalU_Kalender 2016 final

    Verschenken Sie zum Jahreswechsel als kleine Aufmerksamkeit für gute Freunde oder Verwandte etwas ganz Besonderes – der neue Unimog Kalender 2016. Auf zwölf unterschiedlichen, spannenden und farbenreich gestalteten Kalendermotiven zeigt sich der Facettenreichtum des Unimog im Einsatz.
    Den Unimog Kalender 2016 können Sie bis zum 31.10.2015 zu EUR 24,95 zzgl. Versandkosten unter www.star-kalendermarkt.de bestellen.

    Merex Unimog
  • Unimog-Museum: Zweiwege-Ausstellung dauert noch an

    UCOM Zweiwege GaggenauDie Sonderausstellung “Von der Straße auf die Schiene – der Unimog im Zweiwege-Einsatz” dauert wegen der überaus positiven Resonanz noch an und soll bis Anfang oder Mitte November verlängert werden. Den genauen Termin geben wir noch bekannt.

     

     

     

    Unser Bild zeigt einen sehr frühen Versuch mit Unimog und Zweiwege-Einrichtung auf dem Gaggenauer Bahnhof.

    Auf den Waggons stehen noch Militär-Lastwagen aus der Gaggenauer Produktion. Die Lkw-Montage wurde 1965 in das Werk Wörth verlagert.

    Rechts sind die Glashäuser der Großgärtnerei Ball zu sehen. Heute stehen dort viele gleichartige große Baukörper – trotz sehr aufwändiger Städteplanung.

     

    Zum Thema Zweiwege-Unimog wiederholen wir einen Text, den wir hier in der Community bereits veröffentlicht haben:

    55 Jahre Zweiwege-Unimog

    Wie sich Unimog-Pionier Manfred Florus erinnert, hatte Ende der 1950er Jahre der Leiter des Bundeshauptamtes für Technik der Bahn, Oberingenieur Gretschel, die Idee, Unimog im Rangierbetrieb einzusetzen. Gretschel hatte festgestellt, dass die Innenkante der Spur 1,25 ideal zum Unimog passte. Daraufhin entwickelte er als Spurhalter einfache Gleitkufen, die auch bei Weichenbetrieb funktionsfähig waren.

    „Für mich ist das geradezu ein Paradebeispiel, wie die Zusammenarbeit zwischen Kunden, dem Außendienst und den Verantwortlichen im Unimog-Bereich des Werkes Gaggenau klappte!“ stellt Florus fest. Denn Otto Seyfried, der überaus erfolgreiche Verkaufsleiter des Unimog-Generalsvertreters Henne, München, war begeistert und informierte den Vertrieb und die Entwicklung in Gaggenau.

    Mit dem Leiter des Unimog-Fahrversuchs, Heinz Rinkel, fuhr Manfred Florus, seinerzeit Außendienstinspektor und nach eigenen Aussagen auch „Mädchen für Alles“, in die bayerische Landeshauptstadt. Auf einer Versuchsstrecke zwischen München und Prien ließen sie sich das Ergebnis des Tüftlers präsentieren. Rinkel und Florus waren begeistert. Bei Rinkel ging das so weit, dass er letztendlich etwas zu schnell fuhr und dadurch das Fahrzeug aus den Führungskurven sprang. Zum Glück passierte nichts Schlimmes. Nebenbei: Rinkel war für seine rasante und waghalsige Fahrweise bekannt und so werden darüber viele Geschichten erzählt.

    Gretschel stellte dann seine Ideen der Maschinenfabrik Beilhack in Rosenheim vor, zu der zuvor bereits auch persönliche Kontakte bestanden. Beilhack nahm um 1960 noch konstruktive Änderungen vor, die sicherstellen sollten, dass mehr Druck auf den Kufen lag, um das Rausspringen zu verhindern. Dann bot Beilhack die ersten Zweiwege-Vorrichtungen an.

    Als zweite Stufe bot Beilhack dann eine Variante mit Rollen an. Teile dafür lieferte bereits die Maschinenbaufabrik Schneider in Witzhelden bei Köln (heute ZWEIWEG International mit Sitz in Leichingen). Von Beilhack selbst, so Manfred Florus, wurden dann mehr als 1000 Zweiwegevorrichtungen gebaut und vertrieben, bevor die spezielle Zweiwege GmbH gegründet wurde.

    Michael Wessel

    Beutlhauser Unimog Kommunaltechnik
  • 50 Jahre Unimog 416 – die technische Literatur – different languages

    UCOM Techn Lit 416

    Für den Unimog 416 gibt es ein erfreulich umfangreiches Literaturangebot.

    1. Betriebsanleitungen

    UCOM BA 403 406Die Betriebsanleitung beantwortet in übersichtlicher Form wichtige Fragen zu Bedienung, Pflege, Wartung und technischen Daten.Für den Unimog 416 gibt es zwei Varianten, die sich bezüglich der Bremsen und damit indirekt bezüglich Bauzeitraum unterscheiden: Trommelbremse = 30 400 51 04 und Scheibenbremse = 30 400 51 11. Language: D, GB, FR, SP and others.

     

     

    2. Werkstatthandbuch

    UCOM WHB 416Das Werkstatthandbuch enthält die Beschreibungen aller wichtigen Montage-, Einstell-, Prüf- und Instandsetzungsarbeiten und erläutert mit Unterstützung durch zahlreiche Bilder ausführlich die für die Reparatur des Fahrzeuges erforderlichen Arbeitsgänge. Für die “Unimog-Familie” 403, 406, 413, 416 und 417 gibt es ein gemeinsames Handbuch mit 2.340 Seiten (!!!) in zwei parall gefüllten Kunststoff-Ringbindern. Bestellnummer 30 400 21 01.

    Languages: D, GB, FR, SP, DK

    3. Ersatzteillisten

    UCOM ET 416 neuDiese Ersatzteillisten enthalten sogenannte Explosionszeichnungen und Ersatzteilnummern sowie Bezeichnungen in Deutsch, Englisch und Französisch. Die Fahrgestell-Ersatzteilliste 35028 enthält die Fahrgestell-Ersatzteile für die Grundausführung der Unimog 413 und 416. Sie hat 484 Seiten im Format A 4. Mitte der 1970er Jahre wurde die Herausgabe der Ersatzteillisten eingestellt. Es gibt daher nur eine Ersatzteilliste für Fahrzeuge mit Trommelbremse. Sie leistet aber auch für die späteren Fahrzeuge mit Scheibenbremse wertvolle Dienste.

    Languages: D, GB, FR

     

    UCOM ET 352Die Motor-Ersatzteilliste 35017 für den Motor OM 352/353 ist besonders geeignet für die Baumuster OM 352.902, 903, 919 + 984 und OM 353.901, 902, 905 + 907. Sie hat 200 Seiten im Format DIN A 4.

    Languages: D, GB, FR

     

     

    4. Bildkataloge

    UCOM BK 416Während die Ersatzteillisten als Arbeitsunterlage für die Mitarbeiter im Unimog-Service ausgearbeitet wurden, sind die Ersatzteil-Bildkataloge für den Kunden vorgesehen. Auch im Format sollten sie die Betriebsanleitung ergänzen und im Schadensfall die Kommunikation mit der Werkstatt unterstützen. Sie enthalten lediglich Explosionszeichnungen mit Bildnummern auf verschiedenen Seiten. Eingescannt können diese Bildseiten heute noch hilfreich bei der Definition der benötigten Teile sein.

    Für das Fahrgestell und die Aggregate (ohne Motor) sind die Bildkataloge Unimog 416 / U 1100, Nr. 6450 001480,  mit Stand 5.1988 sowie Unimog 416.1 / U 1100, Nr. 6450 200175, mit Stand 11.1990 erhältlich.

    Speziell für das Fahrerhaus  406.8 + 416.8 wurden die Ersatzteil-Bildkataloge , Nr. 6450 001470, mit Stand 5.1989 sowie für das Fahrerhaus 416.82 mit der Nr. 6450 011240, Stand 5.1988, ausgegeben.

    UCOM BK 352 3Der Motor OM 352/353 A wird im Ersatzteil-Bildkatalog Nr. 6460 202975, mit Stand 6.1992 abgebildet.

    Languages: Pictures with page numbers

     

     

     

    5. Tabellenbücher

    UCOM TabellenbuecherDie Tabellenbücher Unimog/MB-trac 1979, Nr. 30 400 31 01, und 1983, Nr. 30 400 31 02,  enthalten die wichtigsten Daten und Einstellwerte auch für den Unimog 416.

    Languages: D, GB, FR

     

     

    6. Wartungsheft

    UCOM WartungsheftDa es sich beim Unimog 416 heute nicht mehr um ein Neufahrzeug handeln kann, ist das  Wartungsheft Unimog 403, 406, 413, 416, 421, 424, 425, 435, 407, 417, 427 + 437, Nr. 30 430 61 14 sicherlich entbehrlich. Vielleicht stellt es aber eine Abrundung der vorhandenen technischen Literatur dar.

    Languages: D, GB, FR, IT, SP, NL

     

     

    7. Werkzeughandbuch

    Das Werkzeug-Handbuch Unimog und MB-trac, Nr. 30 430 23 02, Stand 8.1964, ist primär für die Service-Stationen gedacht, da es Werkzeuge für viele Unimog und MB-trac enthält. Language: Pictures with part numbers

    Soweit die heute noch bei Buch&Bild Wessel GmbH erhältliche technische Literatur für den Unimog 416. Auf www.buchundbild.de ist in der Kategorie Baureihensortiment aufgeführt, was es zudem für die “Unimog-Familie” Unimog 403, 406, 413, 416 gibt.

    Sprachen – languages

    Die meiste Literatur ist in deutscher, englischer, französischer und spanischer Sprache erhältlich. Angeboten wird aber auch Literatur in weiteren Sprachen (siehe Kategorien).

    Most of the literature is available in German, English, French, and Spanish. Literature in other languages is offered as well (see “Kategorien”).

    Das komplette Literaturangebot finden Sie unter www.buchundbild.de

     

    Weitere technische Literatur gibt es antiquarisch. So beispielsweise die Ersatzteilliste für das Fahrerhaus.

    Buch und Bild Unimog Literatur
  • Fotos der Woche: Training von Service-Personal in New Jersey

    UCOM KD Schulung New Jersey 1969 1Sein ganzes berufliches Leben hat Karlheinz Gutmann mit dem Unimog verbracht.

    Das begann nach der Lehre am Unimog-Montageband, dem sich ein mehrjähriger Einsatz als Vorführer mit dem Spezialgebieten Bagger und Holzrücken anschloss.

    1967 wurde er Kundendienstinspektor in den USA mit einem Büro in Fort Lee, New Jersey. 1969UCOM KD Schulung New Jersey 1969 2 Ahr entstanden diese beiden Bilder bei einer Kundendienst-Schulung, die ihn jeweils links zeigen.

    1974 kehrte Gutmann nach Deutschland zurück und wurde im Unimog-Kundendienst Gebietsbeauftragter für Nordamerika und das südliche Afrika.

    Heute ist Karlheinz Gutmann ein besonders engagierter Ehrenamtlicher im Unimog-Museum.

     

    Training for service personnel New Jersey 1969 by Karlheinz Gutmann (left).

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Sackmann Unimog
  • 70 Jahre Unimog-Idee – Oktober 1945

    Ausschnitt aus dem Antrag von Albert Friedrich für eine Produktionsgenehmigung für 10 Prototypen des motorgetriebenen Universalfahrzeugs für die Landwirtschaft - jetzt ohne Mercedes-Stern

    Ausschnitt aus dem Antrag von Albert Friedrich für eine Produktionsgenehmigung für 10 Prototypen des motorgetriebenen Universalgeräts für die Landwirtschaft – jetzt ohne Mercedes-Stern

     

    Im Oktober 1945 konnte die Arbeitsgruppe zur Entwicklung eines „Motorgetriebenen Universalgeräts für die Landwirtschaft“ ihre Arbeit bei Daimler-Benz nicht fortsetzen. Ihr Leiter, Albert Friedrich, schreibt dazu in seinen „Auszügen aus der Entwicklungsgeschichte des Unimog-Fahrzeuges“ unter Oktober 1945 selbst:

    „Die Arbeiten waren bis dahin noch nicht weitergekommen, als das Gesetz Nr. 8 der Alliierten erschien, das grundsätzlich jede Weiterarbeit von Personen, die irgendwie als Parteimitglieder oder sonstwie durch ihre Tätigkeit im Kriegseinsatz mit diesen Dingen verbunden waren, verboten hat. Damals musst auch Herr Dr. Haspel, der unter das Gesetz Nr. 8 fiel, für längere Zeit bei Daimler-Benz ausscheiden. Dasselbe traf auf Direktor Friedrich und seine bis dahin in kleinstem Rahmen arbeitenden Mitarbeiter zu, sodass eine Weiterarbeit bei Daimler-Benz selbst nicht möglich war.“

     

    70 Jahre Unimog_Idee

     

    Beantragung der Production Order

    Aber Albert Friedrich hatte ja parallel mit der Metallwarenfabrik Erhard & Söhne bereits intensive Gespräche bezüglich einer möglichen Entwicklung des „Motorgetriebenen Universalfahrzeuges für die Landwirtschaft“ geführt. Als wesentlichen Schritt beantragte er mit Datum vom 7. Oktober 1945 bei der amerikanischen Militärbehörde in deutscher und englischer Sprache auf seinen Namen eine sogenannte „Production Order“ für den Bau von zehn Prototypen. Die Zeichnung basiert auf der Reinzeichnung von Walter Benseler vom 7. September, es fehlt jetzt allerdings der Mercedes-Stern.

    Antrag für die Production Order mit Textteil

    Antrag für die Production Order mit Textteil

     

    Suche nach Geldgebern

    Am 23. Oktober 1945 hatte Albert Friedrich auf Vermittlung von Erhard & Söhne ein intensives Gespräch mit dem Schwäbisch Gmünder Unternehmer Dr. Otto May, denn er schreibt ihm am Folgetag einen dreiseitigen Brief, in dem er ausführlich seine Kalkulation für die Entwicklung und den Bau des Landgerätes bis hin zum Verkaufspreis vorstellt. Darin ist unter anderem zu lesen: „Die Annahme für Arbeitszeit und Materialkosten habe ich , wie aus der Aufstellung wiederum zu entnehmen ist, nach dem Friedensverkaufspreis des bekannten 1,7 Ltr.-Chassis angenommen. Für den erhöhten konstruktiven Aufwand des Vierradantriebes und des Getriebes sowie Verstärkung gewisser Teile habe ich einen Zuschlag von etwa 30 % auf das Material und von 55 % auf die Löhne genommen. … Die Kostenentwicklung, besonders auf der Materialseite, ist natürlich heute nicht übersehbar und beeinflußt wohl entscheidend den Verkaufspreis, wird aber in der relativen Betrachtung insofern keine Rolle spielen, als die Unkosten für alle übrigen Verkaufsobjekte wohl gleichmäßig steigen werden, so daß gleichartige Traktoren und Automobile mit ähnlichen Verkaufspreisen kommen werden. … Im Sinne unserer Unterredung habe ich den Verkaufspreis nun mit RM 3 750.- angenommen, weil dies auch dem Verkaufspreis eines 1,7 Ltr. Mercedes-Benz z.B. entspricht und für den konstruktiven Begriff des Gefährts sicher eine gute Vergleichsbasis bildet. Mit diesem Preis ist das Gefährt auf jeden Fall noch billiger als die meisten bekannten Traktoren und dazu kommt die viel weitergehende Verwendungsmöglichkeit gegenüber einem reinen Traktor.“

    Lizenzfertigung in der Schweiz?

    Und weiter heißt es: „Bezüglich einer Beteiligung eines Ihrer Schweizer Bekannten könnte ich mir als Gegenleistung vorstellen eine nach dem Abschluß der Entwicklung zu erfolgenden Überlassung der Konstruktion, bei der Konstruktionsgedanke und Entwicklungskosten zusammen mit etwa RM 200 000,–, vielleicht auch noch höher zu veranschlagen wären und wobei vielleicht noch eine Stücklizenz in Verrechnung in Frage käme.“

    Michael Wessel

    Quellen: Eva Klingler, Michael Wessel: „Geschichten rund um den Unimog“, Band 1, Ettlingen 1992, Michael Wessel: „Geschichten rund um den Unimog“, Band 3, Gaggenau sowie Protokolle und Schriftwechsel.

    Diese im Mai 2015 begonnene Serie wird hier in der Unimog-Community monatlich fortgesetzt.

    Buch und Bild Unimog Literatur