Category Archives: Unimog-eNewsletter

  • Unimog in der Forstwirtschaft im Einsatz

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    Bäume ziehen, Holz spalten, Futterkrippen befüllen, Ballen verladen – die Forstverwaltu
    ng van Meeteren verlangt ihrem Unimog alles ab.

    Seit einem Jahr hat die Forstverwaltung Udo van Meeteren in Eifeldörfchen Wallersheim einen Unimog U 318 im Einsatz. Damit wird ein Landstrich von 760 Hektar Wiesen und Mischwald instandgehalten, zu dem auch ein üppiger Rotwildbestand gehört. Wie macht sich der neue Geräteträger im Forstalltag?

     
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    Der Unimog U 318 der Forstverwaltung Udo von Meeteren hat sich zum unentbehrlichen Helfer gemausert. Er erledigt den Job von drei Fahrzeugen – er zieht, sägt, spaltet, krant und baggert.

    Klack, der Haken schnappt zu. Karl-Heinz Dringen wirft einen prüfenden Blick auf die Stahlschlinge, die er um den mächtigen Stamm gelegt hat, dann drückt er auf seine Fernbedienung. Schlagartig spannt sich das Stahlseil, die hydraulisch angetriebene Seilwinde am Heck des tannengrünen Unimog sorgt für Bewegung in der Lichtung. Bis auf wenige Meter Abstand wird der Stamm herangezogen, dann klettert der Forstwirt hinters Steuer. Die vier grobstolligen XM47-Michelins setzen das 177 PS starke Kraftpaket in Bewegung. Auf der Wiese wird der Stamm abgehängt und wartet nach dem Entrasten auf die Kettensäge – die liegt stets griffbereit im Eigenbaukasten aus Leichtmetall auf der Pritsche des U 318.

    Auch beim Holzmachen zeigt der neue BlueTec 6-Unimog, dass er multitaskingfähig ist und viel mehr kann als ein gewöhnlicher Schlepper: Die Seilwinde wird mittels Heckkraftheber an ihren angestammten Platz in der Maschinenhalle gestellt, stattdessen der hydraulische Holzspalter angedockt. Ein hydraulischer Oberlenker sorgt als obere Verbindung zwischen Heck und Hilfsaggregat fürs Anheben, nur die 80 kW-Zapfwelle vom Fahrzeugausstatter Söder, eine Sonderausstattung für das sogenannte „Agrarheck“, muss noch mit dem Wellenanschluss des Spalterantriebs verbunden werden. Die benötigten 540 U/min der Heckzapfwelle erfordern beim 5,1-l-Motor gerade mal 1550 U/min, dazu muss nur das Standgas leicht erhöht werden. Dann kann es mit dem Spalten losgehen. Das gesamte ofenfertige Brennholz landet wenig später auf dem Anhänger. „Ohne den Hauer-Frontlader wäre das ganz schön zeitraubend“, erklärt Dringen, während er mit einem Handgriff die Deichsel an die Scharmüller-Anhängerkupplung des Unimog hängt. „Mit der Ringfeder-Kupplung am alten U 300 war das oft ein Eiertanz. Wenn die Flucht nicht gestimmt hat, gab‘s oft Probleme beim Ankoppeln.“

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    Wirtschaftlicher Wechsel: vom MB-Trac zum Unimog.

    Fünf Jahre lang, bis 2006, erledigte Karl-Heinz Dringen all seine forstwirtschaftlichen Transport-, Mäh-, Saat-, Pflanz-, Räum- und Wegearbeiten ausschließlich mit einem MB trac 900 turbo. Dann entschied sich der Forstverband erstmals für einen Unimog. Ein echter Neuanfang bei van Meeteren – aber ein wirtschaftlicher: Der erste U 300 Geräteträger mit 4,2-l-Hubraum war mit einem Durchschnittsverbrauch von 7,5 l Diesel pro Betriebsstunde noch sparsamer. Schon der U 300 verfügte über eine vollproportionale Arbeitshydraulik, die beiden Hydraulikkreise mit Durchflussmengen von 25/50 l/min leisteten 200 bar Maximaldruck. Doch im Nachhinein schien manches an der ab dem Jahr 2000 produzierten Unimog-Generation zumindest für die Forstwirtschaft verbesserungsbedürftig.

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    Komfortabel und optimiert: jetzt ein zuverlässiger Alleskönner.

    Beim neuen U 318 wurde der Frontlader vom Gerätehersteller besser ans Fahrwerk angepasst und so die notwendige Bodenfreiheit gewährleistet. Auch den nun über 300 mm höheren Gerätedrehpunkt (3.620 mm, statt wie beim U 300 3.310 mm) hat der Mann hinterm U 318-Steuer beim Stapeln der Gitterboxen in seiner Maschinenhalle schnell zu schätzen gelernt. „Jetzt ist das Aufsetzen selbst in dritter Reihe völlig entspannt möglich“, konstatiert er.

    Schnell gewöhnt hat sich der Forstwirt außerdem an den Hydrostat, der als besonderes Feature der neuen Unimog-Generation im Fahrbetrieb einen fliegenden Wechsel mit dem Schaltgetriebe erlaubt und für stufenlosen Vortrieb bis zu 50 km/h sorgt. Arbeiten mit dem Frontlader gehen durch diese Antriebsart wesentlich flüssiger von der Hand als mit einer weiteren Untersetzung, die zuvor unerlässlich war. Als enorme Arbeitserleichterung empfindet Karl-Heinz Dringen den neuen, ergonomischen Kombi-Joystick, mit dem zwei Hydraulikstellbewegungen – im Schaufelbetrieb etwa „hoch“ und „kipp“ – gleichzeitig ausgeführt werden können.

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    Mit Euro VI zeigt sich der Motor kraftvoller.

    Beeindruckend auch das neue Euro VI-Aggregat – nicht nur wegen des auf 750 Nm erhöhten Drehmoments, sondern auch durch die thermische Standfestigkeit des neuen Vierzylindermotors. „Die neue Anordnung des Kühlers hinter dem fahrerseitigen Radkasten war goldrichtig“, ist sich der Forstspezialist sicher. „Und die Zusatzmaßnahme, dass hier ein automatischer Wendellüfter zum Ausblasen eingebaut wurde, macht den Motor gerade jetzt im Herbst alltagstauglicher! Auch wenn der Auspuff durch die aufwändige Abgasreinigung mittlerweile in etwa so viel wie ein Kleinwagen kostet“, frotzelt Dringen.

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    Zwingend notwendig für den Forstwirt: Die hydraulischen Sonderfunktionen am Heck – Zapfwelle sowie Heckkraftheber zur Montage von Seilwinde oder Holzspalter – sollten sich von außen separat schalten lassen, ohne dass er vorne Kugelhähne bedienen bzw. ins Fahrerhaus klettern musste. Über die Zusatzbedienmöglichkeit neben dem Hinterrad können von dort alle hydraulischen Front- und Heckfunktionen einzeln geschaltet werden.

    Die Arbeit selbst geht dem Wallersheimer Forstverwalter nie aus, doch alles läuft mit dem Unimog leichter und viel flotter. „Es gibt immer was zu tun – Zäune reparieren, Hochstände fürs Jagdrevier bauen, Wege instandhalten, Wildschäden in Ordnung bringen … Der Unimog wird dabei ständig eingesetzt – mit den hydraulischen Zusatzgeräten wie Arbeitskorb, Schaufel, Mähwerk oder Kreiselegge kann er praktisch alles.“ Im Winter geht’s freilich etwas ruhiger zu. „Wenn es richtig kalt ist, verteilen wir Wildfutter-Siloballen, die von den Bauern im Sommer hergestellt werden.“ Dazu hat der U 318 jüngst für den Frontladebetrieb eine spezielle Ballenzange erhalten. Mit ihr kann der Forstwirt die genormten Ballen auf- oder abladen, im Hydrostatbetrieb geht dies ruckzuck und sogar zentimetergenau. Karl-Heinz Dringen hat für den Winter vorgesorgt und einen ordentlichen Vorrat angelegt.

    Weitere Informationen:

    Broschüre bestellen

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  • Unimog U 530 punktet beim DLG-PowerMix-Test.

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    Das DLG-Testzentrum in Groß-Umstadt hat Anfang 2016 den Unimog U 530 in landwirtschaftlicher Ausstattung dem DLG-PowerMix-Test unterzogen. Fazit: Ab jetzt darf der U 530 das Prüfsiegel „DLG-anerkannt 2016“ tragen.

    DLG-Vergleichsportal für Praktiker.

    csm_2016-3_News2_Contentbild_PowerMix_DE_1348c3c9d4Der DLG-PowerMix-Test hat sich als anerkanntes Messverfahren für den Kraftstoffverbrauch bei Traktoren unter Voll- und Teillast etabliert. Zahlreiche Hersteller lassen ihre neuesten Fahrzeugmodelle von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft auf die Probe stellen.

    Der Test bietet eine praxisgerechte Vergleichsmöglichkeit für den Verbrauch von Arbeitsmaschinen unter standardisierten Einsatzbedingungen. Die Ergebnisse werden in Form von Prüfberichten in einer Datenbank der DLG veröffentlicht und können in der DLG-PowerMix-App unter unterschiedlichen Einsatzbedingungen verglichen werden.

    Der Unimog U 530 ist das Top-Modell aus der Unimog-Geräteträger Baureihe. Mit 299 PS Motorleistung in Euro-6-Technologie kann das Allroundtalent ein Gesamtgewicht von bis zu 16,5 t auf die Waage bringen und bewegt problemlos ein Gesamtzuggewicht von 40 t. Der Test beweist, dass der Unimog insbesondere bei den Transportaufgaben eine außerordentlich wirtschaftliche Lösung darstellt.

    Weitere Informationen:

    www.dlg.org/traktoren.html

    www.dlg-test.de/powermixapp/

  • Unbedingt gleich abonnieren: Das Unimog Magazin kostenlos erhalten!

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    Das Unimog Magazin ist seit Jahrzehnten das offizielle Journal zum Sonderfahrzeug Unimog von Mercedes-Benz Special Trucks. Nach mehrjähriger Pause steht das Unimog Magazin von 2016 an in Deutschland wieder in gedruckter Form zur Verfügung. Interessierte können sich in den Verteiler aufnehmen lassen und das Journal zweimal jährlich kostenlos per Post erhalten.

    Unimog. Das Magazin für den multifunktionalen Einsatz.

    Das Magazin informiert über aktuelle Neuigkeiten, attraktive Angebote und unterschiedlichste Einsatzberichte vor Ort. Schließlich bietet der Unimog als „Universelles-Motor-Gerät“ mit tausenden von möglichen Aufbauten und Anbaumaschinen gezielte Unterstützung bei professionellen Arbeitseinsätzen auf Straße, Schiene und im Gelände.

    Was passiert in der Welt des Unimog, welche Einsatzgebiete gibt es, welche Vorteile bieten technische Weiterentwicklungen? Insbesondere Reportagen über den Unimog aus Anwendersicht sind von Anfang an ein wichtiger Bestandteil der Redaktion. Vorstellung neuer Geräte und technische Details zählen zusätzlich zu den regelmäßigen Inhalten. Auch Veranstaltungen und Messen, Neues aus dem Gaggenauer Unimog-Museum oder von anderen Partnern der Unimog Welt stehen auf der Agenda des Magazins.

    Die erste Ausgabe des Unimog Magazins erschien im Jahr 1953. Ihren Namen hat die Publikation seither oft geändert: vom „Unimog Ratgeber“ über das „Unimog Journal“ bis zum „Unimog Magazin“. Doch noch heute ist das Magazin das, was es immer sein sollte: ein wertvoller Ratgeber, der wichtige Informationen professionell und zugleich unterhaltsam vermittelt.

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    Quelle: Unimog eNewsletter

  • Messen und Events zeigen Unimog im Einsatz für Kommunen, Forstwirtschaft und mehr

    In den kommenden Wochen ist der Unimog bei zahlreichen Veranstaltungen in Deutschland live zu sehen. Hier ein Ausblick auf die Termine und Ereignisse.

    Abenteuer Allrad.

    Vom 26. bis 29. Mai 2016 gibt es in Bad Kissingen wieder zahlreiche spannende Fahrzeuge zu erleben. Darunter auch Unimog und Zetros von Mercedes-Benz Special Trucks. Für Extremeinsätze im Gelände – ob als Allterrain-Wohnmobil, Expeditionsfahrzeug oder Freizeit- und Weltreisemobil, wie am Stand Nr. M 10 von Hellgeth & Mercedes-Benz zu sehen ist.

    www.abenteuer-allrad.de

     

    IFAT.

    Vom 30. Mai bis 03. Juni 2016 ist der Unimog wieder auf der Weltleitmesse für Entsorgungswirtschaft und Kommunaltechnik in München. Ausgestellt sind auf dem Mercedes-Benz Stand Nr. 341 in Halle C4 und bei vielen Aufbauherstellern unter anderem verschiedene Unimog für die Straßenunterhaltung und für den Winterdienst.

    www.ifat.de

    KWF-Tagung.

    Die größte Forst-Messe Mitteleuropas findet vom 09. bis 12. Juni 2016 im bayerischen Roding statt. Mercedes-Benz Special Trucks zeigt am Stand B6-205 und bei Aufbauherstellern zahlreiche Unimog mit Gerät für Forstwirtschaft, Agrar- und Kommunal-Einsatz.

    www.kwf-tagung.org

    ADAC Truck-Grand-Prix.

    Vom 01. bis 03. Juli 2016 ist der internationale ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring mit spektakulären Rennen und Live-Acts ein Muss für jeden Truck-Fan. Mercedes-Benz bietet am Stand Fahrpräsentationen, Showtruck, Drivers INN, Kinderbereich und mehr. Ebenfalls mit dabei: ein Unimog Geräteträger!

    www.truck-grand-prix.de

    Quelle: Unimog eNewsletter

  • Unimog Challenge 2016.

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    Ein ganz besonderes Event bietet die Unimog Challenge 2016. Unter dem Motto „Alleskönner gesucht!“ treten an drei Standorten in Deutschland jeweils 30 Kandidaten in den Wettstreit mit dem Unimog. In einem Parcours meistern sie mit dem Unimog spezielle Aufgaben, die es in sich haben. Sehen Sie den Teilnehmern mit dem Unimog bei knallharten Herausforderungen zu, wie zum Beispiel dem Unimog Billard!

    In Herborn und Ulm sind noch wenige Restplätze für Starter frei, melden Sie sich jetzt an!Wenden Sie sich dazu an Ihre jeweilige Unimog-Generalvertretung, dort erhalten Sie Ihren  persönlichen Teilnahme-Code. Danach einfach unter www.unimog-alleskoenner.de aktivieren und alles Wissenswerte zu Preisen und den Teilnahmebedingungen erfahren.

    Tour-Daten:

    Samstag, 4. Juni 2016 bei der Unimog Generalvertretung Ahlborn in Hildesheim,www.ahlborn-unimog.de

    Samstag, 11. Juni 2016 bei der Unimog Generalvertretung Minufa in Herborn,www.minufa.de

    Samstag, 18. Juni 2016 bei der Unimog Generalvertretung Wilhelm Mayer, auf dem Messegelände Ulm, www.wilhelm-mayer.com

    Beginn ist jeweils um 10 Uhr und der Eintritt ist frei.

    Familie und Freunde sind herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

    www.unimog-challenge.de

    Quelle: Unimog eNewsletter

  • In der Lausitz kommen zur Braunkohleförderung die neuen, hochgeländegängigen Unimog zum Einsatz.




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    Die dicken Michelins des Unimog wühlen sich durch den Matsch, Tauwetter und Regen haben in den letzten Januartagen den Boden am Tagebau Nochten extrem aufgeweicht. Rund 100.000 Tonnen Braunkohle werden hier, westlich vom sächsischen Städtchen Weißwasser, täglich gefördert.

     Ronny Fischer und sein Kollege haben gerade das letzte Fass Bohrspülung auf dem Hänger, die Frühschicht Mäharbeiten ist für heute beinahe um. Die frisch aufbereitete „Bouillon“ wird an einem der etwa 1.000 gebohrten Filterbrunnen benötigt. „Die Brunnen werden zur Entwässerung gebohrt, denn es ist Grundvoraussetzung, dass die Lagerstätte frei von Wasser gehalten wird. 7.000 Liter sind in dem Fass auf dem Hänger, der von der zentralen Spülaufbereitung (ZSA) nun nach Reichwalde, Feldriegel 30, gebracht werden muss – heute kein Problem, die letzten Tage, bei Glatteis, war dies kein leichtes Unterfangen. „Ohne die Reifendruckregelanlage wären wir wohl ständig hängengeblieben.“

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    „Einmal musste ich hinten tatsächlich abhängen, ich konnte den Hänger alleine drehen, so glatt war der Boden.“ Als „Vorarbeiter Bohrgeräte und Versatz“, so lautet seine offizielle Berufsbezeichnung, versorgt Ronny Fischer die „Bohrer“ mit allem notwendigen Gerät – Kernrohre, Bohrgestänge und auch mal eine schwere Presse, die bis zu 20 Tonnen drücken kann, falls gar nichts mehr geht und ein Bohrgestänge mal wieder hoffnungslos feststeckt. Zudem muss die verunreinigte Bohrspülung wieder aus den Gruben abgesaugt werden. „Daher hat unser 5023 nicht nur den Ladekran, sondern auch eine Heckzapfwelle, die vor Ort die entsprechende Vakuumpumpe antreibt. Mit den vollen Fässern geht’s dann zurück zur ZSA. Ein Kreislauf eben“, erklärt er, während er die Lenkstockschaltung antippt und der 231 PS-Diesel im nächsthöheren Gang läuft. Mehr als 80 Unimog umfasst der Fuhrpark laut Frank Schroeckh, bei der Vattenfall Europe Mining AG verantwortlich für Prozesssteuerung und -optimierung. Die insgesamt vier Abbaugebiete liegen zwischen 18 und 68 km auseinander. „Die Mehrzahl unserer Unimog rekrutieren sich aus der UHE-Modellreihe. Wir setzen sie überall dort ein, wo normale Fahrzeuge steckenbleiben würden.“

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    Legendär: die „Schwarze Pumpe“ – kontrolliert vom U 5023.

    Wie etwa im Brandenburgischen Tagebau Welzow-Süd, der vorwie­gend das Kraftwerk Schwarze Pumpe mit Kohle versorgt. Hier werden gleich vier Unimog 5023 als Bandkontrollfahrzeuge verwendet. Da dort zwei Vorschnittanlagen parallel arbeiten, läuft der Abraum über zwei Bandanlagen, die rund um die Uhr kontrolliert und gewar­tet werden müssen. Fahrer Jens Reiber überwacht das eine, 13 km lange Band und legt je nach Schicht zwischen 40 und 100 km zurück. Zweimal pro Schicht muss das Band einer genauen Sichtprüfung unterzogen werden. Um Verschmutzungen zu beheben – im schlimmsten Fall um heiß gelaufene Rollen zu löschen – hat er allerlei Werkzeuge an Bord: Spaten, Schippen, aber auch Brecheisen und Abschleppseile. „In der roten Kiste auf der Pritsche ist der Feuerlöscher samt Druckpatrone. Der kommt aber zum Glück selten zum Einsatz“. Das unten zurücklaufende Förderband wird von sogenann­ten Girlanden, unteren Rollenverbänden, gestützt. Die verschleißen schnell. Jens Reiber notiert sich verdächtige Komponenten und tauscht diese am folgenden Reparaturtag gleich en bloc aus. „Im Mit­tel sind es etwa 100 Stück, die pro Reparaturtag gewechselt werden müssen.“ Alle vier „baBs“, betriebsanwenderarme Bandkontrollfahr­zeuge, rollen anders als die Pendants in Nochten auf 24-zölligen 445/70 Michelin XM 47 mit Ackerprofil. Sie verzichten außerdem auf die Reifendruckregelung.

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    „Zwei Fahrzeuge sind ständig unterwegs, die anderen beiden stehen auf Abruf bereit. Die Bremsanlage verschleißt einsatzbedingt rasch, deshalb verwenden wir gekapselte Bremsen mit Dichtlippen aus Polyurethan. Die Standzeiten variieren dennoch, trotzdem sind die Unimog gerade für diesen Dienst optimal ausgerüstet. Bei einer Wattiefe bis 1,2 m schreckt kein noch so tiefes Wasserloch“, erklärt Schroeckh, der sich hier, westlich der Spree bei Spremberg, auskennt wie in seiner Westentasche. Fahrer Jens Reiber, der über 1,80 m misst, schätzt an seinem gelben Diesel-Arbeitsgerät auch noch andere Eigenschaften. „Es ist nicht nur die Geländefähigkeit und die simple, ergonomische Bedienung. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern können damit auch größere Leute bequem fahren. Der U 5023 ist außerdem komfortabel und gut gefedert.“

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    Quelle: Unimog eNewsletter

     

  • Der italienische Energieversorger Enel nutzt 40 Unimog U 218 mit Hubarbeitsbühne.

    Die Stromversorgung über Freileitungen ist eine kostengünstige Alternative gegenüber der Verlegung von Erdkabeln – insbesondere auf langen Strecken und in unwegsamem Gelände. Aber damit die Stromleitungen störungsfrei funktionieren, müssen sie regelmäßig gewartet und im Notfall kurzfristig repariert werden. Ein klarer Fall für den Unimog!

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    Insgesamt 112 Unimog im Fuhrpark von Stromanbieter Enel in Italien

    Der italienische Energieversorger Enel hat vor Kurzem 40 neue Unimog U 218 mit Hubarbeitsbühne erhalten. Damit lassen sich selbst in schwer zugänglichem Gelände alle notwendigen Reparaturen und Wartungsarbeiten an Überlandleitungen erledigen. Weil sich bereits 70 Unimog U 20 und zwei Unimog U 500 beim italienischen Stromversorger bewährten, wurden nun weitere 40 neue Sonderfahrzeuge geordert und geliefert. Damit sind nun insgesamt 112 Unimog im Fuhrpark bei Enel.

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    Mit den neuen Unimog U 218 kann der Stromlieferant auch abseits von Wegen weit ins Terrain hineinfahren und mit der Hubarbeitsbühne an den Freileitungen arbeiten. Dank permanentem Allradantrieb, hoher Bodenfreiheit, großer Achsverschränkung und Differenzialsperre ist der Unimog auch in schwer zugänglichem Gelände äußerst beweglich. Das gilt für alle Jahreszeiten und bei jedem Wetter. Denn insbesondere Schneeverwehungen, Sturmschäden oder Erdrutsche machen Reparaturarbeiten an Stromleitungen erforderlich. Aber mit dem Unimog kann im Notfall schnell gehandelt werden.

    Die montierte Hubarbeitsbühne von Oil&Steel S.p.A. wird über die leistungsstarke und feinfühlige Arbeitshydraulik des Unimog gesteuert. Der Teleskoparm erreicht eine Arbeitshöhe von fast 16 m und kann seitlich über 10 m ins Gelände ragen. Die schmale Bauweise von 2,15 m ist insbesondere auf engen Wegen und bei kleinem Arbeitsraum von Vorteil.

    Mit den 40 neuen Unimog gehören die mühsamen Fußmärsche mit Gepäck an schlecht erreichbare Einsatzorte nun zur Vergangenheit der Noteinsatztrupps von Enel.

    Quelle: Unimog e-Newsletter

  • Unimog U 218 schafft Ersatz

    Unimog Geräteträger sind insbesondere bei Kommunen und Bauhöfen beliebt. Nicht selten sind die Fahrzeuge über 20 Jahre und länger im Einsatz. Aber irgendwann braucht selbst der langlebigste Unimog eine passende Ablösung. Der U 218 ist das optimale Nachfolgemodell für in die Jahre gekommene Unimog, die vielerorts noch voll im Einsatz ist. Aber auch zum Einstieg in die Unimog-Welt bietet sich der U 218 an.

    Attraktiv in der Anschaffung und leistungsfähig im Einsatz.

    Mit einem attraktiven Anschaffungspreis bringt der U 218 eine ganze Menge mit, um das ganze Jahr über alle typischen kommunalen Aufgaben zuverlässig erledigen zu können. Ob Winterdienst, Straßenunterhaltung, Mäharbeiten im Sommer oder Transportfahrten: Der „kleine“ Unimog ist mit drei verschiedenen Lastwerten von 7,5 bis 10 t vielfältigen Aufgaben gewachsen.

    Der Vierzylindermotor bringt 130 kW (177 PS) und ist für zahlreiche Herausforderungen ausreichend motorisiert. Der permanente Allradantrieb und das Fahrwerkskonzept sorgen für optimale Traktion und spurtreues Fahrverhalten – auch bei Schneeverwehungen im Winterdienst und bei Arbeitseinsätzen abseits der Straße. Mit den hydraulischen und mechanischen Geräteantrieben und der Frontzapfwelle lassen sich viele Anbaugeräte einsetzen und schnell wechseln. Diese Vielseitigkeit und ganzjährige Einsatzbereitschaft sind Vorteile, die sich rechnen.

    Unimog U 218 fährt wirtschaftlich und arbeitet ergonomisch.

    Für viele Kommunen und Bauhöfe ist entscheidend, durchgehend kostenorientiert zu arbeiten. Auch hier bietet sich der U 218 an: Seine neue Euro-6-Motorentechnologie ist nachweislich sparsam im Verbrauch und trotzdem kraftvoll im Einsatz. Außerdem ist der U 218 mit moderner, emissionsarmer Abgastechnologie ausgestattet, was den umweltbewussten Einsatz gewährleistet.

    Der kompakte Geräteträger ist mit 2,15 m auffällig schmal und wendig. Selbst bei engen Straßen und Durchgangsverkehr findet der U 218 seinen Weg. Grund: Der Wendekreis von 12,60 m ist vergleichbar mit vielen PKW. Außerdem schafft die moderne Freisichtkabine eine optimale Übersicht auf den Arbeitsbereich und die Verkehrslage. Das macht den Einsatz mit dem neuen U 218 sicher und ergonomisch.

    Mehr Informationen, persönliche Beratung oder ein detailliertes Angebot erhalten Sie bei Ihrem Unimog Partner. Bestellen Sie vorab die Broschüre „Die Ablösung ist da: Unimog U 218“ hier:

    www.UnimogU218.de

    Quelle: Unimog e-Newsletter09

  • Im Ernstfall kommt der Unimog

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    Rettungskräfte vertrauen Unimog U 4000 auf neuer ICE-Hochtrasse.

    Pünktlich zur Einweihung der neuen 123 km langen ICE-Hochgeschwindigkeitstrasse von Erfurt nach Leipzig und Halle haben die Feuerwehren in Halle und im Saalekreis neue Einsatzwagen erhalten.

    Die Unimog U 4000 mit Kofferaufbau werden vorwiegend für den Krankentransport unterwegs sein, können aber auch als Rettungswagen dienen – dank entsprechender Medizintechnik an Bord. Die neu beschafften Unimog unterstützen die Einsatzkräfte dabei, im Ernstfall entlang der Strecke Hilfe leisten zu können. Durch die hohe Bodenfreiheit und die Verwindungsfähigkeit kann der Unimog im Ernstfall auch über die Gleise fahren oder auch in schwierigem Gelände sicher manövrieren.

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  • Streckenpflege im neuen Daimler Test- und Prüfzentrum.

    Die erste Teststrecke im neuen Test- und Prüfzentrum Immendingen ist vor kurzem für die Daimler AG in Betrieb gegangen. Hier sorgt der Unimog U 430 Geräteträger für laborähnliche Bedingungen, indem er die sogenannte „Schlechtwegverschmutzungs-Strecke“ gezielt mit Kies, Sand und anderen Materialien präpariert. Auf dieser Rundstrecke werden neue Automobile, Prototypen und Versuchsträger schweren Verschmutzungen ausgesetzt.

    Gezielte Verschmutzung der Strecke für laborähnliche Testbedingungen.

    In der Straßenunterhaltung ist der Unimog Geräteträger eigentlich bekannt und zuständig für saubere und sichere Fahrwege. In Immendingen gewährleistet er gleichbleibende Testbedingungen mit schweren Verschmutzungen auf der Strecke. An der Front des U 430 ist ein Erdhobel mit Sprühmittelanlage montiert, der die Teststrecke bei Bedarf glättet und bewässert. Ein 4200-Liter-Tank auf der Pritsche führt Wasser mit sich, um den gewünschten Feuchtigkeitsgrad herzustellen. Falls Streckenabschnitte bereits durch Testfahrten allzu sehr verdichtet sind, lockert ein am Unimog Heck montierter Aufreißer den Boden wieder auf. Die Anbaugeräte lassen sich einfach und komfortabel vom Fahrersitz aus über den Multifunktions-Joystick steuern und via Monitor überwachen.

    Die für diesen Einsatz benötigte Fahrzeuglösung hat Mercedes-Benz Special Trucks als Bereich der Daimler AG konzipiert und bei der Beschaffung unterstützt. Dank jahrzehntelanger Erfahrung in unterschiedlichen Branchen hat der Fahrzeughersteller selbst für ungewöhnliche Aufgabenfelder passende Gerätepartner und das entsprechende Know-how – auch über kommunale Dienste, Feuerwehr und Landwirtschaft hinaus.

     

    Durch die Flexibilität des Geräteträgers werden in der finalen Ausbaustufe des Prüfgeländes mit einer Vielzahl von Modulen noch weitere Einsatzgebiete dazukommen.

     

    Reduzierung von Testfahrten auf öffentlichen Straßen.

    Mit dem neuen Test- und Prüfzentrum Immendingen verlagert die Daimler AG weiter ihre Testfahrten von öffentlichen Straßen auf firmeneigenes Gelände. Auf der rund 5,2 km2 großen Fläche werden unter anderem Verbrennungsmotoren optimiert und alternative Antriebe wie bei Hybrid- und Elektrofahrzeugen mit Batterie oder Brennstoffzelle weiter entwickelt. Auch an neuen Sicherheitstechnologien und Assistenzsystemen bis hin zum autonomen Fahren soll in Immendingen weiter gearbeitet werden.

     

    Die Daimler AG investiert 200 Millionen Euro und schafft rund 300 Arbeitsplätze am Standort Immendingen. Neben den Tests auf den Schlechtwegverschmutzungskursen finden bereits weitere erste Erprobungen auf dem Gelände statt, wie etwa zum autonomen Parken. Dazu kommen zeitweise bis zu 100 Daimler-Ingenieure auf das Gelände. Wesentliche Testmodule des geplanten Prüfgeländes sind der dreispurige Ovalrundkurs sowie die Stadt- und Landstraßen, die typischen Straßenverkehr realitätsnah abbilden. Der hochmoderne Erprobungsstandort soll 2017 fertiggestellt werden.

     Quelle: Daimler AG, Unimog e-Newsletter