2015

Yearly Archives

  • Der kuriose Unimog-Blumenständer

    Blumenstaender-Schubrohr-1985-glIn Gaggenau und Umgebung begegnet man immer mal wieder Kuriosem rund um den Unimog. So hat Werner Schmeing, der gemeinsam mit Hans-Jürgen Wischhof das zweibändige Standardwerk “Traktoren der Daimler AG” herausbrachte, sich vor einigen Jahren zum Schmuck seines Wohnzimmers den abgebildeten Blumenständer zusammengebaut.

    Wer genau hinsieh, entdeckt ein Schubrohr und ein Achsantriebsgehäuse von U411 mit Blechachse sowie das obere Schubkugelgehäuse von der SBU für die Kupferwanne . Als Clou baute er in die Kugel des Schubrohres noch einen kleinen Lautsprecher ein. So holt er sich etwas Unimog in seine vier Wände.

    Univoit Unimog
  • Fotos der Woche: Der schwimmende Unimog 416

    Als Ergänzung unserer Serie mit Bildern des Unimog 416 hier interessante Aufnahmen, die bei der ersten Vorführung des schwimmfähigen Unimog 416 im Mai 1974 beim “Fahreck” am Rhein – in der Nähe der heutigen Staustufe Iffezheim – entstanden.

     

    UCOM schwimmender U 416 1UCOM schwimmender U 416 2UCOM schwimmender U 416 4 UCOM schwimmender U 416 3UCOM schwimmender U 416 6

    Beim farbigen Schlussbild sitzt der Leiter des Unimog-Versuchs, Christian Dietrich, am Steuer.

    Fotos: Daimler AG

    Buch und Bild Unimog Literatur
  • HobMog: Britische „Craft Beer“- Werbung von Unimog getrieben

     

    Die Promotion-Veranstaltungen der britischen Brauerei Wychwood aus Oxfordshire finden seit diesem Halloween-Fest Ende Oktober auch unter der Federführung eines Unimog statt. Für sein „Craft Beer“ namens „Hobgoblin“ (Kobold) hat sich der Getränkehersteller einen Schankzug umfangreich gestalten lassen und den bunt gestalteten Unimog liebevoll „HobMog“ getauft.

     

    Hobgoblin-Unimog „HobMog“: schön und funktional

    „Es war ganz klar eine Liebesentscheidung: Der ‚HobMog‘ sieht fantastisch aus und wird nun eine Schlüsselrolle in der Kampagne ‚Bringing taste to the nation‘ spielen, die bei Musikfestivals, Delikatessen-Veranstaltungen und anderen Events im ganzen Land unsere Biermarke bekannt machen soll“, erklärt Joanne Wyke, Senior Brand Managerin des Hobgoblin-Biers.

    „Der Mercedes-Benz Unimog hat eine großartige Präsenz – und er ist ein eindrucksvolles Arbeitswerkzeug. Seine einzigartige Geländegängigkeit wird sehr nützlich sein, wenn wir den langen Schank-Anhänger auch auf schlammigem Gelände an- und abtransportieren müssen“, freut sich Paul Ashmore, Transport-Manager von Marston’s, der Brauerei-Holding.

    Marston´s Public Limited Company

    Marston´s PLC ist ein großer britischer Betreiber von acht Brauereien und über 2.000 Wirtshäusern in ganz England und Wales. Seit der Gründung 1834 durch John Marston arbeiten mittlerweile rund 13.000 Mitarbeiter für das börsennotierte Getränke-Unternehmen. Bekannte Biermarken sind neben dem „Craft Beer“ Wychwood Hobgoblin zum Beispiel auch Marston’s Pedigree und Jennings Cumberland Ale.

    Quelle: Unimog e-Newsletter

    Schüssler Unimog
  • Bild der Woche: Unimog-Fertigung in Argentinien

    Unimog-Montage in Argentinien 1969 - 1971

    Unimog-Montage in Argentinien um 1970

    Von Roland Feix erhielten wir ein Foto, das die Montage der Unimog 431 und 426 in Argentinien zeigt. Dort wurden von 1969 bis 1971 Unimog 421 mit der Bezeichnung Unimog 431 und von 1968 bis 1983 Unimog 416 mit der Bezeichnung Unimog 426 montiert. Sie wurde für den südamerikanischen Markt aus zugelieferten Gaggenauer Baugruppen und Teilen aus einheimischer Produktion in Argentinien gefertigt. Das Bild entstand somit in den Jahren 1969 bis 1971.

    Vom 431 entstanden insgesamt 753 Fahrzeuge, verteilt auf zwei Baumuster.

    Baumuster 431.210

    • Verkaufsbezeichnung: U 431
    • Radstand: 2205 mm
    • Leistung: 44 kW
    • Fahrerhaus: offen
    • Stückzahl: 601

    Baumuster 431.211

    • Verkaufsbezeichnung: U 431
    • Radstand: 2205 mm
    • Leistung: 44 kW
    • Fahrerhaus: geschlossen
    • Stückzahl: 152

    Vom 426 entstanden 2.643 Fahrzeuge, verteilt auf zwei Baumuster.

    Baumuster 426.124

    • Verkaufsbezeichnung: U 426
    • Radstand: 2900 mm
    • Leistung: 74 kw
    • Fahrerhaus: offen
    • Stückzahl: 2521

    Baumuster 426.125

    • Verkaufsbezeichnung: U 426
    • Radstand (mm): 2900
    • Leistung (kW): 74
    • Fahrerhaus: geschlossen
    • Stückzahl: 122

    Quelle: Daimler AG

    Henne Unimog
  • 70 Jahre Unimog-Idee – November 1945

    Auszug aus der Produktionsgenehmigung vom 19. November 1945

    Auszug aus der Bestätigung vom 19. und 20. November 1945

     

    Im Mai 2015 starteten wir die Serie „70 Jahre UNIMOG-Idee“ – nachzulesen hier in der Unimog-Community. Monatlich wird der Weg zum späteren Unimog dokumentiert. Im November kam man wieder einen besonderen Schritt voran.

    Zur Beantragung einer Produktionsgenehmigung für das Universalgerät für die Landwirtschaft schreibt Ursula Lebert, die Tochter von Albert Friedrich, im Band 3 der „Geschichten rund um den Unimog“:

    „Im Sommer 1945 waren noch alle Schulen geschlossen, und so konnte ich meinem Vater beim Abfassen von englischsprachigen Schriftstücken für die Bewilligung des Landgerätes unterstützen. Mein Vater hatte Englisch in der Luitpold-Ober-Realschule in München gelernt.

    Auch zur Antragstellung im Office des Industry Branch in Stuttgart Marienstraße nahm mich mein Vater mit. Ich sprach besser Englisch und machte seiner Meinung nach mit meinen 14 Jahren auch einen ‚zivileren Eindruck’ als er.

    Ein glatzköpfiger Captain musterte die Pläne für unseren „agricultural tractor“, in die Walter Benseler ganz bewusst auch ein Mähwerk aufgenommen hatte. Mit meinem vorher einstudierten Satz „It is definitely not suitable for military use!“ versuchte ich, seine Bedenken zu vertreiben, es handle sich bei dem Vorhaben um einen Jeep. Es klappte, denn wenige Tage später traf zur großen Freude meines Vaters die Genehmigung bei ihm ein.“

    Mit Datum vom 19. und 20. November erhielt Albert Friedrich vom „Ministery of Economy dept. Agriculture and Food“ in Stuttgart die ersehnte Bestätigung des landwirtschaftlichen Nutzens und daraufhin die Produktionsgenehmigung für den Bau von zehn Prototypen des landwirtschaftlichen Traktors. Interessanterweise ist sie nicht an seine Privatadresse sondern an „Mr. A. Friedrich of Messrs. Erhard & Son, Schwäb. Gmünd“ ausgestellt.

     

    Die Produktionsgenehmigung mit Ergänzung vom 20. November 1945

    Gesamtdartstellung der Bestätigung mit Ergänzung vom 20. November 1945

    Hier die Übersetzung:

    Zulassung

    Herr A. F r i e d r i c h von Gebrüder Erhardt & Söhne, Schwäb. Gmünd, beabsichtigt, eine landwirtschaftlich genutzte Zugmaschine zu entwickeln, die für alle landwirtschaftlichen Zwecke einsetzbar ist (Details können dem Anhang entnommen werden).

    Der Traktor, der gebaut werden soll, scheint geeignet dafür zu sein und vielversprechend, um für alle landwirtschaftlichen Dienstleistungen in Betrieb genommen zu werden, und aus diesem Grunde existiert ein echter Bedarf für die Entwicklung einer solchen Maschine.

    Die Versuchsarbeiten für den Traktor sind hiermit genehmigt, und wir bitten alle betroffenen Behörden und anderen Dienststellen, Herrn Friedrich in seinem Vorhaben bestmöglich zu unterstützen.

    Im Auftrag

    Unterschrift (Kümmerer)

    Büro der Militärregierung Baden-Württemberg, APO 758, US-Armee, 20. Nov. 45

    An: Industrieabteilung E-1, Elektrische und maschinelle Geräte

    Die Entwicklung einer landwirtschaftlichen Zugmaschine für alle Arten von landwirtschaftlichen Anwendungen der Firma Erhardt & Söhne, Schwäb. Gmünd, ist aus landwirtschaftlicher Sicht empfohlen.

    FÜR DEN LEITER DER ABTEILUNG

    Stempel und Unterschrift

     

    Albert Friedrich war bei der Suche nach möglichen Investoren offenbar nicht so erfolgreich, wie er es ursprünglich den Inhabern von Erhard & Söhne in Aussicht gestellt hatte. Daher stellt Albert Köhler im Band 3 der „Geschichten rund um den Unimog“ fest, dass es in erster Linie Aufgabe seines Bruders Eduard (Mitinhaber von Erhard & Söhne und heute einer der „Väter des Erfolgs des Unimog“) wurde, Investoren zu finden. Erfolgreich war er zunächst bei dem Lederwarenfabrikanten Franz Catta, Inhaber der Württembergische Schuhfabrik Faurndau GmbH.”

    70 Jahre Unimog_Idee

    Maschinen für die Schuhfabrikation und Landwirtschaft

    Besonders interessant ist ein Vertragsentwurf vom 19. November 1945, der die Zusammenarbeit regeln sollte. Darin heißt es:

    „1.) Die Württbg. Schuhfabrik Faurndau GmbH in Faurndau, die Fa. Erhard & Söhne AG, Schwäbisch Gmünd, Direktor Albert Friedrich in Cannstatt, im Geiger 86, schließen sich zur gemeinsamen Konstruktion und Bau neuer Maschinen für die Schuhfabrikation und für die Landwirtschaft zusammen.

    2.) Die Firma Württembg. Schuhfabrik Faurndau stellt zu diesem Zweck insgesamt RM 100 000.- zur Verfügung, und zwar mit Unterzeichnung dieser Vereinbarung RM ……….., den Rest bei Bedarf bzw. Anforderung durch die Fa. Erhard & Söhne, Schwäb. Gmünd.

    3.) Die Konstruktion der in Ziffer 1.) bezeichneten Maschinen obliegt in erster Linie Direktor Friedrich. Er stellt hierzu die erforderlichen Hilfskräfte ein. …..

    4.) Konstruktion und Bau dieser Maschinen erflogt grundsätzlich in Schwäbisch Gmünd bei der Fa. Erhard & Söhne AG. Die Fa. Erhard & Söhne stellt zu diesem Zweck ihre Fabrikationsräume und Arbeitskräfte unentgeltlich zur Verfügung.“

    Und unter Punkt 8.) heißt es: „Sobald die Konstruktions- und Entwicklungsarbeiten soweit gediehen sind, dass die serienmäßige Herstellung einer Maschinenart in Frage kommt, ist eine neue Vereinbarung zu treffen.“

    Dass auch die Entwicklung von Maschinen für die Lederfabrikation geplant war überrascht ebenso, wie zu dieser Zeit das Vorhaben, die Landtraktoren bei Erhard & Söhne bauen zu wollen.

    Aus einer späteren Finanzierungsübersicht vom 5. März 1946 ist übrigens zu erkennen, dass am 29. November 1945 die Württembergische Schuhfabrik RM 30 000.- in das Unternehmen einbrachte.

    Michael Wessel

    Quellen: Eva Klingler, Michael Wessel: „Geschichten rund um den Unimog“, Band 1, Ettlingen 1992, Michael Wessel: „Geschichten rund um den Unimog“, Band 3, Gaggenau 2009 sowie Protokolle und Schriftwechsel.

    Wird monatlich hier in der Unimog-Community fortgesetzt.

     

     

     

    Beutlhauser Unimog Kommunaltechnik
  • Video das Monats: Unimog 411 mit Schneefräse im Einsatz

    Der nächste Winter kommt bestimmt. Als Video des Monats daher hier der dritte Film von Andreas Burren aus Mengersdorf in der Schweiz. Das Video zeigt seinen Unimog 411 mit einer Schmidt-Schneefräse VF 1H im Einsatz. Andreas sagt dazu; “Vor über 40 Jahren wurde diese Vorbaufräse VF 1H mit MB 6-Zylinder-Zusatz-Motor auf einen Unimog 411 aufgebaut und als eines der letzten solchen Exemplare ausgeliefert. Sie wird noch heute in betriebsbereitem Zustand gehalten und kommt ab und zu zum Einsatz. Die Fräsleistung ist imposant.”

    Darüber hat er übrigens im Mitgliedermagazin Nr. 82 des Unimog-Club Gaggenau, dem Heft’l, einen interessanten Beitrag geschrieben. Viel Spaß!

    Beutlhauser Unimog Kommunaltechnik
  • Unimog-Community Newsletter November 2015

    Liebe Unimog- und MB-trac-Freunde,

    der Unimog-Community-Newsletter ist wieder voll mit zahlreichen Termine & News aus der Unimog-Szene:

    *  Termine (Sammlerbörse im Unimog-Museum, UCG- und UVC-Mitgliederversammlung und vieles mehr)
    *  Unimog-Museum freut sich über 350.000. Besucher
    *  Neue Kalender und Bücher rund um den Unimog

    Viel Spaß beim Lesen wünscht Euer Unimog-Community-Team.


    Termine

    UCOM Sammlerbörse

    Zweitägiger Aktionstag zum Thema „Kleine Unimog-Welten“ am 7. und 8. November

    Am 7. und 8. November 2015 widmet sich das Museum  den „Kleinen Unimog-Welten“. Neben einer Tauschbörse mit Modellen, Pins, Prospekten sowie weiteren Accessoires rund um den Unimog bietet das Museum ein umfangreiches Rahmenprogramm für Groß und Klein. Mit Sonderführungen und Vorführungen der Zweiwegefahrzeuge an beiden Tagen um 11 und 13 Uhr, sowie einem Miniaturparcours mit ferngesteuerten Unimog, Bastelaktionen für Kinder und vielem mehr. Vor Ort gibt es Infostände der Firmen Busch, NZG  und Tamiya/Carson.

    Sammler2

    Einer der Höhepunkte der Veranstaltung wird die Ausstellung und die Siegerehrung (Sonntag um 11:30 Uhr) des H0 Dioramenwettbewerbes zum Thema „Unimog- der Alleskönner“ sein. Zudem wird es an diesem Wochenende ein streng limitiertes H0- Sondermodell von Busch geben. Von jedem verkauften Modell spendet das Museum einen Euro an die Kinderkrebshilfe in Mannheim. Teilnahme berechtigt sind alle Modellbauer, die Lust haben den Unimog in Szene zu setzen. Die genauen Ausschreibungsbedingungen finden Sie auf der Homepage. Prämiert werden jeweils die ersten 5 Plätze in den beiden Kategorien „Modellbauer bis 14 Jahre“ sowie „Modellbauer Erwachsene“. Attraktive Preise, natürlich zum Thema Unimog, winken den Preisträgern. Mehr unter www.unimog-museum.de

    Noch bis 15. November:

    Sonderausstellung „Unimog auf Schienen – Zweiwegefahrzeuge und mehr“ im Unimog-Museum Gaggenau, An der B 462 – Ausfahrt Schloss Rotenfels, 76571 Gaggenau
    21. November, 14 Uhr:

    Mitgliederversammlung des Unimog-Club Gaggenau in der Markthalle 76476 Bischweier, Rauentaler Straße 13


    13. März 2016, 10.30 Uhr:

    Jahreshauptversammlung des Unimog Veteranen Club in 48653 Coesfeld-Goxel, Heidehof

    Alle Angaben ohne Gewähr. Erkundigen Sie sich bei längerer Anreise, ob die Veranstaltung stattfindet.

     Weitere Termine immer aktuell im Community-Kalender oder unter www.unimog-club-gaggenau.de , www.unimog-museum.de und www.u-v-c.de (dort jeweils zusätzliche Infos).
    10. bis 14. November, ganztägig:

    Agritechnica – weltgrößte Fachmesse für Landtechnik, mit Beteiligung des Unimog-Bereichs, https://www.agritechnica.com/de/

    Jetzt schon unbedingt vormerken:

    27. bis 29. Mai 2016 ganztägig:

    Jahrestreffen des Unimog-Club Gaggenau und 20-jähriges Jubiläum der Unimog- und MB-trac-Freunde Niederbayern e. V. in 84082 Laberweiting, http://www.Unimog-und-MBtrac-Freunde-Niederbayern.de

    Unimog-Museum freut sich über 350.000. Besucher

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    Total überrascht war das Ehepaar Hermann von der Münsinger Alb als ihnen bei ihrem Besuch im Unimog-Museum ein großer Blumenstrauß, das Museumsbuch „Faszination Unimog“ und ein Sondermodell zur aktuellen Ausstellung „Der Unimog im Zweiwegeinsatz“, die noch bis zum 15. November zu sehen ist, überreicht wurde. Der Grund: Sie sind die 350.000. Besucher seit der Eröffnung des Museums. Für die beiden war es ein besonderer Ausflug: „Wir haben vergangenen Samstag geheiratet und da wir keine Reise machen, haben wir uns stattdessen für einen „Flitterausflug“ ins Unimog-Museum entschieden“, sagte Sandra Hermann. Es sei vor allem ein Herzenswunsch Ihres Mannes gewesen so die 31-jährige. Die Erwartungen von Markus Hermann wurden sogar übertroffen: „Wir haben hier ein modernes und sehr informatives Museum vorgefunden. Vor allem die Sonderausstellung hat mir sehr gut gefallen“. Natürlich ließ es sich das Museum nicht nehmen dem frisch gebackenen Paar eine „Fahrt ins Glück“ mit dem Unimog im Außenparcours zu schenken. Das beeindruckte vor allem Frau Hermann: „Eigentlich interessiere ich mich gar nicht so sehr für Technik, aber bei der Mitfahrt kann man die Fähigkeiten des Unimogs hautnah erleben. Das ist einfach toll.“ Und Markus Hermann ist sich sicher: „Das war nicht der letzte Ausflug ins Unimog-Museum“.

    Pinset zur Sammlerbörse

    BuB Pinset Sammlerboerse 2015
    Zur Sammlerbörse im Museum wird es auch wieder ein Unimog-Pinset geben. In einer Kleinauflage von 80 nummerierten Exemplaren wird es das gezeigte Set geben. Und in einer Auflage von nur 20 Exemplaren (!!!) ist zusätzlich ein roter und ein gelber Unimog-S enthalten – alle 20 Pins haben zudem einen Glanzüberzug aus Epoxy. Sie wurden von der in der Unimog-Szene bestens bekannten Dipl. Designerin Sylvia Benub gestaltet. Von jedem dieser Pins gibt es nur 80 Stück – das Set ist nummeriert und kostet 12 Euro. Erstausgabe bei der Sammlerbörse – danach bei www.buchundbild.de – Rubrik Unimog & MB-trac Pins.

     

    Kalender 2016

    BuB Kalender 2016 fuer Anzeige

    Im Herbst flattern nicht nur die Blätter vom Baum sondern auch die Kalenderblätter für das Folgejahr ins Haus. Grund genug, die vier wesentlichen Kalender 2016 in www.unimog-community.de vorzustellen.

    Unimog-Literatur

     Unimog-Buch-2015-UNIMOG-1946--1993 

    Typen-Atlas UNIMOG – 1946 bis 1993

    Brandneu ist das Buch „Typen-Atlas UNIMOG – 1946 bis 1993“ von Carl-Heinz Vogler. Aber was ist neu gegenüber seinem Band „Das UNIMOG-Typenbuch, die komplette Modellgeschichte“? – Nach Aussage des Autors beschreibt es wesentlich ausführlicher die 21 Baureihen mit 150 Baumustern. Zusätzlich wurden die Baureihen 431, 426, 419 SEE-Tractor und der Unimog SH/T aufgenommen. Der Fokus liegt bei allen Typen noch stärker und wesentlich detaillierter auf Verkaufsstrategien, Konzepten, Technik, Technischen Daten, Modellpflege und Stücklisten, Stärken-Schwächen sowie Baumustertabellen.

    Neu sind auch die vielen Fahrzeug-Schnittzeichnungen, Motorgrafiken, Darstellungen zu Rahmen und Getrieben. Fazit: empfehlenswert!

    160 Seiten, 200 Abbildungen, 14,99 Euro – jetzt bestellen.

    Jahrbuch Unimog & MB-trac 2016

    jb-uni-cover-2

    Seit Oktober ist das Jahrbuch Unimog & MB-trac mit folgenden Themen verfügbar: Unimog im Einsatz bei der Feuerwehr und beim THW; Kleine und Mittlere Baureihe des MB-trac im Baustelleneinsatz; Unimog und MB-trac im Wintereinsatz im Bergischen Land; Die Unimog der FF Neuhaus im Solling; Zweiwege-Unimog im Stralsunder Hafen sowie in und um Berlin; Unimog-Auf- und Umbauten von Hellgeth; MB-trac als Zugmaschine

    144 Seiten, ca. 280 Abbildungen, 14,90 Euro – jetzt bestellen.

    Förderer der Unimog-Community.de

    An dieser Stelle werden die Firmen genannt, die das Online-Projekt „Unimog-Community“ finanziell unterstützen:

    Buch&Bild-Verlag | Helma Wessel | www.BuchundBild.de
    Univoit e.K. Land – Forst – Kommunaltechnik | www.univoit.de
    Nutzfahrzeuge-Kindermann | www.nutzfahrzeuge-kindermann.de
    Schüssler Unimog GmbH | www.schuessler-unimog.de
    Hans Baumann GmbH | www.unimog-aktuell.de
    MEREX Autovertrieb GmbH |www.merex.de
    Unimog Sackmann | www.unimog-sackmann.de
    Metallbau Feulner | www.metallbau-feulner.de

    Land & Bau Kommunalgeräte GmbH | www.landundbau.de
    Unimog-Huber GbR| www.unimog-huber.de
    HP Holster | www.hp-holster.de
    Schömann Unimog-Versicherung | www.unimogversicherung.de
    MogParts | www.mogparts.de
    UnimogGebrauchtCenter | www.henne-unimog.de
    Nufashop.de | www.nufashop.de
    Beck Metallbau | www.beck-metallbau.de
    Baldeweg Unimog-Sitze | www.unimogsitze.de
    Dieselkontor | www.dieselkontor.de
    Schmidt Restauration & Service | www.restauration-service.de
    VAMOG – Restauration & Teileservice | www.vamog.de

    Impressum

    Thilo Wessel

    Im Baumstückle 45
    71334 Waiblingen

    info@unimog-community.de

    Newsletter-Abbestellung

    Sie erhalten den Newsletter als registriertes Mitglied der Unimog-Community. Wenn Sie nicht mehr Mitglied der Unimog-Community sein möchten, so schicken Sie eine kurze Mail an info@unimog-community.de

     

    Beutlhauser Unimog Kommunaltechnik
  • Ein Nachschlagewerk aus erster Hand: Neuer Unimog Typen-Atlas

    Pressespiegel: Badisches Tagblatt – 31. Oktober

    epaper_detail_20151031_e38ac14c-4b60-476b-a0a0-13435c3100fb_onlineBildÜber den Unimog gibt es inzwischen jede Menge Bücher. Auch Carl-Heinz Vogler aus Gaggenau hat wieder nachgelegt. Nach seinen erfolgreichen Unimog-Büchern “Unimog Typenbuch” und “Unimog 411-Typengeschichte und Technik” brachte der ehemalige Unimog-Heft’l-Chefredakteur jetzt ein weiteres Buch mit dem Titel “Unimog-Typen-Atlas 1946 bis 1993” auf den Markt. Außergewöhnlich daran ist, dass im neuen Buch auf 160 Seiten über 400 Fotos zu sehen sind, von denen viele als historisch eingestuft werden können. Sie wurden zuvor noch nirgends veröffentlicht. Besonders informationsreich sind daneben die vielen Daten, Tabellen und Grafiken zu den verschiedenen Unimog-Baureihen dieser Zeit. Sie beruhen alle auf den sehr umfangreichen Detailkenntnissen des Autors.

    Nach seinem Studium der Fahrzeugtechnik war er ab 1974 Mitarbeiter bei der Daimler-Benz AG in Gaggenau. Zu seinen Aufgaben als Konstrukteur gehörten unter anderem auch Detailänderungen an den Baureihen 411, 421 und 406.

    Die Zeitschiene von 1946 bis 1993 war für das Universal- Motoren-Gerät besonders erfolgreich, aber auch aufregend. 1946 wurde das erste Fahrgestell in Schwäbisch Gmünd getestet und 1993 wurde mit dem Unimog 408 418, als “Mittlere Baureihe MBU”, beziehungsweise den Strategievorgaben des “Unimog-Programms von 1988” eine neue Ära eingeleitet. In der Zeitschiene wurden 21 Baureihen und 150 Baumuster gebaut. Dies entspricht etwa 65 Prozent aller jemals gebauter Unimog. Unimog-Programme, Verkaufsstrategien, Zielgruppen und die Fahrzeugtechnik wurden laufend dem Kundenwunsch und den Ansprüchen der fast 400 Anbau-Gerätehersteller angepasst. Dabei blieben die Konstrukteure aber immer dem Ursprungskonzept von Albert Friedrich treu. Die Informationen im neuen Typen-Atlas sind noch vielseitiger, umfangreicher bebildert und qualitativ hochwertiger als in allen bisherigen Typenbüchern. Alle Baureihen und Baumuster bis 1993 wurden anhand der vorliegenden detaillierten Unterlagen von Mercedes-Benz unter die Lupe genommen. Ebenso die von Vogler sogenannte “Blaue Mauritius” unter den Unimog: der Boehringer-Unimog. Mit vielen Detailfotos und einer Tabelle zeigt der Autor die unterschiedlichen kleinen Merkmale, über die ein Boehringer eindeutig identifiziert werden kann. Ein besonderer Genuss sind auch die vielen Unimog-Fotos des Fahrzeugs in Arbeitsposition. Des Weiteren ist es Vogler gelungen, viele Original-Firmenprospekte zum jeweiligen Typ abzubilden.

    Der Autor hat damit alle Zielgruppen erreicht: vom Einsteiger bis zum Unimog-Experten. Preis: 14,99 Euro.

    Text und Bild Hans-Peter Hegmann

    Der Bezug ist über alle bekannten Unimog-Buchhandlungen, das Unimog-Museum und über das Internet möglich.

    Schüssler Unimog
  • Unimog-Museum: Sammlerbörse und Ausstellungen

    UCOM Sammlerbörse

    Zweitägiger Aktionstag zum Thema „Kleine Unimog-Welten“ am 7. und 8. November

    Am 7. und 8. November 2015 widmet sich das Museum  den „Kleinen Unimog-Welten“. Neben einer Tauschbörse mit Modellen, Pins, Prospekten sowie weiteren Accessoires rund um den Unimog bietet das Museum ein umfangreiches Rahmenprogramm für Groß und Klein. Mit Sonderführungen und Vorführungen der Zweiwegefahrzeuge an beiden Tagen um 11 und 13 Uhr, sowie einem Miniaturparcours mit ferngesteuerten Unimog, Bastelaktionen für Kinder und vielem mehr. Vor Ort gibt es Infostände der Firmen Busch, NZG  und Tamiya/Carson.

    Diorama von Busch Modellbau

    Diorama von Busch Modellbau

    Einer der Höhepunkte der Veranstaltung wird die Ausstellung und die Siegerehrung (Sonntag um 11:30 Uhr) des H0 Dioramenwettbewerbes zum Thema „Unimog- der Alleskönner“ sein. Zudem wird es an diesem Wochenende ein streng limitiertes H0- Sondermodell von Busch geben. Von jedem verkauften Modell spendet das Museum einen Euro an die Kinderkrebshilfe in Mannheim. Teilnahme berechtigt sind alle Modellbauer, die Lust haben den Unimog in Szene zu setzen. Die genauen Ausschreibungsbedingungen finden Sie auf der Homepage. Prämiert werden jeweils die ersten 5 Plätze in den beiden Kategorien „Modellbauer bis 14 Jahre“ sowie „Modellbauer Erwachsene“. Attraktive Preise, natürlich zum Thema Unimog, winken den Preisträgern.

    Eintritt 5,90 €, ermäßigt 4,90 €, Familienticket 12,90 € (ein Euro geht ebenfalls an die Kinderkrebshilfe Mannheim).

     

    Sonderführungen und Vorführungen der Zweiwegefahrzeuge am 1. und 15. November

    Aufgrund der positiven Resonanz wurde die Sonderausstellung „Von der Straße auf die Schiene – Der Unimog im Zweiwege-Einsatz“ bis zum 15. November verlängert. Am 1. November und 15. November wird es um 11 und 13 Uhr Sonderführungen mit Vorführungen im Außengelände geben. Eigens für die Vorführungen wurden hinter dem Museum 80 Meter Bahnschienen verlegt. Wer schon immer mal wissen wollte wie der Unimog auf die Gleise kommt, kann das an diesen Sonntagen live erleben.

     

    Neue Sonderausstellung ab 22. November

    Ab 22. November schlägt das Museum dann ein weiteres Kapitel der Industriegeschichte des Murgtals auf. Das Unimog-Museum erzählt in seiner diesjährigen Winterausstellung, wie das Murgtal im Laufe der letzten 200 Jahre für den Verkehr erschlossen wurde: für den Fuhrverkehr, die Flößerei, den Bahnverkehr und schließlich wieder die Straße: „Zu Fuß, zu Pferd – mit Floß und Bahn“ lautet der Titel der Ausstellung, die vom 22. November 2015 bis zum 13. März 2016 im Museum zu sehen und erleben sein wird.

     

    Foto mit rotem Unimog: Unimog-Museum

    Den Holz-Unimog aus dem Erzgebirge bietet www.buchundbild.de an. Er ist einem Prospekt-Motiv von 1951 nachempfunden.

    UCOM Prospekt 1951

    Univoit Unimog
  • Unimog verkaufen: Tipps & Infos

    UCOM Weltenbummler 3 Hollaender 1
    Gebrauchten Unimog verkaufen: Was gibt es zu beachten?

    Es gibt kaum ein robusteres Fahrzeug als einen Unimog. Deshalb finden die Geräte nicht nur in der Land- und Forstwirtschaft sondern auch im Winterdienst Verwendung. Aktuell gehen die Temperaturen immer weiter nach unten. Sobald der Winter kommt, stehen die Kommunen in Deutschland jedes Jahr wieder vor einer großen Herausforderung, die vereisten Straßen wieder befahrbar zu machen. Mit Modellen wie dem Mercedes-Benz U 435 ist dies kein Problem.

    Geringer Wertverlust beim Unimog

    Obwohl ein Unimog sehr kompakt und robust ist, sollte der Besitzer eines solchen Fahrzeuges nicht die Pflege vernachlässigen. Besonders in den Wintermonaten, wenn der Unimog als Streufahrzeug eingesetzt wird, ist es empfehlenswert, das Fahrzeug regelmäßig zu reinigen. Das Streusalz, welches hier zum Einsatz kommt, ist sehr aggressiv und kann unter anderem den Lack, Dichtungen und den Unterboden des Unimogs angreifen. Rost, der vor allem durch eine mangelhafte Pflege verursacht wird, gehört zu den häufigsten Schäden bei diesen Fahrzeugen. Ebenso wie ein herkömmlicher PKW ist auch der Unimog einem ständigen Wertverlust ausgesetzt, der bereits nach der Erstzulassung beginnt. Im direkten Vergleich ist der Unimog allerdings wesentlich wertbeständiger. Ein herkömmlicher PKW verliert bereits ein Jahr nach der Erstzulassung im Durchschnitt 24,4 Prozent an Wert, in den Folgejahren liegt der Wertverlust noch bei fünf bis sechs Prozent. Ein Unimog ist dagegen selbst nach zehn Jahren noch rund die Hälfte des Neupreises wert.

    Probleme beim Verkauf

    Wenn ein Unimog regelmäßig gepflegt und durchgecheckt wird, ist das Fahrzeug in der Regel sehr zuverlässig. Doch auch der robusteste Wagen wird eines Tages nicht mehr gebraucht und muß verkauft werden. Der Verkauf eines Unimog kann ganz vielfältige Gründe haben: Die Insolvenz eines Betriebs, die Anschaffung eines neuen Modells oder auch ein Schaden am Fahrzeug. Während es in Deutschland zahlreiche Anbieter für einen Autoankauf bis 3,5 Tonnen Leergewicht gibt, ist der Verkauf eines Unimog nicht ganz einfach. So kaufen viele Gebrauchtwagenhändler ausschließlich PKW auf, da es für diese eine größere Nachfrage gibt. Auch die sogenannten Kärtchenhändler, die ihre Visitenkarten an den Windschutzscheiben parkender Autos verteilen und damit werben, jedes Fahrzeug sofort zu einem Top-Preis anzukaufen, haben kein Interesse an einem Unimog-Ankauf.

    Unimog im Internet anbieten

    Damit bleiben einem Unimog-Besitzer vor allem die wenigen Händler, die sich auf den An- und Verkauf von Unimog spezialisiert haben, sowie der private Verkauf über eine der zahlreichen Fahrzeugbörsen im Internet. Zwar fordert die Einstellung eines Inserates zunächst die Produktion eines detaillierten Anzeigentextes und die Produktion von ansprechenden Bildern, dafür bietet das Internet die Möglichkeit, eine sehr große Zielgruppe von potentiellen Käufern zu erreichen. Selbst Interessenten aus dem Ausland erhalten so die Möglichkeit, aus einer großen Datenbank an Unimog das passende Gerät zu finden. Allerdings wird das Thema Klimaschutz bei vielen EU-Nachbarn weniger liberal umgesetzt als in Deutschland. Während hier sogar auf kommunaler Ebene noch alte Unimog mit der Schadstoffklasse Euro 0 zum Einsatz kommen, werden im EU-Ausland nur noch Fahrzeuge genutzt, die der Euro 3 Norm entsprechen. Somit kommen viele in Deutschland angebotene Wagen für den Verkauf ins Ausland nicht mehr in Frage.

    Restwert bestimmen lassen


    Die Preise für Unimog in den Online-Fahrzeugmärkten variieren stark. Das liegt unter anderem daran, dass ihre Besitzer den aktuellen Restwert des Wagens nicht richtig einschätzen können. Da es jedoch zahlreiche Faktoren gibt, welche den Fahrzeugwert beeinflussen, empfiehlt es sich, im Vorfeld eines Verkaufs eine professionelle Fahrzeugbewertung durchführen zu lassen. Einige Unternehmen bieten solch einen Service kostenlos im Internet an, allerdings nur für PKW bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht. Der Wert eines Unimog kann durch die richtige Ausstattung noch gesteigert werden, selbst wenn das Fahrzeug aufgrund eines Unfalls nicht mehr verkehrstüchtig ist, kann mit dem Verkauf der Anbaugeräte noch Geld verdient werden. Besonders begehrt sind Ausstattungen aus dem Bereich Wintertechnik, wie etwa ein Schneepflug oder ein Streugerät.

     

    Checkliste für Unimog

    Marco Wensauer hat vor Jahren für die Unimog-Community eine Checkliste erstellt. Sie soll beim Kauf eines Unimog weiterhelfen. Die Liste ist sehr universell anwendbar, um möglichst alle Typen abzudecken. Ebenfalls sind auch sehr viele Sonderausstattungen enthalten, um auch nichts zu vergessen.  Tipp für UCG-Mitglieder: Über die Geschäftsstelle gibt es auch eine Checkliste für den Unimog-Kauf. (mehr …)

    Buch und Bild Unimog Literatur