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“Helfen, wo sonst niemand hilft”: Mercedes-Benz Unimog im Hilfseinsatz auf Madagaskar

“Helfen, wo sonst niemand hilft”: Mercedes-Benz Unimog im Hilfseinsatz auf Madagaskar

Die Titelgeschichte in der Juni-Ausgabe UNIMOG Heft’l des Unimog-Club Gaggenau dreht sich um ein Hilfsprojekt auf Madagaskar. Helge Bendl hat vor Ort einige Impressionen mit seinem Handy festgehalten.

Madagaskar ist ein Naturparadies – und eines der ärmsten Länder der Welt. Abseits der Städte gibt es kaum ärztliche Versorgung. Zwei Unimog U 5000 transportieren über abenteuerliche Pisten eine komplett ausgestattete mobile Klinik zu den Menschen. Dank des Projekts der Deichmann-Stiftung werden so in entlegenen Dörfern bis zu 20.000 Patienten pro Jahr behandelt. 

Die Missionen der „Madagascar Mobile Clinic“ dauern immer eine Woche. Gestartet wird in der Hauptstadt Antananarivo, Ziele sind Dörfer im abgelegenen Hochland. Dafür ackern die zwei hochgeländegängigen Unimog U 5000 stundenlang über unbefestigte Pisten. „Das sind Monster: Die kommen überall hin“, meint Projektleiter (und UCG-Mitglied) Jakob Adolf. In ausgebauten Bundeswehr-Sheltern transportieren sie Behandlungszelte, Medikamente und medizinische Ausrüstung, dazu Stromgenerator, Klimaanlage, Wasserfilter, Equipment für Satelliten-Internet und eine Küche. So kann das Helferteam vor Ort völlig autark arbeiten.

Das Team aus Ärzten und Krankenpflegern behandelt viele hundert Menschen am Tag. Neben Notfällen werden auch chronisch Kranke versorgt. Ist eine Operation erforderlich, erfolgt der Transport ins Krankenhaus mit einem Geländewagen. Finanziert wird das Hilfsprojekt von der Deichmann-Stiftung, die andernorts im Land auch Brunnen saniert und eine Landwirtschaftsschule ins Leben rufen will. Umgesetzt wird es von lokalen Partnerorganisationen: HoverAid kümmert sich um die Logistik, Mobile Hilfe Madagaskar stellt das medizinische Personal.

Mehr Infos: www.deichmann-stiftung.org

Video: Helge Bendl | Videoschnitt: Titus Ödell | Stimme: AI mit Elevenlab

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