Henne rief – und alle kamen zum Unimog- und MB-trac-Treffen

Unimog- und MB-trac-Treffen von Henne am 2. September in Aufhofen

Es war schon eine Augenweide, als sich am Sonntagmorgen, dem 2. September, die Unimog und MB-trac von zwei Seiten – wie auf einer Perlenschnur aufgereiht – südlich von München auf den großen Flächen in Egling-Aufhofen trafen. Am Ende des Tages waren es mehr als 400. Mit dabei hatten viele Unimog und MB trac auch historische und neue Anbaugeräte. Diese wurden zur Freude der Besucher teilweise im Einsatz gezeigt. Eingeladen hatte zu diesem imposanten Treffen die Unimog-Generalvertretung Henne.

 

Ein wunderschönes Bild boten die vielen Unimog und MB-trac

Das Unternehmen begleitet den Alleskönner seit seiner ersten Stunde und wollte mit diesem Treffen ein Event für die gesamte Community und Fangemeinde des Unimog veranstalten. Neben den Oldtimern konnten sich die Besucher auch anhand einer Vielzahl von ausgestellten Exponaten von der Leistungsfähigkeit der aktuellen Unimog-Baureihen überzeugen.

Überdurchschnittlich hoch war dabei der Anteil an Unimog mit „grüner Lackierung“. Laut Thomas Rieger, dem Centerleiter Süd von Henne, wollte das Unternehmen damit ein klares Signal für die Verwendung des Unimog in der Landwirtschaft und bei landwirtschaftlichen Lohnunternehmern setzen.

Für die Idee eines Unimog und MB trac Treffens konnte Henne weitere Mitstreiter gewinnen: den Historischen Fahrzeugverein Deining, den Verein Historische Fahrzeuge und Geräte Neufahrn, die Oldtimer-Freunde Endlhausen und die Oberbayerischen Unimog Freunde.

Henne präsentierte sein aktuelles Programm an Unimog und Baumaschinen

Freundliche Begrüßung am Anmelde- und Infopunkt

Das mobile Sägewerk und im Hintergrund die Präsentation von Henne

Das absolute Highlight des Treffens war aus meiner Sicht ein kleines altes Sägewerk, das mittels Seitenabtrieb und Riemen von einem Boehringer-Unimog, Fahrgestell-Nummer 250, angetrieben wurde. Bereits vor 1900 wurde diese Säge mittels Windkraft betrieben und später auf Elektrobetrieb umgerüstet. 2003 hat sie der Historischen Fahrzeugverein Deining restauriert und dabei mit einem mobilen Sockel versehen. Daher kann sie bei verschiedenen Treffen eingesetzt werden. Wobei der Aufwand dafür enorm ist. Daher ein ganz besonderer Dank an die engagierten Helfer.

Vorführung des Schredderns

Feuerwehrfahrzeuge verschiedener Generationen

Fronthackgerät von Schmotzer

Am Ende der Veranstaltung war der ganze Acker gepflügt

Diese MB-trac 1800 intercooler sah so aus, als sei er direkt vom Fließband gelaufen

Viele MB-trac hatten eine lange Anfahrt auf eigener Achse hinter sich.

Trotz schlechtem Wetter reisten mehr als 2000 Besucher und über 400 Fahrzeuge an. Besonders hoch war der Anteil an MB trac. Deren Fahrzeugnummern ließen erkennen, dass viele Besitzer eine lange Anfahrt in Kauf genommen hatten, um bei diesem ersten Treffen im bayerischen Oberland mit dabei zu sein. Vermutlich hielt sich die Zahl der Unimog und MB trac am Ende die Waage. Da es sich um eine Tagesveranstaltung hielt, standen auch auf den Wiesen die Fahrzeuge direkt nebeneinander – also ohne Wohnwagen und Zelte.

Ein Mercedes-Stern und ein Unimog-Schriftzug wiesen den Weg und vertrieben die dicksten Wolken

Vorbau-Kompressor

 

 

 

Die Oberbayerischen Unimog-Freunde grüßten mit diesem Sechserpack – der kleinste Unimog ist auf dem Bild nicht mehr zu erkennen

Gegen Ende der Veranstaltung zeigte sich der Geschäftsführer von Henne, Frank Schlesinger, begeistert darüber, was seine engagierten Mitarbeiter mit tatkräftiger Unterstützung der drei historischen Vereine auf die Beine gestellt hatten.

Weiterer Bericht zu einem besonderen Gast der Veranstaltung folgt.

Fotos: Michael Wessel

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