Oktober 2013

Monthly Archives

  • Foto der Woche: Segen für Unimog-Fahrer 1997 in Graz

    UCOM Graz 1997

    Bei einem Treffen der Steirischen Unimog-Freunde entstand dieses wunderschöne Bild.

    Eine Fotoserie von Josef Steiner und Christian Kulzer zum Treffen der Steirischen Unimog-Freunde im Jahr 2010 steht auf

    http://www.unimog-und-mbtrac-freunde-niederbayern.de/Fotoalben/Steirer%20Unimogfreunde10/Steirer%20Unimogfreunde10.html

     

  • Foto der Woche: Unimog-Parade vor der NUFAM 2013

    NUFAM_2013_324

    Die Nutzfahrzeug-Messe NUFAM 2013 in der Messe Karlsruhe nahmen Mitglieder der Regionalgruppe „Mittelbaden-Ortenau-Elsass“ des Unimog-Club Gaggenau zum Anlass einer Sternfahrt dorthin. Absprachegemäß präsentierten sie ihre Schmuckstücke direkt vor dem Besuchereingang.

    In der Pressemeldung zum Abschluss der NUFAM 2013 ist zu lesen: „Ziel erreicht: Über 20 000 Besucher informierten sich auf der Nutzfahrzeugmesse NUFAM.
    Nach vier Messetagen fährt die NUFAM zum dritten Mal ins Ziel ein: Vom 26. bis  29. September 2013 stellten 315 Aussteller, elf Prozent mehr als in 2011, aus elf Ländern ihre neuen Nutzfahrzeugprodukte, Zubehör und Dienstleistungen vor. 20 500 Besucher kamen in die Messe Karlsruhe.

    „Es ist uns gelungen mit engagierten Ausstellern und einem starken Team, die NUFAM weiter in der Branche zu etablieren. Mehr Aussteller, ein erweitertes Ausstellungsspektrum um die Bereiche Werkstattausrüstung und Zubehör sowie die Steigerung der Besucherzahl um 26 Prozent – das sind die Erfolgsparameter der NUFAM 2013. Für 2015 werden wir an diesem Kurs festhalten“, erklärt Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe-und Kongress-GmbH.“

    Bild zum Vergrößern anklicken.

  • Claudio Lazzarini ist neuer Leiter des Kuratoriums Unimog-Museum

     

    Claudio Lazzarini (Mitte) leitet neu das Kuratorium Unimog-Museum    Foto: Carl-Heinz Vogler

    Claudio Lazzarini (Mitte) leitet neu das Kuratorium Unimog-Museum                          Foto: Carl-Heinz Vogler

    Dr. Claudio Lazzarini ist neuer Kuratoriumsvorsitzender des Vereins Unimog-Museum. Er ist am Mitwoch einstimmig gewählt worden – auf Vorschlag von Hans-Jürgen Wischhof, der seit Eröffnung des Museums 2006 das Kuratorium geleitet hat. Der Schweizer Banker Lazzarini ist stellvertretender Vorsitzender des Schweizer Unimog-Clubs und hat sich einen hervorragenden Namen in der Szene erworben. Er ist seit kurzem im Ruhestand. Das Museum hat er durch Leihgaben und Schenkungen unterstützt, darunter ein Unimog-S der Schweizer Armee und ein Schnittmodell des Unimog 2010. Auch bei der kürzlichenRestaurierung eines Boehringer-Unimog für das Museum hat er sich besonders engagiert und dafür beispielsweise einen seltenen Motor OM 636 des ersten Baumusters in der Schweiz beschafft.

    Sein Interessenschwerpunkt liegt bei Unimog der Schweizer Armee. Ergebnisse seiner akribischen Forschungen hat er auf www.dieseli.ch veröffentlicht. Dort ist zu lesen, dass „Dieseli“ die liebevolle Bezeichnung für das kleinste mit einem Dieselmotor angetriebene Fahrzeug der Schweizer Armee ist. Jeden bei der Schweizer Armee eingesetzten Unimog hat er dokumentiert; jetzt ist er dabei, jeweils den Verbleib ausfindig zu machen.

    War Lazzarini bisher eher in der zweiten Reihe aktiv, so hat er mit der Leitung des Kuratoriums eine verantwortungsvolle Aufgabe übernommen. Unterstützt doch das Gremium, in dem unter anderem der Oberbürgermeister von Gaggenau und der Bürgermeister von Kuppenheim Mitglied sind, den gemeinnützigen Verein Unimog-Museum in Grundsatzfragen wie Haushaltsplanung. Die bis zu 30 Mitglieder werden durch den Vorstand des Museumsvereins auf Vorschlag des Kuratoriums für zwei Jahre bestellt. Das Museum selbst wird von einer Gesellschaft betrieben; der Verein Unimog-Museum (Vorsitzender Stefan Schwaab) hält 70 Prozent Anteile, der Unimog-Club Gaggenau 25 Prozent und die Stadt Gaggenau 5 Prozent.*

    Bericht aus dem Badischen Tagblatt vom 19. Oktober 2013

    Foto zum Vergrößern einfach anklicken.

    * = Die Prozentangaben wurden gegenüber dem Originalbericht korrigiert, da dort die Beteiligung der Stadt Gaggenau noch fehlte.

     

  • Foto der Woche: Unimog-Pioniere trafen sich

    UCOM Foto Pioniere

    Zu runden Geburtstagen treffen sich frühere Außendienstmitarbeiter des Unimog-Bereichs. So zum 90. Geburtstag von Willi Seitz (siehe separater Bericht). Diese acht Experten bringen es zusammen auf mehr als 350 Berufsjahre für den Unimog: Gustav Krettenauer, Helmut Wunsch, Karlheinz Gutmann, Willi Seitz, Herbert Veith, Otto Pfeifer, Karl Hirth und Gustav Altenbach. Sie haben in aller Welt viel erlebt.

  • Teilemarkt des UCG in Kuppenheim

    Gesamt

     

     

    Erstmals fand der Teilemarkt des Unimog-Club Gaggenau auf dem Platz des Motoball-Clubs Puma in Kuppenheim statt.  Das Angebot der vielen Händler – Profis und aus dem Kofferraum – konnte  noch besser als in den Vorjahren präsentiert werden. Zudem waren die Anfahrt und das Parken problemlos. Der Motorsportclu erwies sich als hervorragender Gastgeber. Eine gelungene Premiere.

    Gerne dachte sicher trotzdem mancher an die vielen Teilemärkte zurück, die in den letzten Jahren bei Holzbau-Westermann durchgeführt wurden. Durch die ständig steigende Zahl der Händler und Besucher war es aber nicht mehr zu vertreten, den Markt dort weiterhin durchzuführen. Aber vielen Dank an die ganze Familie Westermann und ihren Helferinnen und Helfern.

    Hier ohne Kommentar ein paar Bilder – einschließlich „Teileverkauf aus dem Kofferraum“.

    jung

     

    Donald

     

    Kofferraum1

     

    Koffer2

     

    Bauchbinde

  • Unimog-Pionier Willi Seitz ist 90 Jahre alt

    Zwei Unimog-Pioniere: Manfred Florus (rechts) gratuliert Willi Seitz zum 90. Geburtstag

    Zwei Unimog-Pioniere: Manfred Florus (rechts) gratuliert Willi Seitz zum 90. Geburtstag

    Am 9. Oktober 2013 wurde der Unimog-Pionier Willi Seitz 90 Jahre alt. Dank des Unimog ist er viel in der Welt herumgekommen und so resümiert er heute: „Dass ich ein langweiliges Leben hatte, könnte ich nicht sagen!“. War er doch als Vorführer in 26 Ländern der Erde. Viele Einsätze führten ihn und den Unimog bis an die Belastungsgrenzen aber sein Motto war stets: „Es gibt nichts, was nicht geht!“

    „In unserem Benz“, wie man insbesondere in Ottenau sagt, hat er 1938 bis 1941 eine Lehre als Schlosser absolviert. Sein Vater, ebenfalls ein Benzler, hatte ihn gelehrt, sich voll einzusetzen und gesagt: „Wenn da drunten der Stern nicht mehr leuchtet, sind wir hier bettelarm im Murgtal!“. Nach der Lehrer meldete sich Seitz als 18jähriger zur Luftwaffe, um nicht zum Arbeitsdienst eingezogen zu werden, „denn den Umgang mit dem Spaten hatte ich zu Hause gründlich gelernt. Schließlich betrieben wir – wie viele Ottenauer – noch eine Feierabend-Landwirtschaft“.

    Das Kriegsende erlebte Willi Seitz am Plattensee in Ungarn. Von dort schlug er sich mit zwei Fliegerkameraden über Österreich meist zu Fuß bis nach Hause durch.

    Im total zerstörten Benzwerk war Aufräumen und Wiederaufbau angesagt. Einziger Vorteil seiner Mitarbeit in der Aufbaukolonne: Als Schwerarbeiter hatte er dort Anspruch auf die Brotkarte 3, die eine Sonderration Brot beinhaltete. War er doch bereits seit 1934 aktiver Leichtathlet und brauchte daher eine stärkere Kost.

    Seitz erinnert sich: „Mein Leichtathletik-Kamerad Manfred Florus, der 1951 mit dem Unimog von Göppingen nach Gaggenau gekommen war, lockte mich dann, im Unimog-Bereich mitzuarbeiten. Und ich machte ab September 1951 mit, was ich nie bereut habe.“

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  • Abschlussveranstaltung zur Forstausstellung im Unimog-Museum

    Abschied von einem Schmuckstück der Ausstellung, einem Uni-Knick, nehmen Carl-Heinz Vogler, Michael Wessel, Ueli Bicker (Besitzer), Hans-Jürgen Wischof, Andreas Burron und Claudio Lazzarini

    Abschied von einem Schmuckstück der Ausstellung, einem Uni-Knick, nehmen Carl-Heinz Vogler, Michael Wessel, Ueli Bicker (Besitzer), Hans-Jürgen Wischhof, Andreas Burren und Claudio Lazzarini

    Die Sonderausstellung „Unimog und MB-trac im Forsteinsatz“ ging am 6. Oktober zu Ende.

    Im Außenbereich des Museums hatten die Besucher eine letzte Möglichkeit, die Fahrzeuge der Sonderausstellung versammelt zu sehen und einige von ihnen in Aktion, im „Forsteinsatz“, zu erleben. Dies leider bei schlechtem Wetter.

    Ueli Bicker, Präsident des Unimog-Club Schweiz/Liechtenstein innerhalb des Unimog-Club Gaggenau, hatte dank der Unterstützung seines Stellvertreters Claudio Lazzarini  merherer Monate seinen Uni-Knick in der Fortstausstellung präsentiert. Am Sonntag hieß es vor der langen Fahrt nach Buchs/Schweiz wieder Abschied von dem Schmuckstück zu nehmen.

    Dies ist ein besonders schönes Beispiel, wie sich Mitglieder der Unimog-Fangemeinde für „ihr Museum“ engagieren.

  • Foto der Woche: 1. Boehringer Unimog in der Schweiz

    UCOM Foto der Woche 1. Boehringer Schweiz

    Dieses Bild zeigt den ersten Boehringer-Unimog, der 1950 für zivile Nutzung in die Schweiz eingeführt wurde und liebevoll „Dieseli“ genannt wurde. Dies bestätigte Claudio Lazzarini, der intensiv zum Einsatz der Unimog in der Schweiz und insbesondere bei der Schweizer Armee geforscht hat. Die Ergebnisse seiner Recherchen hat er auf www.dieseli.ch dokumentiert. Es lohnt sich, dort reinzuschauen.

    Claudio Lazzarini schreibt  zum Begriff  „Dieseli“: Liebevolle Bezeichnung für den leichten Geländelastwagen Unimog, hergeleitet von der Tatsache, dass es sich um das kleinste mit einem Dieselmotor angetriebene Fahrzeug der Schweizer Armee handelte.

  • Unimog-S der Freiwilligen Feuerwehr Gaggenau wieder flott

    Der Unimog-S der FF Gaggenau in der Werkstatt von Mertec    Foto: Weber

    Der Unimog-S der FF Gaggenau in der Werkstatt von Mertec              Foto: Falk

    Im Badischen Tagblatt schrieb Michael Bracht am 4. 10. 2013:

    Im Große Freude herrschte bei der Oldtimer-Gruppe der Feuerwehr Gaggenau, als sie ihren Unimog-S fahrbereit aus der Werkstatt abholen konnten. Dieser hatte schon seit längerer Zeit Probleme. Alle Selbstversuche zur Reparatur waren gescheitert. Die Oldtimermannschaft war mit ihrem technischen Wissen am Ende. Ein Profi musste her.

    Oldtimerchef Aribert Rieger sprach mit dem Chef der Bad Rotenfelser Firma Mertec, Andre Dusseldrop. Dieser sagte zu, zusammen mit seiner Mannschaft, den „Macken“ auf den Grund zu gehen. Mit welchen Schwierigkeiten er dabei rechnen musste, war ihm dabei nicht bekannt. Denn selbst die Profis mussten in die Trickkiste greifen und ihr ganzes Wissen und Know-how auf den Plan rufen, denn viele Kleinigkeiten kamen zusammen. Es passte bei der Fliehkraftverstellung nicht, der Zylinderkopf musste instand gesetzt werden, Ventile wurden eingeschliffen, Zündkerzen und Verteilerkappe sind erneuert worden. Doch der in die Jahre gekommene Unimog lief nicht. Eine über zwei Monate sich hinziehende Fehlersuche begann.

    ... von der anderen Seite Foto: Weber

    … von der anderen Seite                                                             Foto: Falk

    Dabei wurde das finanzielle Budget überschritten, aber durch ein entsprechendes Angebot konnten die Arbeiten letztendlich beendet werden und der 404S lief wieder. Andre Dusseldorp meinte: „Man kann doch so ein schönes Fahrzeug nicht stilllegen, der ist so gut erhalten und zudem ist er im Jahre 1959 in Gaggenau gebaut worden.“ Oldtimerchef Rieger freute sich: „Der fährt wie am ersten Tag.“ Probleme bereitete hauptsächlich die Beschaffung von Ersatzteilen. Der Unimog war 1985 vom damaligen Südwestfunk zur Feuerwehr Gaggenau gekommen und war bis ins Jahr 2000 im Einsatz. Zuvor war er in 1500 Arbeitsstunden zum Gerätewagen umgebaut und restauriert worden. (fmb)

    Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Mertec und das Oldtimer-Team der FF Gaggenau mit ihrem Unimog-S   Foto: Bracht

    Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Mertec und das Oldtimer-Team der FF Gaggenau mit ihrem Unimog-S Foto: Bracht