Unimog-Museum: 10 Tonnen schweres Exponat zur Waldausstellung

Der Vorsitzende des Museums-Vereins, Stefan Schwaab, strahl, denn das "Ungetüm" steht

Der Vorsitzende des Museums-Vereins, Stefan Schwaab, strahlt, denn das „Ungetüm“ steht

Es ist das mit Abstand schwerste Exponat, das im Unimog-Museum jemals im Zusammenhang mit einer Ausstellung gezeigt wurde: Ein zehn Tonnen schweres „Hochhub-Schnelllauf-Vollgatter“, so die Bezeichnung des Herstellers, der Maschinenfabrik ESTERER, Altötting. Die Säge wurde bereits 1923 gebaut und verrichtete viele Jahrzehnte ihren Dienst im Sägewerk Karl Gaiser in Baiersbronn-Huzenbach. Dort rostete sie aber in den letzten Jahren nur noch vor sich hin.

In einer aufwändigen Aktion wurde am 14. November die Säge mit einem Schwertransporter der Firma SCHOLPP aus dem hinteren in das vordere Murgtal transportiert und mit einem Schwerlastkran aufgebaut. Vielen Dank an die Firma SCHOLPP, die das sponsorte.

Für das Exponat hatte die Helfergruppe – „Montagsmänner“ genannt, weil der Montag ihr Hauptkampftag ist – fachgerecht vor der alten „Unimog-Schulung“ ein Fundament vorbereitet.

Für die Winterausstellung des Museums „Von Flößern, Harzern und Köhlern“, in der die Geschichte des Waldgewerbes im Murgtal sehr anschaulich präsentiert wird, erhält die Säge jetzt „neues Leben“, ist sie doch ein interessantes Beispiel für die Holzindustrie im Murgtal – ein echter „Hingucker“.

Das Sägegatter schwebt zu seinem neuen Standplatz

Das Sägegatter schwebt zu seinem neuen Standplatz

 

 

 

 

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