Hilfe für Helfer: Daimler spendet drei Unimog an das Technische Hilfswerk.


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In einem feierlichen Rahmen im Mercedes-Benz Museum Stuttgart übergab Daimler Vorstand Dr. Wolfgang Bernhard drei hochgeländegängige Unimog U 5023 der neuesten BlueTec-6-Generation als Spende an die THW-Landesverbände Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt, die vom letztjährigen Hochwasser am schlimmsten betroffen waren. Mit dieser Spende ehrt Daimler stellvertretend die Arbeit aller Hilfsorganisationen.

„Um Menschen in Not bestmöglich helfen zu können, braucht eine Organisation wie das Technische Hilfswerk die bestmögliche Technik. In Form von drei neuen hochgeländegängigen Unimog haben wir die besten Fahrzeuge dafür heute übergeben. Diese Spende war uns ein großes Anliegen, denn für Daimler gehören unternehmerisches Handeln und gesellschaftliche Verantwortung untrennbar zusammen“, betonte Dr. Wolfgang Bernhard, verantwortlich für das weltweite Truck- und Busgeschäft. Stellvertretend für die THW-Landesverbände Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt nahm THW-Präsident Albrecht Broemme die Spende entgegen: „Ich freue mich sehr über diese drei neuen Unimog. Denn bei unseren Einsätzen müssen wir uns nicht nur auf das Know-how unserer Einsatzkräfte, sondern auch auf unsere Fahrzeuge verlassen können. Egal ob in unwegsamem Gelände, in Hochwassergebieten oder auf verschneiter Straße – der Unimog ist schon lange ein wichtiger Teil des THW-Alltags.“

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Bei den gespendeten Fahrzeugen handelt es sich um hochgeländegängige Unimog U 5023 der neuesten Fahrzeuggeneration, deren Motor 170 kW (230 PS) leistet und die strenge Euro-VI-Abgasnorm erfüllt. Der Einsatz ist bei den THW-Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen und Logistik geplant, speziell für den Hochwasserschutz. Mit seiner Bereifung 395/85 R20 und seinen Portalachsen verfügt jedes Einsatzfahrzeug über eine Watfähigkeit bis zu 1,20 m. Am Heck ist ein Atlas-Ladekran AT 96.2 aufgebaut mit einer Reichweite von bis zu 10 m. Eine im Fahrzeug verbaute Arbeitshydraulik ermöglicht den Anschluss vielfältiger Geräte wie Frontseilwinde, hydraulischer Arbeitswerkzeuge oder Schneepflug.

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Mit diesen Spezifikationen ergeben sich zahlreiche Einsatzmöglichkeiten für den Unimog. Beispielsweise können in überfluteten Gebieten und in unwegsamem Gelände Personen und Sachwerte gerettet werden. Mit dem Ladekran können beispielsweise Rettungs- und Mehrzweckboote von der Kaimauer aus in das Gewässer gebracht werden. Gleichzeitig dient der Unimog als Zugfahrzeug für Boots- und Ponton-Anhänger, aber auch für Notstromaggregate und Pumpen. Damit die Hilfe auch schnell am Einsatzort ankommt, fährt der Unimog mit bis zu 90 km/h auf der Straße und beweist optimale Fahreigenschaften, wenn es ins schwere Gelände geht.

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Dank seines einzigartigen und robusten Fahrzeugkonzepts genießt der hochgeländegängige Unimog einen hervorragenden Ruf auf der ganzen Welt. Und auch bei den Technischen Hilfswerken in Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt machen diese Qualitäten den Unimog zum starken Helfer in der Not.

Quelle: Unimog eNewsletter

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