März 2015

Monthly Archives

  • Frühe Unimog-Werbung: Wer war der Künstler?

    UCOM Kalenderblatt Pferd

    „Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt!“ fiel mir bei diesem Unimog-Kalenderblatt aus dem Jahr 1952 spontan ein. Vielleicht ist es aber auch vom April, denn der Unimog ist bereits mit frischem Schnittgut beladen.

    Doch wer war der Künstler? Das Zeichen oben rechts mit zwei durchbrochenen Ringen taucht auch auf anderen Unimog-Bildern auf. So auf dem Titel des unten abgebildeten Prospektes (links vom linken Baum).

    Beim Kalenderblatt erscheint zusätzlich ein großes „R“, das einen der Ringe umschlingt. Beim Forst-Prospekt aus dem Jahr 1952 ist ein zusätzliches „Z“ unterhalb des Bindestrichs zu sehen. Die beiden durchbrochen Ringe tauchen Anfang der 1950er Jahre auch auf Propekten anderer süddeutscher Anbieter auf. Wer kennt den Künstler?

    Für den ersten Hinweis an  info@unimog-community.de  gibt es meinen Band 3 der „Geschichten rund um den Unimog“.

    Michael Wessel

    UCOM Forstprospekt 1952

  • Vor 60 Jahren: 10 000. Unimog aus Gaggenau

    Der 10.000. Gaggenauer Unimog - noch auf dem Montageband

    Der 10.000. Gaggenauer Unimog – noch auf dem Montageband

    Vor 60 Jahren, am 24. März 1955, wurde im Mercedes-Benz Werk Gaggenau der 10 000. Unimog gebaut. Seine Entwicklungsgeschichte reicht sogar 70 Jahre zurück, denn nach Verkünden des Marshall-Planes hatte sich der frühere Leiter der Daimler-Flugmotorenentwicklung, Albert Friedrich, Gedanken zu einem „landwirtschaftlichen Allzwecktraktor“ gemacht. Seine Ideen diskutierte und konkretisierte er im Mai 1945, also direkt nach Kriegsende, mit dem Diplom-Landwirt Erich Grass und im Folgemonat mit ehemaligen Mitarbeitern. Im August 1945 entstanden erste Zeichnungen und zwei Monate später erhielt Friedrich von der amerikanischen Militärbehörde die Genehmigung, eine sogenannte „Production Order“, zum Bau von zehn Prototypen. Mit deren Entwicklung wurde im Dezember 1945 in der Metallwarenfabrik Erhard & Söhne in Schwäbisch Gmünd, begonnen. Realisiert wurden dann jedoch ein revolutionäres Konzept von Heinrich Rößler, der im Januar 1946 zum Entwicklungsteam stieß. Ab Unimog-Prototyp Nummer 5 erhielten sie einen 25-PS-Motor, den OM 636, von Daimler-Benz.

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  • Unimog-Oldtimer: Anmeldung, Versicherung und Zustandsklasse

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    Foto: OPTI-MOG alias Christoph Lindemann 

    Der Begriff Oldtimer ist nach deutschem Gesetz unmissverständlich definiert. In diese Kategorie fallen nach der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung jene Fahrzeuge, die mindestens 30 Jahre auf dem Buckel haben, sich nicht allzu weit vom Originalzustand beziehungsweise einem guten Erhaltungszustand entfernt haben und zur Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen. Auf einen großen Teil der Unimog, die uns auf Messen und Unimog-Treffen begegnen, trifft genau das zu. Daher möchten wir hier einige Tipps bereitstellen.

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  • Unimog-Museum: Jubiläumsausstellung Unimog-S ist eröffnet

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    Auf einer Plakatwand im Eingangsbereich des Unimog-Museums werden die Besucher mit diesem Blick in die frühere Unimog-Montage begrüßt

    Bei der Eröffnung der Jubiläumsausstellung „60 Jahre Unimog-S“ stellte der Technische Leiter des Museums, Karl-Josef Leib, bei einem Rundgang die besonderen Exponate vor. Diese reichten von einem Prototypen – noch mit geradem Rahmen  – über einen frühen Unimog-S für die Französiche Armee sowie Katastrophenschutz- und Feuerwehrfahrzeuge bis zu einem Fahrschulwagen mit Doppelkabine. Als Beispiel für „das zweite Leben der Unimog-S“ ist ein Reisemobil mit dabei.

    Hier einige Eindrücke von der Führung. Sie sollen nur das Interesse wecken, die Ausstellung zu besuchen.

    Zu einem Unimog-S mit Holzvergaser – ebenfalls ein außergewöhnliches Exponat – folgt ein separater Bericht.

    Fotos: Michael WesselUCOM Unimog-S-2UCOM Unimog-S-3

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  • MB-trac Besitzer dringend gesucht

    Von  MVC-Oldtimerticker

    MB-trac-Baureihen-440442443

    LandlustRedakteur Stefan Heins ist auf der dringenden Suche nach einer/m Landwirt/in, Lohnunternehmer/in oder Hobbyschrauber/in mit einem MB-trac. Für eine Geschichte rund um diese Fahrzeuge ist der Fototermin leider abgesoffen und das wenige Material reicht vorn und hinten nicht für einen vernünftigen Beitrag. Wer sich angesprochen fühlt oder jemanden mit MB-trac kennt, meldet sich bitte bei stefan.heins@landlust.de.

  • Der Unimog als Fernsehstar

     

    Filmaufnahmen von Martin Schliessler - hier für den preisgekrönten  Film "Im Zauber der Kordillieren" in den 1950er Jahren. Aus "Geschichten rund um den Unimog - Band 2.

    Filmaufnahmen des Abenteurers Martin Schliessler – hier für den preisgekrönten Film „Im Zauber der Kordillieren“ in den 1950er Jahren. Aus „Geschichten rund um den Unimog – Band 2.

    Es wird sicher ein außergewöhnlicher Film über ein außergewöhnliches Fahrzeug: Das SWR-Fernsehen dreht im April und Mai einen 45 minütigen Film über den Unimog, der im Herbst 2015 ausgestrahlt wird.

    Diese Fernsehsendung soll möglichst viele Facetten des Unimog abbilden. Das reicht über die Entstehungsgeschichte, das Museum, die Club-Szene, (…) bis hin zu seinen vielfältigen Einsatzgebieten. Und hier kommt die Unimog-Community ins Spiel: Wir haben uns angeboten, unsere Mitgliedern zu außergewöhnlichen Einsätzen zu befragen. Diese können sowohl im kommerziellen als auch im privaten Bereich liegen. Ziel ist es, dass der Zuschauer anschießend sagt: „Oh, das kann der Unimog auch? Habe ihm viel zugetraut, aber das hätte ich nicht gedacht!“ – Wichtig ist also, dass nicht nur wir nach den 45 Minuten begeistert sind.

    Wer einen Vorschlag hat, der sollte diesen mit einem kurzen Text und vielleicht auch mit einem Bild bis 19. März an info@unimog-community.de schicken. Wir leiten diesen dann weiter.

    In Absprache mit den Einsendern, werden wir anschließend auch interessante Einsätze hier in der Unimog-Community vorstellen. Und dies unabhängig davon, ob sie den Sprung in die Sendung geschafft haben oder nicht.

  • Geschichte des Unimog-S

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    Vor rund zehn Jahren, im April 2005, verbreitete Mercedes-Benz die folgende Pressemeldung. Sie ist heute noch aktuell.

    Der Unimog S: Der besonders geländegängige Lastenträger – und Stückzahlkönig seiner Zunft

    • Ein Vierteljahrhundert lang gebaut
    • Weltweite Verbreitung
    • Zivil wie militärisch gleichermaßen bewährt

    Zünftig trat der Unimog von Beginn an auf und kam damit auf Anhieb sehr gut an. Als seine Väter ihn im August 1948 in Frankfurt am Main auf einer Ausstellung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft präsentierten, schlug sich der große Anklang trotz des stolzen Preises von 11.230 Mark in nicht weniger als 150 Adhoc- Bestellungen nieder. Die renommierte Maschinenfabrik Gebrüder Boehringer in Göppingen konnte der hohen Nachfrage nicht entsprechen. Bereits vor der Fa. Boehringer hatte die Fa. Ehrhard & Söhne in Schwäbisch Gmünd im Jahr 1947/48 sechs Prototypen produziert.

    Bis Ende 1950 verließen nur 600 Einheiten des neuen Universal-Motorgeräts die Göppinger Hallen mit ihrer begrenzten Kapazität, bevor der Unimog dann mitsamt seinem Konstrukteur Direktor Albert Friedrich, dessen Mitarbeitern sowie den Produktionseinrichtungen anno 1951 ins Gaggenauer Werk von Daimler-Benz umzog. Dann aber ging es Schlag auf Schlag: 1005 gefertigte Einheiten verzeichnet die Statistik noch für 1951, im Jahr darauf steigt die Stückzahl gar schon auf 3799 Exemplare.

    Welch großer Wurf damals im Herbst 1948 den Vätern des Unimog gelungen ist, zeigt sich auch daran, dass viele der typischen Kennzeichen des Ur-Unimog bis in die heutige Zeit erhalten geblieben sind: vier gleich große Räder, Allradantrieb mit Differenzialsperren, hochgeländegängige Portalachsen, Zapfwellen vorn und hinten sowie eine kleine Pritsche für den Transport von Lasten und Geräten. Kinderkrankheiten sind zudem in den jungen Jahren des Unimog kein Thema, die Konstruktion hat Hand und Fuß.

    Es regt sich der Wunsch nach mehr

    Ihr Potenzial geht zudem weit über den Bereich der Land- und Forstwirtschaft hinaus, denen der Unimog sagenhaft treffsicher auf den Leib geschneidert war: Die ursprüngliche Spurbreite von 1.270 Millimetern zum Beispiel entspricht exakt dem damaligen Abstand zweier Kartoffelreihen. Das wiederum war dem Militär zwar herzlich egal, doch übte die enorme Geländegängigkeit des neuen Fahrzeugs auf Herrschaften in Uniform sofort eine gewaltige Faszination aus. Schon 1947 hatten sich Spezialisten der US-Militärregierung bei der Vorführung eines Prototyps in Ludwigsburg von dessen Können beeindruckt gezeigt.

    Alles sprach also dafür, dem Unimog schnell auch quasi Knobelbecher anzuziehen und aus ihm einen besonders offroadtauglichen Klein-Lkw mit Benzinmotor zu machen. Erste Schritte in diese Richtung unternahm das Werk im Jahr 1953. Tastete sich über einen Prototypen mit zunächst 1.400 statt der bis dahin üblichen 1.284 Millimeter Spurbreite und einem auf 2.120 Millimeter verlängerten Radstand (Kupplung, Getriebe und Achsen konnten damit gleich bleiben) langsam vor, landeten schließlich beim ersten Vorführwagen aus dem Jahr 1953 bei 1.600 Millimeter Spurbreite sowie einem Radstand von 2.670 Millimetern. Die Wahl für den Antrieb fiel auf den 2,2 Liter großen Benziner aus der 220er-Limousine.

    Die französische Armee ordert prompt

    Bei der ersten Demonstration vor Experten der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG) im Sommer 1953 machte dieses Gefährt eine solch gute Figur, dass die französische Besatzungsmacht sogleich den Wunsch nach Prototypen äußerte. Im Juni 1954 bekam sie prompt deren zwei geliefert. Worauf die französische Armee denn auch gleich ein erstes großes Kontingent von insgesamt 1.100 Fahrzeugen in Auftrag gab, die Gaggenau ab Mai 1955 lieferte.

    Fortan zeigten die Militärs aus aller Herren Länder reges Interesse am Unimog S. Zupass kam diesem neuen Unimog dann auch, dass bereits 1956 die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik einsetzte. Die in diesem Jahr gegründete Bundeswehr sollte von den insgesamt 64.242 gebauten Einheiten des neuen Typs S alias Unimog 404 (die Produktion lief bis 1980) immerhin rund 36.000 Stück abnehmen.

    Eine ausgewachsene Ladepritsche macht den Unterschied

    Grundlegend unterschied sich der Unimog S von seiner landwirtschaftlich orientierten Verwandtschaft mit Behelfspritsche durch seine ausgewachsene, 2.700 Millimeter lange und 2.000 Millimeter breite Ladefläche, die in der Serie dann auf einem Chassis von 1.630 Millimetern Spurbreite und anfangs 2.670, ab 1956 dann 2.900 Millimeter Radstand fußte.

    An die Stelle des behäbigen und umständlich vorzuglühenden Vorkammerdiesels mit 25 PS war der 82 PS starke Sechszylinder-Benziner aus den Limousinen getreten, mit dem der Unimog S fast doppelt so schnell wie seine dieselgetriebenen Kollegen rennen konnte: 95 km/h betrug die Höchstgeschwindigkeit. Ein leicht zu schaltendes Synchron- statt des sonst üblichen Klauengetriebes sowie Servo- statt hydraulischer Trommelbremsen und 1,5 Tonnen Nutzlast waren weitere Merkmale, in denen sich der Unimog S von seinen zivilen Brüdern unterschied.

    Offen für jede Art von Aufbau

    Mit diesen Erbanlagen und seinem aufgeschlossenen Wesen gegenüber jeder Art von Aufbau machte der Unimog 404 beim Militär nun nicht minder vielfältig Karriere als zuvor schon im zivilen Bereich: Material- und Mannschaftstransporter, Zugmaschine für Geräte und Geschütze, mobile Wetterstation, Werkstattwagen, Sanitätsfahrzeug oder Schreibstubenvehikel lauten nur einige der vielen Funktionen, die der Unimog S bekleidete. Selbst die Luftlandetruppen hatten ihre eigenen Unimog, welche sie mitunter sogar per Fallschirm wieder gen Mutter Erde segeln ließen.

    Auf Wunsch lieferte das Werk den Unimog nicht nur mit dem serienmäßigen Klappverdeck (zusammen mit den Seitenfenstern hinter den Sitzen verstaubar), sondern auch mit einer geschlossenen Stahlkabine und einer Variante mit 3.000 Millimeter langer Pritsche. Vor allem in dieser Version entdeckte auch bald die zivile Welt den neuen Unimog für sich, zumal der mit seinem 82-PS-Benziner weit besser im Straßenverkehr mitschwimmen kann als das dieselgetriebene, auf 52 km/h beschränkte Agrar-Pendant aus Gaggenau. Bis 4,4 Tonnen darf der Anhänger beim Gesamtgewicht gern reichen, den der Unimog S ziehen kann.

    Große Stückzahlen in aller Welt erreichte dieser schnelle Unimog S schließlich auch bei der Feuerwehr, die es im Ernstfall ja stets besonders eilig und oft auch über Stock und Stein zu fahren hat. Ob als Waldbrandlöschfahrzeug, Rüstwagen, Tanklösch- oder Trockenlöschfahrzeug: Beim Brandschutz kamen und kommen die Talente des Unimog S in vielen Fällen heute immer noch besonders gut zur Geltung.

    Ein Vierteljahrhundert lang trägt das Konzept

    Wie schon beim Ur-Unimog von 1948 handelte es sich auch beim Unimog S von 1955 von Anfang an um ein äußerst stimmiges Konzept, das trotz der langen Bauzeit von einem Vierteljahrhundert kaum größere Modifikationen über sich ergehen lassen musste.

    Genau genommen beschränkte sich die Modellpflege auf ein paar wenige Ergänzungen im Programm: So gab es ab 1971 einige Baumuster auch mit der Kabine der Baureihe 406 (ab 1963 gefertigt) sowie die Option auf einen stärkeren Motor. Als besonders starkes Herz unter der kurzen Haube fungierte dann von 1971 bis 1980 der 2,8-Liter große Sechszylinder-Benziner M 130, der es auf 110 PS brachte und dem Unimog S damit zu einer Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h verhalf.

    Foto: Daimler AG

    UCOM Spezial-Unimog-S-Titel Kopie

    Mehr zum Unimog-S im Unimog-Spezial 404 des Unimog-Club Gaggenau. Erhältlich auch über

    http://www.buchundbild.de/de/Unimog-MB-trac-Buecher/Unimog-Spezial-404-S

  • Jubiläumsausstellung „60 Jahre Unimog-S“ im Unimog-Museum

    Unimog-S vom Umwelt- und Katastrophenschutz Trier, der dem Unimog-Museum auf Dauer übergeben wurde.

    Unimog-S vom Umwelt- und Katastrophenschutz Trier, der dem Unimog-Museum auf Dauer übergeben wurde.

    Der meist gebaute und der bekannteste Unimog wird 60 Jahre alt. Über eine Million Menschen, so schätzt man, kamen im Laufe der Jahre – von 1955 bis zur Produktionseinstellung 1980 – mit ihm in Berührung: vor allem bei den Streitkräften, für die er als leichter, hochgeländegängiger 1, 5-Tonnen-LKW konstruiert worden war, aber auch bei Kommunen oder in der privaten Wirtschaft. Bis heute sind nicht nur auf der ganzen Welt bei den Feuerwehren noch immer viele Fahrzeuge im täglichen Einsatz, sondern der Unimog S hat auch eine wachsende Fangemeinde an Oldtimer-Liebhabern. Grund genug für das Unimog-Museum, dem Unimog-S eine eigene Jubiläumsausstellung zu widmen. Highlights sind dabei einer der ersten Prototypen für den „Neuen“ von 1953 oder ein Unimog-S mit Holzvergaser. Erstmals zu sehen ist außerdem neben vielen Original-Dokumenten eine Tafel aller Fahrzeugvarianten des Unimog-S aus den 1950er Jahren. Zur Eröffnung am kommenden Sonntag, dem 15. März, gibt es ein attraktives Rahmenprogramm mit Vorträgen und Vorführungen.

    Die Ausstellung endet am 19. April – wieder mit einem attraktiven Rahmenprogramm.

     

    Die Ausstellung nehmen wir zum Anlass, eine besonders gut gelungene Werbung für den Unimog-S hier vorzustellen:

    Werbeanzeige von Daimler-Benz zum Unimog S, Baureihe 404.1, für Exportmärkte

    Werbeanzeige von Daimler-Benz zum Unimog S, Baureihe 404.1, für Exportmärkte

     

  • Bilder der Woche: Unimog-S vor 60 Jahren in Schweden

    Erwin Moll stellt den Unimog-S vor

    Erwin Moll stellt den Unimog-S vor

    1955 – also vor 60 Jahren – wurde der Unimog-S in Schweden der Fluggesellschaft SAS und dem dortigen Militär vorgestellt. Manfred Florus, damals unter anderem für den Vertrieb in Skandinavien zuständig, erinnert sich, dass sich direkt an den Flugplatz ein hügeliges Gelände anschloss, auf dem die Unimog-S vorgeführt wurden.

    Die Vertreter der Fluggesellschaft und des Militärs begutachteten den Unimog-S kritisch

    Die Vertreter der Fluggesellschaft und des Militärs begutachteten den Unimog-S kritisch

    Bei dieser Gelegenheit präsentierte VOLVO auch einige neue geländegängige Fahrzeuge – Jeep lässt grüßen.

    Im Hintergrund die geländegängigen Fahrzeuge von VOLVO

    Im Hintergrund die geländegängigen Fahrzeuge von VOLVO

     

    Manfred Florus - wohl bei einer "Verschnaufpause".

    Manfred Florus – wohl bei einer „Verschnaufpause“.

     

    Erwin Moll bereitet den nächsten Einsatz vor

    Erwin Moll bereitet den nächsten Einsatz vor

     

    Die Vorführung war erfolgreich, denn die SAS kaufte danach mehr als 30 Unimog-S als Feuerwehrfahrzeuge mit TOTAL-Aufbau.

     

    Unimog-S 1955 in Schweden ...

    Unimog-S 1955 in Schweden …

    Anschließend ging es weiter nach Finland. Das dortige Militär orderte sogar 112 Unimog-S.

    .... unterwegs in Skandinavien 1955

    …. unterwegs in Skandinavien 1955

     

    Fotos: Daimler AG