Dezember 2015

Monthly Archives

  • Landwirt Gerhard Wolf setzt seit 23 Jahren auf Unimog

    Gerhard Wolf führt einen landwirtschaftlichen Betrieb in Börslingen bei Ulm. In seinem Agrar-Unternehmen sind u. a. ein Unimog U 530 und ein U 2400 im täglichen Einsatz. Wir haben den Unternehmer vor Ort getroffen und über seine Erfahrungen aus über 23 Jahren mit dem Unimog gesprochen. Lesen Sie hier das Interview mit dem Landwirt … 

     

    Für welche Aufgaben nutzen Sie Ihre Unimog?

    „Unser U 2400 erledigt Feldarbeiten wie Bodenbearbeitung, Aussaat, Düngungs- und Pflanzenschutzarbeiten, Grassilage mit einem Ladewagen. Der U 530 wird ausschließlich für Transportarbeiten unseres landwirtschaftlichen Betriebs eingesetzt. Das sind zum Beispiel Schweinetransporte, Futtermitteltransporte wie z. B. Molke, die wir 2- bis 3-mal pro Woche direkt von der Molkerei holen, Körner- oder Silomaistransporte vom Feld zur Siloanlage oder auch die Silageabfuhr von den Wiesen. Der U 530 übernimmt auch sämtliche weitere Transportaufgaben, wie z. B. Gülle im Transportfass zu Kollegen oder die Eiweißfutterabholung vom Hafen. Wir beziehen unseren Körnermais aus Regionen, die zum Teil mehr als 50 Kilometer entfernt liegen.“

    Welche Aufbauten haben Sie im Einsatz?

    „Wir nutzen einen Tankaufbau von HLW mit ca. 7.500 l Volumen und einen Kipperaufbau mit etwa 12 m3 Volumen, der durch die Firma Eggers angepasst wurde. Außerdem verwenden wir bei Bedarf alle vorhandenen landwirtschaftlichen Anhänger auch am Unimog. Ohne die Dolly-Vorrichtung eines Schleppers sind wir hier bei weitem flexibler und wendiger, was insbesondere im Feldwegenetz entscheidend ist.“

    Welche Vorteile bietet Ihnen der Unimog im Gegensatz zu einem Schlepper oder LKW?

    „Der Unimog ist vielseitig, wendig, schnell, geländetauglich, sparsam und kann selbst Nutzlast aufnehmen. Die Aufbauten sind schnell gewechselt, eine Umrüstung erfolgt in wenigen Minuten. Wir haben keine Einschränkungen im Transport durch die LOF-Zulassung und damit auch kein Sonn- und Feiertagsfahrverbot. Der Unimog ist auf allen landwirtschaftlichen Wegen einsetzbar, besitzt beim Fahrkomfort Vorzüge wie ein Lkw und bietet trotzdem die Zulassung als Zugmaschine/Ackerschlepper.“

    Gibt es auch konkrete wirtschaftliche Vorteile?

    „Wir nutzen die Mautbefreiung. Außerdem ist der Dieselverbrauch vergleichbar mit Allrad-Lkws und deutlich sparsamer als beim Schlepper. Beim neuen U 530 ist der Kraftstoffverbrauch nach meiner Einschätzung sogar im Vergleich zum Vorgänger U 500 nochmals um 5-10 % geringer, damit liegen wir im Durchschnitt bei unter 37 l auf 100 km, gemittelt über alle Transporte. Der Allradantrieb bietet gute Traktion und einen erstaunlich geringen Reifenverschleiß. Wir erreichen eine Fahrleistung von ca. 280.000 km (größtenteils mit 40 t Gesamtzuggewicht) mit einem Satz Reifen, und die Ersatzbeschaffung kostet nur ein Bruchteil der AS-Bereifung eines Traktors über 200 PS.“

    Warum überzeugt Sie das Gesamtpaket Unimog?

    „Wir haben ein sehr flexibles Fahrzeug, können die vorhandenen Anhänger nutzen und er ist durch den Allradantrieb in jeder Wettersituation einsetzbar. Die Erreichbarkeit des Außenstalles für die
    Be- und Entladung ist zu jeder Tag- und Nachtzeit gewährleistet – auch bei 50 cm Neuschnee mit Verwehungen, was es bei uns auf der Schwäbischen Alb durchaus geben kann. Da wir bei Schüttgut und Flüssigkeitstransporten immer volle Ladungen fahren, ist die Nutzlast für uns ein wichtiges Kriterium. Die Fahrzeugausrüstung wurde speziell dafür abgestimmt, um höchste Nutzlasten zu erreichen. Sowohl beim Kipper- als auch beim Tanktransport erreichen wir Nutzlasten über 25 t und das bei einem Gliederzug! Jeder Spediteur beneidet uns.“

    Quelle: Daimler AG, Unimog e-Newsletter

  • UCG: Traditionelle Winterausfahrt – Teil 2

    UCG-Jahresschlussfahrt_2015-01Hans-Peter Hegmann hat am 30. Dezember über die Winterausfahrt der Regionalgruppe Mittelbaden-Ortenau-Elsass im Badischen Tagblat ebenfalls berichtet:

    Ein Lindwurm mit insgesamt zweieinhalbtausend PS

    Jahresschlussfahrt des Unimog-Club Gaggenau mit über 30 Fahrzeugen

    Ein langer, überwiegend dunkelgrüner Lindwurm machte sich am Sonntag zur Mittagszeit vom Tierpark Muggensturm auf den Weg in den Schwarzwald. Es handelte sich aber nicht um ein neues Mitglied der Tierfamilie, sondern um eine lange Reihe Oldtimer-Unimog mit insgesamt über 2500 PS.

    Die Regionalgruppe Mittelbaden-Ortenau-Elsass des Unimog-Club Gaggenau hatte die Mitglieder zu ihrer Jahresschlussfahrt eingeladen – und über 30 Mitglieder mit ihren Fahrzeugen und Beifahrern waren gekommen. Vom Ur-Unimog mit 25 PS bis zum U416 mit 110 PS waren fast alle Typen der Baujahre von 1951 bis 1989 vertreten.

    Die Strecke führte über Waldprechtsweier nach Freiolsheim und Moosbronn und nach Bad Herrenalb. Der steile Anstieg nach Freiolsheim stellte die erste große Herausforderung für einige Oldtimer und die Geduld der folgenden Sonntagsnachmittag-Ausflug-Pkw-Fahrer dar. Wie bei ehemaligen Unimog-Mitarbeitern aus Gaggenau am Sonntag zu hören war, diente die Straße in umgekehrter Richtung früher oft als Bremsenteststrecke für die Unimog-Versuchsabteilung.

    Mal schneller, mal langsamer ging es ab Bad Herrenalb, über Neusatz, durch das Holzbachtal, Marxzell und über Moosbronn nach Michelbach in eine Sportgaststätte. Hier wurde mit großen Portionen der Fernfahrer-Hunger gestillt und standesgemäß über die Unterschiede zwischen dem Baumuster 401.103 und 401.105 oder dem Typ U65 und U 84 gefachsimpelt.

    In seiner Vorschau auf das Jahr 2016 stimmte der stellvertretende Regionalgruppenleiter Stefan Strecker die Teilnehmer auf das Jubiläumsjahr „70 Jahre Unimog“ ein.
    Fotos: Hans-Peter Hegmann
    UCG-Jahresschlussfahrt_2015-06

    UCG-Jahresschlussfahrt_2015-05

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  • UCG: Traditionelle Winterausfahrt – diesmal ins Grüne

    Trotz tiefem Winter alles im grünen Bereich - Aufstellung zur Ausfahrt

    Trotz tiefem Winter alles im grünen Bereich – Aufstellung zur Ausfahrt

    Die Winterausfahrt der Mitglieder des Unimog-Club Gaggenau hat bereits eine lange Tradition, wie aus unserem Community-Beitrag vom 19. Dezember zu ersehen ist. Zwischenzeitlich bilden die Mitglieder im erweiterten „Großraum Gaggenau“ die Regionalgruppe Mittelbaden-Ortenau-Elsass.
    Serpentinenfahrt auf der ehemaligen Unimog-Bremsstrecke

    Serpentinenfahrt auf der ehemaligen Unimog-Bremsstrecke

    Wendepunkt im tiefen Nordschwarzwald

    Wendepunkt im tiefen Nordschwarzwald


    Auch die Ur-Unimog hielten gut mit

    Auch die Ur-Unimog hielten gut mit

    Stefan Strecker bei seinem Rückblick auf 2015 und Ausblick auf 2016

    Stefan Strecker bei seinem Rückblick auf 2015 und Ausblick auf 2016


    Und diese trafen sich am 27. Dezember beim Tiergehege Muggensturm, um dann auf der früheren Unimog-Bremsstrecke über Walprechtsweier nach Freiolsheim, Bad-Herrenalb, Neusatz, durch das Holzbachtal nach Marxzell und schließlich zum Ziel in Gaggenau-Michelbach zu fahren. In der dortigen Sportgaststätte wurden die Fahrerinnen und Fahrer nach 70 Kilometern Fahrtstrecke vom stellvertretenden Regionalleiter Stefan Strecker begrüßt. Dieser ließ das Jahr 2015 Revue passieren und gab einen Ausblick auf das Folgejahr. Wegen der vielen Jubiläen werde 2016 sicher ein denkwürdiges Jahr werden.
    Ältester Teilnehmer war mit 89 Jahre Otto Pfeifer. Er war bereits 1951 bei den allerersten Mitarbeitern, die sich in Göppingen den Unimog erklären ließen. Als Vorführer wurde er Spezialist im Forst.  Verschmitzt gesteht Otto, dass er sich an seinem Unimog 421 eine weitere Stufe angebracht hat, "um besser nei zu komme". Jetzt überträgt er den Unimog-Bazillus an seine Enkel Arno.

    Ältester Teilnehmer war mit 89 Jahre Otto Pfeifer. Er war bereits 1951 bei den allerersten Mitarbeitern, die sich in Göppingen den Unimog erklären ließen. Als Vorführer wurde er Spezialist im Forst. Verschmitzt gesteht Otto, dass er sich an seinem Unimog 421 eine weitere Stufe angebracht hat, „um besser nei zu komme“. Jetzt überträgt er den Unimog-Bazillus an seine Enkel Arno.

    Fotos: Carl-Heinz Vogler

  • Im Unimog-Ratgeber geblättert – Unimog-Fortschritt

    Wir haben weiter in den ersten Heften des Unimog-Ratgebers geblättert. Hier aus dem allerersten Heft von 1953 der zweiseitige Beitrag „Unimog-Fortschritt“, in dem Nützliches zum Unimog-Ganzjahreseinsatz vorgestellt wird. Ein Nachdruck der seltenen Hefte 1 – 10 ist als Buch über www.buchundbild.de erhältlich.

    UCOM Ratgeber Unimog-Fortschritt 1

    UCOM Ratgeber Unimog-Fortschritt 2

  • Der besondere Unimog-Weihnachtsgruß

    Diorama 2015

    Über die vielen Weihnachtsgrüße haben wir uns im Team der Unimog-Communtiy sehr gefreut. Einen wollen wir hier vorstellen, weil er besonders zum Verweilen anregt. Hans Brammer hat das Abholen von Weihnachtsbäumen direkt beim Förster anchempfunden. Er schreibt dazu: „Nur schade, dass sich der Benz festgefahren hat; aber keine Sorge, es gibt ja schnelle Hilfe.“

    Hans-Rüdiger Endres und Hans Brammer mit den Unimog-Modellen in Berlin

    Hans-Rüdiger Endres und Hans Brammer im Unimog-Museum mit den Unimog-Modellen aus Berlin

    Anlässlich der Sammlerbörse mit Dioramenwettbewerb am 7. und 8. November brachten einige Sammler auch außer Konkurrenz Unimog-Modelle in attraktivem Umfeld mit. So der Modell-Experte Hans Brammer, der fünf Modelle präsentierte, die in Berlin im Einsatz waren. Er kam in Begleitung von Hans-Rüdiger Endres, der frühere Leiter der dortigen Unimog-Generalvertretung. Ihm verdankt das Unimog-Museum einige Ausstellungstücke im Maßstab 1 : 1.

    UCOM Dioramen Berlin 2

    Gezeigt werden ein 401 mit Anhänger von 1955 mit Beschriftung „Flughafen Berlin-Tegel“, der für den Gepäcktransport eingesetzt wurde. Es folgt ein 401er Froschauge der Spediton Hertling, die in diesem Jahr ihr 150jähriges Betriebsjubiläum feiern konnte und damals wie heute am Flughafen Tegel tätig war und ist. Dort waren auch Unimog 406 mit Schneefräsen und mit Schneeschleudern im Einsatz. Abgerundet wird alles durch einen MB-trac mit Kehrwalze. Im Hintergrund sieht man – quasi als Beleg – die dazu passenden Einsatzfotos.

    UCOM Dioramen Dreschen 1

     

    Werner Fitterer aus Bad Rotenfels hat in mühevoller Kleinarbeit ein Diorama mit einem Unimog beim Dreschen zusammengestellt. Die Dreschmaschine wird mit der Riemenscheibe des Unimog angetrieben. Die ganzen Stationen des Arbeitsprozesses können nachvollzogen werden.

    UCOM Dioramen Dreschen 2

    Mit Lupe und Pinzette wurde dieser Erntewagen von Werner Fitterer zusammengeklebt.

    Tipp: Unimog-Modell-Datenbank auf www.unimog.ch

  • Messetermine 2016 für Mercedes-Benz Unimog-Freunde

    Ausblick 2016: Messetermine und Veranstaltungen

     

    Bauma
    Weltleitmesse für Bau-, Baustoff- und Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte.
    11. bis 17. April 2016 in München
    www.bauma.de

     

    RETTmobil
    europäische Leitmesse für Rettung und Mobilität
    11. bis 13. Mai 2015 in Fulda
    www.rettmobil.org

     

    IFAT
    Weltleitmesse für Umwelttechnologien
    30. Mai bis 03. Juni 2016 in München
    www.ifat.de

     

    KWF-Tagung
    Die größte Forstdemo-Messe der Welt
    09. bis 12. Juni 2016 in Roding/ Oberpfalz, Bayern
    www.kwf-tagung.org

     

    GaLaBau
    Internationale Fachmesse Gartenbau, Landschaftsbau, Pflege von Spielplätzen
    14. bis 18. September 2016 in Nürnberg
    www.galabau-messe.com

     

    IAA Nutzfahrzeuge
    Internationale Automobil-Ausstellung
    21. bis 29. September 2016 in Hannover
    www.iaa.de

     

    InnoTrans
    Internationale Fachmesse für Verkehrstechnik
    20. bis 23. September 2016 in Berlin
    www.innotrans.de

     

    DeLuTa
    Mitgliedertagung des BLU, Bundesverband Lohnunternehmen
    07. bis 08. Dezember 2016 in Münster
    www.deluta.de

  • Video der Woche: Islandreise mit Zetros

    Bereits 1956 war Manfred Florus als Leiter der Unimog-Produktförderung mit einem Unimog 411 in Island. Jetzt fuhr Gustav mit seiner Frau wieder durch dieses außergewöhnliche Land. Hier können wir ihn eine knappe halbe Stunde begleiten. Interessant ist auch sein Kommentar auf Plattdüütsch. Danke! Derzeit ist Gustav Mit dem Zetros am Nordkap.

  • Das besondere Weihnachtsgeschenk: Unimog-Film am 1. Feiertag in SWR 3

    Bereits 1956 entstand dieses Bild mit Unimog-Pionier Manfred Florus am Steuer bei Filmaufnahmen in island.

    Bereits 1956 entstand dieses Bild mit Unimog-Pionier Manfred Florus am Steuer bei Filmaufnahmen in Island.

    Zur besten Sendezeit wird am 1. Weihnachtsfeiertag um 15 Uhr im Südwestfernsehen ein ganz besonderer Unimog-Film gezeigt: Zu sehen sind in 45 Minuten eindrucksvolle Szenen aus der Geschichte des Alleskönners, der immerhin 51 Jahre in Gaggenau gebaut wurde. Kein Wunder, wenn es heute noch heißt „Gaggenau ist Unimog und Unimog ist Gaggenau“, obwohl das Fahrzeug seit 2002 in Wörth produziert wird.

    Die Fernsehmacher schwärmen in ihrer Ankündigung: „Egal, wie schwierig das Gelände ist, auf den Unimog ist Verlass. Nach dem Zweiten Weltkrieg als landwirtschaftliches Gerät entwickelt, hat er eine beispiellose Karriere hingelegt. Er gilt heute als das vielseitigste Nutzfahrzeug der Welt. Der Unimog ist das wohl einzige neuzeitliche Nutzfahrzeug, das eine echte Fan- und Sammlergemeinde hat.“

    Die besten Beispiele für die echte Fangemeinde sind sicher der Unimog-Club Gaggenau mit inzwischen 6400 Mitgliedern und das Unimog-Museum. Hier wurden auch zahlreiche Szenen für den Film gedreht.

    Ein Film als Werbemedium hat der Gaggenauer Unimog-Vertrieb früh erkannt. Bereits das erste Modell, der 2010, wurde im landwirtschaftlichen Einsatz und im Forst eindrucksvoll in Szene gesetzt. Für die Einführung des Unimog-S wurde als Regisseur und Kameramann der Baden-Badener Abenteurer Martin Schließler verpflichtet. Bei seine spektakulären Aufnahmen auf dem Testgelände „Sauberg“ und in Kiesgruben der Rheinebene hält der Zuschauer den Atem an. Mit Schließler entwickelte sich eine langjährige Zusammenarbeit und auch in seinen preisgekrönten Dokumentarfilmen sind immer wieder Unimog als Expeditionshelfer zu sehen.

    1951 war Manfred Florus noch als Vorführer mit dem Unimog von Göppingen nach Gaggenau gekommen. Fünf Jahre später fuhr er als Leiter der Verkaufsförderung dann zu Verhandlungen mit dem Unimog nach Island. Für den jungen Mann ein besonderes Erlebnis, an das er heute mit über 90 Jahren immer noch gerne zurück denkt.

    Zufällig hielt sich zu der Zeit in Island eine ausländische Filmgesellschaft auf, die einen Dokumentarfilm über das Land im hohen Norden drehen wollte. Das Team bat Florus, sie mit dem Unimog auf einen der höchsten Gletscher zu bringen, damit sie dort Aufnahmen machen könnten. Er stimmte zu.

    Der Weg nach oben führte zunächst über Lavaasche, dann nur noch über Asche und schließlich schaffte es Manfred Florus mit dem Unimog, etwa 50 Meter unterhalb des Kraters anzukommen. Das Team filmte, aber danach galt es wieder hinunterzufahren. Florus musste in schwindelnder Höhe und auf engen, glatten Pfaden wenden und langsam wieder „hinunterklettern“ – ein ziemlich riskantes Manöver.

    Finanziell war die Islandreise eher ein Misserfolg. Zwar vermochte man etliche Unimog an den Mann zu bringen, aber die Isländer verfügten nicht über Devisen, um sie zu bezahlen. Als Tauschgeschäft boten sie ihre weltberühmten Islandponys an. In der Presse war danach zu lesen: „Daimler-Benz macht Kompensationsgeschäfte mit Islandponys.“

    Michael Wessel

    Erstveröffentlichung im Badischen Tagblatt vom 22. Dezember 2015

    Unimog U25, Baureihe 2010 bei Filmaufnahmen im Gebirge

    Manfred Florus bei Filmaufnahmen in Island 1956

    Weitere Unimog-Geschichten: Erinnerungen von Manfred Florus und anderen Unimog-Pioniern in „Geschichten rund um den Unimog“. Zu beziehen über www.buchundbild.de

    Mehr Fotos: Ergänzt wird die Ankündigung des SWR3 durch einige Bilder mit dazu passenden Texten:

    http://www.swrfernsehen.de/der-unimog-die-geschichte-eines-multi-talents/-/id=2798/did=16470376/nid=2798/1ac2ywv/index.html

    Wiederholung: Und wer versäumt hat, den Film aufzunehmen, der kann das am 4. Januar um 5.15 Uhr nachholen.

    Fotos: Daimler AG

     

     

  • UCOM wünscht frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

    Die vergangenen 12 Monate haben der Unimog-Gemeiende zahlreiche Produktneuheiten und innovativen Entwicklungen gebracht.

    Wir freuen uns auf viele spannende Themen und Neuigkeiten, über die wir im kommenden Jahr berichten werden. Bis dahin wünschen wir allen UCOM-Lesern erholsame Feiertage und ein erfolgreiches neues Jahr!

    Vielen Dank für Euer Interesse am Unimog.

    Quelle & Foto: Unimog e-Newsletter

  • Bilder der Woche: Unimog 411 in der Landwirtschaft – Teil 2

    Unimog U30, Baureihe 411 mit Bodenfräse - im Hintergrund die frühere Unimog-Schulung

    Unimog U30, Baureihe 411 mit Bodenfräse – im Hintergrund die frühere Unimog-Schulung

    An dieser Stelle könnte heute nicht mehr gefräst werden, denn da steht jetzt das Unimog-Gebäude. Die positive Resonanz auf die Bilder des Unimog 411 in der Landwirtschaft – insbesondere die vielen Likes auf facebook „Alles rund um den Unimog“ – haben uns angeregt, die Serie fortzusetzen.

     

    Unimog Baureihe 411 mit Feuerlöschkreiselpumpe im Frontanbau

    Unimog Baureihe 411 mit Feuerlöschkreiselpumpe im Frontanbau fährt aus der Garage der früheren Unimog-Schulung

     

    Unimog U30, Baureihe 411 mit Schmidt/Baas Frontlader beim Dungladen

    Unimog U30, Baureihe 411 mit Schmidt/Baas Frontlader beim Dungladen im Versuchsgut „Murghof“ beim Unimog-Museum

     

    Unimog Baureihe 411 mit Heckbohrgerät

    Unimog Baureihe 411 mit Heckbohrgerät

     

    Unimog U30, Baureihe 411 mit Bodenfräse und Pflug bei der Bodenbearbeitung

    Unimog U30, Baureihe 411 mit Bodenfräse und Pflug bei der Bodenbearbeitung

     

    Unimog Baureihe 411 mit Speiser Rapid Seitenwagenhäckslerbei der Getreideernte

    Unimog Baureihe 411 mit Speiser Rapid Seitenwagenhäcksler bei der Getreideernte

     

    Unimog U30, Baureihe 411 mit Fronthackgerät

    Unimog U30, Baureihe 411 mit Fronthackgerät

     

     

    Unimog U30, Baureihe 411 mit Stalldungstreuer

    Unimog U30, Baureihe 411 mit Stalldungstreuer

     

    Unimog Baureihe 411 mit Schwadmäher bei der Getreideernte

    Unimog Baureihe 411 mit Schwadmäher bei der Getreideernte. Am Steuer der spätere Leiter der Unimog-Produktförderung Volkwart Vath.

     

    Unimog Baureihe 411 mit Schmidt/Baas Frontlader beim Umschlag von Schüttgut

    Unimog Baureihe 411 mit Schmidt/Baas Frontlader beim Umschlag von Schüttgut

     

    Unimog Baureihe 411 mit Schmidt/Baas Frontlader beim Umschlag von Schüttgut

    Unimog Baureihe 411 mit Schmidt/Baas Frontlader beim Umschlag von Schüttgut

     

    Unimog Baureihe 411 mit Schwadmäher

    Unimog Baureihe 411 mit Schwadmäher

    Copyright aller Bilder Daimler AG