Dezember 2015

Monthly Archives

  • Christbaumschlagen mit Unimog 1994

    UCOM Christbaumschlagen 1994-1Bereits 1994 – also im zweiten Jahr des Unimog-Club Gaggenau trafen sich am Samstag vor Heiligabend die Mitglieder aus dem Murgtal in Gernsbach-Lautenbach, um ihre Christbäume selbst zu schlagen.

    Angeführt von Orgnisator Karl Hacanik und dem Förster Thomas Schlaich schlängelten sich viele Unimog in den Wald – hoch Richtung Teufelsmühle. Natürlich war es ein besonderes Erlebnis, den eigenen Weihnachtsbaum frisch zu schlagen. Der Förster sagte, welche Bäume hierfür gefällt werden dürfen. Leider hielten sich nicht alle daran und schlugen ihren „Lieblingsbaum“. Der Ärger des Försters hielt sich in Grenzen, denn die Aktion wurde auch noch in einigen Folgejahren fortgesetzt.

    Dem schloss sich das Wichtigste an: Ein gemütliches zünftiges Vesper mit Speck, Blut- und Leberwurst sowie einem Verdauerle bei Evi und Wolfgang Schweikhardt.

    UCOM Christbaumschlagen 1994-3

    UCOM Christbaumschlagen 1994-2

    UCOM Christbaumschlagen 1994-4

    UCOM Christbaumschlagen 1994-5

  • 70 Jahre Unimog-Idee – Dezember 1945

    Skizze von Heinrich Rößler für ein mögliches Fahrgestell-Konzept des späteren Unimog vom Dezember 1945

    Skizze von Heinrich Rößler für ein Fahrgestell-Konzept des späteren Unimog vom Dezember 1945

     

    Im Mai 2015 starteten wir die Serie „70 Jahre UNIMOG-Idee“ – nachzulesen hier in der Unimog-Community. Monatlich wird der Weg zum späteren Unimog dokumentiert.

    Offiziell zu 1. Dezember 1945 – in der Praxis wohl bereits am 28. November – nahm in Räumen der Metallwarenfabrik Erhard & Söhne in Schwäbisch Gmünd eine kleine Entwicklungsgruppe unter Leitung von Albert Friedrich ihre Arbeit zur Entwicklung eines Landtraktors, wie das Universalgerät für die Landwirtschaft jetzt genannt wurde, auf. Zur Gruppe gehörten die Ingenieure Reinhold Freytag, Hans Zabel sowie der Diplom-Landwirt Erich Grass als landwirtschaftlicher Berater. Noch im Dezember wurden zwei weitere Mitarbeiter eingestellt.

    So fing es eigentlich an

    Heinrich Rößler, der spätere Chefkonstrukteur des Unimog, erinnert sich in seinem Aufsatz „So entstand der Unimog“ daran, dass er im Spätsommer 1945 Albert Friedrich in Stuttgart-Untertürkheim getroffen habe. Dieser hatte ihm seine Gedanken zum Bau eines Allzweck-Traktors vorgetragen. Rößler schreibt dazu: „Als ich ihm deshalb von meiner landwirtschaftlichen Tätigkeit berichtete, ergab sich ein langes Gespräch. Als Konstrukteur hatte ich mir bei meinem täglichen Umgang mit Schlepper und Landmaschinen natürlich viele Gedanken gemacht, was man da noch verbessern könnte und wie. Darüber haben wir lange diskutiert, und wir waren beide glücklich darüber, wieder einmal fachsimpeln zu können. Alles war noch sehr vage, und trotzdem ließen mich diese Überlegungen nicht mehr los. An eine technische Verwirklichung dachte ich damals noch nicht einmal im Traum. Rückblickend kann man sagen: So fing es eigentlich an.“

    70 Jahre Unimog_Idee

    Zum Jahresende 1945 – also vor 70 Jahren – wurde es dann ernst, denn Rößler schreibt später: „Im Dezember 1945 stand als Abgesandter von Friedrich plötzlich Oberingenieur Freytag auf dem Hof, den ich ebenfalls vom Flugmotorenbau her kannte. Er fragte mich, ob ich an einer solchen Allzweck-Maschine mitarbeiten wollte. Ich war natürlich sehr erstaunt und bat mir Bedenkzeit aus.

    Zu jener Zeit war nämlich ein Platz Gold wert, an dem man genügend zu essen hatte für die Familie und für sich selbst und praktisch kein Geld brauchte. Als aber am 11. 12. 1945 eine schriftliche Anfrage von Friedrich eintraf, konnte ich aus konstruktiver Begeisterung für eine so interessante und umfangreiche Aufgabe nicht mehr widerstehen. Ich sagte zu.“

    Und im Band 1 der „Traktoren der Daimler AG“ ist zu lesen: „Über die Weihnachtszeit entwarf Rößler in einer Handskizze ein Konzept für ein Fahrgestell, welches das bis dahin von Friedrich verfolgte verwarf, aber heute noch Gültigkeit für das Unimog-Konzept besitzt. Es gelang ihm, Albert Friedrich von seinem Vorschlag zu überzeugen und er begann zusammen mit seinem Team mit der konstruktiven Ausarbeitung.“

    Michael Wessel

    Quellen: Werner Schmeing, Hans-Jürgen Wischhof „Traktoren der Daimler AG“ Band 1, Frankfurt 2009; Eva Klingler, Michael Wessel: „Geschichten rund um den Unimog“, Band 1, Ettlingen 1992; Michael Wessel: „Geschichten rund um den Unimog“, Band 3, Gaggenau sowie Protokolle und Schriftwechsel.

     

    Die Serie „70 Jahre UNIMOG-Idee“ wird monatlich hier in der Unimog-Community fortgesetzt.

     

  • Unimog in Argentinien – Messe RURAL 1970

    Stolz präsentieren die Mitarbeiter den 500. in Argentinien gebauten Unimog 426 - Con orgullo se presentó el personal frente al UNIMOG 426 Numero 500 fabricado en Argentina.

    Stolz präsentieren die Mitarbeiter den 500. in Argentinien gebauten Unimog 426 – Con orgullo se presentó el personal frente al UNIMOG 426 Numero 500 fabricado en Argentina.

    Aus Anlass der Produktionsaufnahme des Unimog 431 und 426 (die argentinischen Varianten der Unimog 421 und 416) wurde im Jahr 1970 auf der Landwirtschaftsausstellung RURAL in Buenos Aires ein Rundkurs – ähnlich dem beim Unimog-Museum – mit Treppen, Schräglage, Achsverwindung und sogar mit einer Wasserdurchfahrt aufgebaut.

    Con motivo del inicio de la producción de los UNIMOG 406 y 426 (versión argentina del U416) se montó en la RURAL 1970 de Buenos Aires un circuito parecido al del museo UNIMOG de Gaggenau con pendientes hasta 100%, escalera, inclinación lateral, cruce extremo entre los ejes y vadeo.

     

    Der Unimog-Parcours auf der Messe RURAL in Buenos Aires 1970 - El UNIMOG 426 en el circuito de pruebas en la RURAL 1970

    Der Unimog-Parcours auf der Messe RURAL in Buenos Aires 1970 – El UNIMOG 426 en el circuito de pruebas en la RURAL 1970

     

    Der Unimog-Parcours hatte sogar eine Wasserdurchfahrt. - En el circuito el UNIMOG mostró tambien su capacidad de vadeo.

    Der Unimog-Parcours hatte sogar eine Wasserdurchfahrt. – En el circuito el UNIMOG mostró tambien su capacidad de vadeo.

    Dies war die besondere Attraktion der Ausstellung, wie aus den Bildern zu ersehen ist. Dazu gehörte auch der Besuch einer bayerischen Trachtengruppe, die teilweise auf der Pritsche mitfahren durfte. Heute stehen einem nachträglich die Haare zu Berge. Das soll aber auch heute noch bei Unimog-Treffen vorkommen. Roland Feix, der die Fertigung des Unimog in Argentinien – mit einem immerhin etwa 65-prozentigen Anteil nationaler Fertigung – mit organisiert hatte, untersagte dann aber die weitere Mitfahrt von Besuchern auf der Pritsche.

    Beeindruckt war das Fachpublikum von dem damals bereits hochstellbaren Fahrerhaus.

    Bis Mitte der 1970er Jahre wurden etwa 6.000 Fahrzeuge – insbesondere U 426 – gebaut. Überwiegend für das Militär wurden davon größere Stückzahlen nach Chile, Peru und Bolivien exportiert.

    Como atracción se llevo en un domingo miembros del club Baviera en trajes típicos sobre la caja de carga que fue impedido por el delegado de la fábrica en Alemania por lo peligroso para los ocupantes. La producción alcanzó unas 6.000 unidades, principalmente U426 para el Ejercito, la Gendarmeria y la expotación a Chile, Bolivia y Peru.

    Rennfahr-Legende Juan Manuel Fangio im Gespräch mit Unimog-Versuchsleiter Christian Dietrich in der Unimog-Ablieferhalle Gaggenau. - El campeon mundial Juan Manuel Fangio en discurso con el jefe de ensayos UNIMOG, Christian Dietrich, en la planta UNIMOG de Gaggenau.

    Rennfahr-Legende Juan Manuel Fangio im Gespräch mit Unimog-Versuchsleiter Christian Dietrich in der Unimog-Ablieferhalle Gaggenau. – El campeon mundial Juan Manuel Fangio en discurso con el jefe de ensayos UNIMOG, Christian Dietrich, en la planta UNIMOG de Gaggenau.

    Der legendäre Rennfahrer und Nationalheld Juan Manuel Fangio war Inhaber einer eigenen Mercedes-Benz Vertretung und später Präsident von Mercedes-Benz Argentina. In dieser Eigenschaft besuchte er auch mehrmals den Unimog-Bereich in Gaggenau.

    El mundialmente conocido y querido campeón de formula1, Juan Manuel Fangio, tenía una representación Mercedes-Benz en Buenos Aires y fue tambien un tiempo Director de la Mercedes-Benz Argentina. Asi no se extrano que visitara varias veces la sede del UNIMOG en Gaggenau.

    Michael Wessel

    Fotos: Archiv Roland Feix

    Erstveröffentlichung 2014 im Mitgliedermagazin „Unimog-Heft’l“ Nummer 84 des Unimog-Club Gaggenau e. V. – siehe www.unimog-club-gaggenau.de

     

     

     

     

     

     

     

  • Unimog-Ratgeber: Anmeldung, Versicherung und Zustandsklasse

    Unimog Baureihe 416 mit Doppelkabine während einer Vorführung auf dem Erprobungsgelände Sauberg in der Nähe von Gaggenau

    Unimog Baureihe 416 mit Doppelkabine während einer Vorführung auf dem Erprobungsgelände Sauberg in der Nähe von Gaggenau

     

    Der Begriff Oldtimer ist nach deutschem Gesetz unmissverständlich definiert. In diese Kategorie fallen nach der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung jene Fahrzeuge, die mindestens 30 Jahre auf dem Buckel haben, sich nicht allzu weit vom Originalzustand beziehungsweise einem guten Erhaltungszustand entfernt haben und zur Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen. Auf einen großen Teil der Unimog, die uns auf Messen und Unimog-Treffen begegnen, trifft genau das zu. Daher möchten wir hier einige Tipps bereitstellen.

    Zunächst einige grundsätzliche Fakten und Richtigstellung zum Thema Oldtimer und H-Kennzeichen: Das eigene Kennzeichen – mit und ohne Oldtimer-Kennung – kann man heutzutage dank Portalen wie www.guenstige-kennzeichen.de ganz leicht online bestellen. Doch was hat es mit dem Oldtimer-Kennzeichen und der Vergabe eigentlich auf sich? Das Pkw-Kennzeichen, dem ein H für Historisches Fahrzeug hinzugefügt ist, gibt es seit 1997. Seitdem können Besitzer von Fahrzeugen, die mindestens 30 Jahre alt sind, beim TÜV oder der Dekra die Zuteilung des Hs durch einen Sachverständigen vornehmen lassen. Seit knapp vier Jahren gelten überarbeitete Regeln, was die Oldtimer-Zulassung betrifft.

    Der bis 2011 notwendige gute Pflege- und Erhaltungszustand des Fahrzeugs wurde mit der Oldtimer-Zustandsnote 3 gleichgesetzt (gebrauchter Zustand, aber fahrtüchtig und ohne Durchrostung). Die Annahme, der nun geforderte gute Zustand entspräche der Note 2, ist jedoch falsch. Die neue Regelung hat mit den Zustandsnoten nichts mehr zu tun und will lediglich verdeutlichen, dass das Fahrzeug einigermaßen gepflegt sein sollte. Die Ausstellungsmodelle auf den Fahrzeugmessen übertreffen diese Mindestanforderung allerdings meist.

    Die Oldtimer-Versicherung

    Auch bei der Versicherung ergeben sich für den Fahrer eines Oldtimers Vorteile. Ein merklich geringeres Haftpflicht-Schadenrisiko sorgt zum Beispiel für attraktive Prämien. Ferner gibt es von Beginn an keine Schadenfreiheitsrabatte, sondern einen gleichbleibend günstigen Tarif. An die Versicherung in der Oldtimer-Sparte sind allerdings ein paar Kriterien geknüpft: So muss das Alter des Fahrzeugs bei mindestens 20 Jahren liegen, der Nutzer in der aller Regel über 25 Jahre alt und ein weiteres Alltagsfahrzeug vorhanden sein. Und auch hier spielt der gut erhaltene Originalzustand des Fahrzeugs eine Rolle. Eine gute Übersicht zu den KFZ-Versicherungen gibt es bei Toptarif.de

    Denjenigen, die noch weitere Fragen zum Thema haben, empfehlen wir den praktischen und kostenlos downloadbaren Oldtimer-Ratgeber der GTÜ, den man hier findet.

    Kasko Versicherung für Oldtimer

    Im Bereich Kasko unterscheidet der Spezalist zwei Arten von Deckung:

    1. Teilkasko
    2. Vollkasko

    Die Teilkasko enthält in aller Regel die Gefahren

    • Brand/Explosion
    • Entwendung
    • Sturm, Hagel, Blitzschlag, Überschwemmung, Lawinen, Erdrutsch
    • Glasbruch
    • Tierbiss- und Kurzschlussfolgeschäden

    Darüber hinaus sind noch weitere Deckungsbausteine in der Teilkasko möglich (je nach Versicherer unterschiedlich):

    • Vandalismus
    • Transportmittelunfallschäden
    • Benutzung von Fähren

    Die Vollkasko beinhaltet die Gefahren der Teilkasko und darüber hinaus weitere Schäden am eigenen Fahrzeug.

    Begriff/Definition der Vollkaskoversicherung: Eine von aussen mit physikalischer Gewalt einwirkende Kraft auf das versicherte Objekt.
    Bei den Oldtimer Versicherungen gibt es festgelegte Bewertungen über die Zustandsnoten. Oldtimer sind demnach nur bis max Zustandsnote 4 gerade noch so Vollkasko versicherbar. In der Regel muss für die Vollkaskoversicherung ein Gutachten vorgelegt werden. In diesen Speziellen Gutachten wird der Markt- oder Wiederherstellungswert ermittelt.

    Es gibt Gesellschaften die versichern auch automatisch die Wertsteigerungen die ein Oldtimer im laufe der Jahre erfahren kann mit.

    Die Deckung der Vollkasko beinhaltet bei guten Tarifen auch:

    • Reine Betriebsschäden (z.B. Aufschlagen der Motorhaube)
    • Schäden durch chemische Reaktion (umgekippter Farbtopf)
    • Unbegrenzte Tierbiss- und Kurzschlussfolgeschäden
    • Eine Allrisk Deckung
    • Wertverluste (das Gutachten sollte dann aber nie älter als 5 Jahre sein)

    Auch können für den Oldtimer Schutzbriefe abgeschlossen werden. Da in aller Regel der Oldtimerversicherer dabei von „normalen“ Risiken (PKW usw.) ausgeht, sollten Sie in jedem Fall vorher klären ob die Schutzbriefleistungen auch für Ihren Oldtimer (Zuggaschine, LKW usw.) gilt.

  • Bilder der Woche: Unimog 411 in der Landwirtschaft

    Unimog U30, Baureihe 411 mit Schmidt/Baas Frontlader beim Dungladen auf dem Murghof - beim heutigen Unimog-Museum

    Unimog U30, Baureihe 411 mit Schmidt/Baas Frontlader beim Dungladen auf dem Murghof – beim heutigen Unimog-Museum (auf der anderen Straßenseite der Bundesstraße 462

    Die Arbeiten in der Landwirtschaft sind für dieses Jahr weitgehend abgeschlossen. Trotzdem zeigen wir hier eine kleine Serie. Die meisten Bilder sind auf dem landwirtschaftlichen Versuchsgut, dem Murghof, entstanden. Der Unimog-Bereich wollte damit beweisen, dass eine Vollmotorisierung in der Landwirtschaft möglich ist.

    Unimog U30, Baureihe 411 mit Großflächenspritze

    Unimog U30, Baureihe 411 mit Großflächenspritze

     

    Unimog U30, Baureihe 411 bei der Kartoffelernte

    Unimog U30, Baureihe 411 bei der Kartoffelernte

     

     

    Unimog U30, Baureihe 411 bei der Kartoffelernte

    Unimog U30, Baureihe 411 bei der Kartoffelernte. Im Hintergrund ist die frühere Unimog-Schulung (neben dem Unimog-Museum) sehr gut zu erkennen.

     

    Unimog U30, Baureihe 411 mit Rübenvollerntemaschine bei der Rübenernte

    Unimog U30, Baureihe 411 mit Rübenvollerntemaschine bei der Rübenernte

     

    Unimog U30, Baureihe 411 mit Rübenvollerntemaschine bei der Rübenernte

    Unimog U30, Baureihe 411 mit Rübenvollerntemaschine bei der Rübenernte

     

    Unimog U30, Baureihe 411 mit Rübenvollerntemaschine bei der Rübenernte

    Unimog U30, Baureihe 411 mit Rübenvollerntemaschine bei der Rübenernte

     

    Unimog U30, Baureihe 411 mit Sägerät und Egge

    Unimog U30, Baureihe 411 mit Sägerät und Egge

     

    Unimog U30, Baureihe 411 mit Sägerät und Egge

    Unimog U30, Baureihe 411 mit Sägerät und Egge

    Copyright aller Fotos: Daimler AG

  • Der allererste MB-trac 1969 mit 60 PS

    UCOM-Ackermaschine-60PS-1

    So hätte er etwa aussehen können, der allererste MB-trac. Diese Skizze stammt vom Januar 1969. Die Spur war mit 1600 mm, der Radstand mit 2250 mm und die Höhe mit 2650 mm angenommen worden. Auf dem Kühlergrill steht noch „UNIMOG“.

    Ralf Maile schreibt in seinem Werk „MB trac – Schlepper von Mercedes-Benz“ dazu: “ Gustav Krettenauer, zu dieser Zeit im Werk Gaggenau in der Produktförderung tätig, hatte die Idee, mit der Neuentwicklung einer Arbeitsmaschine zu beginnen. Das Fahrzeug sollte weitgehend aus bereits vorhandenen Unimog-Baugruppen realisiert werden und die Schwachpunkte des Unimog im landwirtschaftlichen Einsatz beseitigen. Aus Kundenkreisen kam die Forderung nach einem zentralen Sitz in Verbindung mit besserer Sicht auf Front- und Heckanbaugeräte, außerdem wünschte man sich eine größere Bereifung für mehr Zugkraft bei geringerem Bodendruck. …“ – Mehr in „MB trac – Schlepper von Mercedes-Benz“ – erhältlich unter anderem bei www.buchundbild.de

    Mit der Konstruktion wurde im Dezember 1968 begonnen und die erste Fahrt erfolgte im Juni 1969. Wie die „Ackerbaumaschine“  damals aussah, zeigen zwei Bilder, die in der alten Unimog-Schulung, einem Nebengebäude des heutigen Unimog-Museums, aufgenommen wurden. Statt „Unimog“ steht nun „2002“ am Kühlergrill und das Fahrerhaus wurde durch einen „Überrollbügel“ ersetzt.

    UCOM-Ackermaschine-60PS-2UCOM-Ackermaschine-60PS-3Fotos: Daimler AG

  • UCOM wünscht frohe Weihnachten

    Weihnachtsmann Unimog 2010

    Es flucht der sonst so liebe Weihnachtsmann:

    „Himmel, A…. und Zwirn, warum läuft der Unimog nicht an??!!

    Dabei bräucht‘ mancher noch die Rute!!!

    Ander’n wünsch‘ ich alles Gute!!!“

    Der Unimog denkt: „Genug geschafft für dieses Jahr!

    Es reicht, wenn ich 2016 wieder fahr!“

     

    Das Team der Unimog-Community wünscht frohe Weihnachten und gute Fahrt 2016

     

  • Im UNIMOG-Ratgeber geblättert – Kritik einer Landfrau

    UCOM-Ratgeber-1-Landfrau-2

    1953 erschien erstmals das Kundenmagazin „UNIMOG-Ratgeber“, das sich schnell als ein besonderes Bindeglied zwischen dem Unimog-Bereich im Werk Gaggenau und den Kunden entwickelte. Im Geleitwort schrieben der technische Leiter Albert Friedrich und der kaufmännische Leiter Dr. Alfred Rummel: „Der Ratgeber kann die laufende Beratung und Betreuung durch die zuständige Vertretung nicht ersetzten; er soll diese vielmehr unterstützen, Anregungen des Werkes geben und Erfahrungen vermitteln. Er soll dem einzelnen auch zeigen, was andere im In- und Ausland mit dem Unimog anfangen.“

    Manfred Florus, damals für die Produktförderung verantwortlich,  erinnert sich, dass die Außendienstmitarbeiter die Aufgabe hatten, ihm besondere Anwendungen zu melden, um sie anschließend zu vervielfachen.

    Die frühen Ausgaben der Unimog-Ratgeber sind heute kaum noch zu erhalten und daher begehrte Sammlerstücke. Buch&Bild hat sich daher bereits 2001 entschlossen, die Hefte 1 – 10 in Buchform nachzudrucken: www.buchundbild.de

    In loser Folge werden wir besondere Artikel hier in der Community wieder veröffentlichen.

    In Heft 1 von 1953 wird sehr rafiniert auf die Vorteile des Verdecks beim Unimog aufmerksam gemacht:

    UCOM-Ratgeber-1-Landfrau

    Zum Vergrößern anklicken.

  • UCOM-Weihnachtsrätsel 2015 – falsch oder richtig? – verlängert bis 17. 12.

    UCOM Unimog erste Probefahrt Im Folgejahr feiern wir erstmals „70 Jahre Unimog“, denn am 9. Oktober 1946 war die erste Probefahrt mit dem Fahrgestell des Prototypen Nummer 1. Auf der DLG-Messe 1948 wurde der Unimog erstmals öffentlich vorgestellt. Natürlich wird das 2018 ein zweites Mal ein Grund zum Feiern sein. Und im Februar 1949 wurden die ersten Serien-Unimog bei Boehringer in Göppingen gebaut – dann feiern wir sicher wieder. Wir haben diese historischen Ereignisse zum Anlass genommen, zwei Aussagen zu machen und unsere Community-Mitglieder zu fragen: „Falsch oder richtig?“ – Das bezieht sich jeweils auf die gesamte Aussage mit Text und Bild. Aussage Nummer 1: Bei der ersten Probefahrt am 9. Oktober 1946 (Foto oben) saß der frühere Leiter der Flugmotorenentwicklung von Daimler-Benz, Albert Friedrich, am Steuer. Er hat nach Ende des Zweiten Weltkriegs das geniale Konstruktionsprinzip des Unimog entwickelt. UCOM Raetsel Feix Messe Frankfurt - Sammlung Wessel Aussage Nummer 2: Der Unimog wurde erstmals auf der DLG 1948 in Frankfurt einem breiten Publikum vorgestellt. Unser zweites Bild zeigt Roland Feix bei der Vorführung im Rundkurs mit attraktiver Beifahrerin. Die Motorhaube der ausgestellten Unimog waren noch verplombt, da der darunter befindliche Dieselmotor OM 636 noch nicht patentiert war. Da stellt sich jeweils die Frage: Falsch oder richtig? Teilnahmebedingung Jeder kann einmal teilnehmen. Hierfür ist bis 17. Dezember 2015 (verlängert) ein Mail an info@unimog-community.de mit nur zwei Worten zu schicken, die sich in der Reihenfolge auf die Aussagen 1 und 2 beziehen. Also beispielsweise: richtig, richtig oder falsch, falsch oder richtig, falsch …. Die Gewinner werden am 18. Dezember gezogen.  Alle Mails der Einlieferer werden gelöscht – die Gewinner ausgenommen, denn deren Versandadressen werden dann erfragt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Von den Gewinnern werden der Name und der Ort veröffentlicht. Damit erklären sich die Einsender einverstanden (Datenschutz).

    UCOM Preise 2015

    Am Schluss das Wichtigste: Unter allen richtigen Einsendungen wird eine Unimog-Quarz-Uhr, ein Buch „Ratgeber 1 – 10“ sowie ein Band 3 der „Geschichten rund um den Unimog“ verlost. Die Preise stiftete wieder www.buchundbild.de . Einfach mal reinschauen um zu sehen, wie man sich auch selbst beschenken kann.

  • Zwei vergessene Jubiläen in der Ersatzteil-Versorgung Unimog

     

    UCOM ET nach Woerth 1975 aVor rund 40 Jahren – im September 1975 – wurde mit der Verlagerung der Unimog-Ersatzteile die letzte Stufe der Integration der Nutzfahrzeug-Ersatzteilbereiche in das damals neue Werk in Wörth abgeschlossen. Fünfzehn Jahre später nahm Mercedes-Benz das Global Logistics Center (wie es sich heute nennt) auf der Insel Grün bei Germersheim in Betrieb. Also vor nunmehr 25 Jahren.

    Mit der Zeichnung des Unimog, der Ersatzteile nach Wörth fährt, verabschiedete sich 1975 der langjährige Leiter des Ersatzteil-Bereichs Inland, Erich Broß, gleichzeitig in den Ruhestand.